Medien - Wissen - Bildung: Reflexion zur Tagung

Medien, Wissen und Bildung - so der Titel der Fachtagung an der Universität Innsbruck. Diese Begriffe stehen heute in engem Zusammenhang mit unserer alltäglichen Erfahrung aber auch in allen Bereichen des informellen und formellen Lernens.
Interessant gestalteten sich die einzelnen Beiträge und haben gleichzeitig jede Menge Fragen aufgeworfen – so zeigten Wissenschafter, Vortragende und andere TeilnehmerInnen der Tagung ein recht unterschiedliches Verständnis von „Wissen“.
Eine Antwort darauf konnte ich in der Zeit meiner Anwesenheit nicht erhalten, und die Diskussionen rund um „Lernen und Wissen“ werden an dieser Stelle noch lange nicht abgeschlossen sein:
Was verstehen wir unter Wissen – Sind es „Informationen“, die wir in virtuellen Bibliotheken (Forschungsbeitrag von Bakardijeva M.) im WWW finden, erweitern wir unser Wissen durch traditionelle Spiele (Beitrag von Friesen N.) oder entsteht Wissen beim pädagogisch überlegten Einsatz von neuen Technologien, beim M- Learning im Unterricht (Bachmair B.)?
Wer bestimmt, was Wissen ist? Wer glaubt zu wissen, was wir wissen sollten? Wer weiß, wie Lernende sich Wissen am besten aneignen können? Lauter Fragen...
Aus der Praxis kommend, stelle ich fest, dass die Kluft zwischen Wissenschaft und Praxis teilweise zu groß ist. Gerade im Bereich – Medien – Wissen - Bildung - sprechen Wissenschafter von Themenbereichen, die den Weg bis zur Praxis noch nicht erreicht haben. Ich denke, es wäre an der Zeit, aufeinander zuzugehen und eine Brücke zu schlagen, um sich nicht ganz aus den Augen zu verlieren.




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