Tagungen / Vorträge

F.R.O.G. @ Game City

Vom 17.-19. Oktober findet in Wien im Rahmen der Game City 2008 eine Konferenz zum Thema "Future and Reality of Gaming (F.R.O.G.)" statt. Dabei handelt es sich um die Fortsetzung der im vergangenen Jahr gestarteten Fachtagungsreihe zum Thema (Computer-)Spiel.

Wir haben dieses Jahr mit Mary Flanagan, Johannes Fromme, Gonzalo Frasca, Jim Gee, Elizabeth Hayes und Tanya Krzywinska sechs international wirklich hochkarätige Keynote Speaker verpflichten können. Dabei stammen Fromme, Gee und Hayes aus dem Umfeld der Medienpädagogik. Die Konferenz verspricht also inhaltlich allerhöchstes Niveau und durch ihre Einbindung in die Game City 2008 gleichzeitig einen nicht zu unterschätzenden Unterhaltungswert.

Wer noch einen inhaltlichen Beitrag liefern will, kann dies bis zum 28. März durch Abgabe eines Abstracts tun. Nähere Informationen dazu gibt es auf der offiziellen F.R.O.G. Webseite www.bupp.at/frog. Die Registrierung für die Konferenzteilnahme werden wir im April starten.

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4. EduMedia Fachtagung 2008 „Selbstorganisiertes Lernen im interaktiven Web" - Lernkultur im Wandel?

Salzburg Research veranstaltet die 4. EduMedia Fachtagung 2008 „Selbstorganisiertes Lernen im interaktiven Web" - Lernkultur im Wandel? vom 02. - 03. Juni 2008 in Salzburg

Die Themen sind Selbstorganisiertes Lernen, Selbstbestimmtes Lernen und Informelles Lernen, Lernen durch Kommunikation und da darf natürlich das Thema Web 2.0 nicht fehlen. Dazu wurde der Experte auf diesem Gebiet, nämlich Jay Cross persönlich eingeladen. Jay Cross wurde besonders durch sein Buch “Informal Learning: Rediscovering the Natural Pathways That Inspire Innovation and Performance” bekannt.

Dazu passend ein Interview auf checkpoint.elaerning.

Weitere Keynote Sorecher sind

  • Rob Koper, Holland
    Leiter des Educational Technology Expertise Centre (OTEC) der Open University of the Netherlands und Koordinator des EU Integrated Project TENCompetence. http://www.onderzoekinformatie.nl
  • Gabi Reinmann, Deutschland
Professorin für Medienpädagogik an der Universität Augsburg mit dem Schwerpunkt Wissen, Lernen, Medien. http://www.imb-uni-augsburg.de/medienp-dagogik/aktuelles
Tagungen / Vorträge

Wettlauf um 64 Kilobytes

Eine meiner Meinung nach viel zu wenig beachtete digitale Subkultur ist die aus der Cracker Bewegung der 80iger Jahre entstandene Demoscene. Am 17.1. findet im Wiener werkzeugH (Wien 5, Schönbrunnerstraße 61) das Demoscene Meeting0011 statt in dem eine der wesentlichen Aspekte der Demoscene thematisiert wird: der Wettlauf um 64 Kilobytes.

Gast des Meetings ist der lead coder von 'Conspiracy' - Barna 'BoyC' Buza - aus Budapest, dem 64 Kilobytes ausreichen, um Demo-Produktionen wie die weit über die Demoscene hinaus bekannte 'chaos theory' in Echzeit auf den Bildschirm zu zaubern. 'chaos theory' wurde unter anderem auf der Prix Ars Electronica 2007 als Honorary Winner ausgezeichnet und ist derzeit im net.culture.space - Quartier21/MQ zu sehen. 'BoyC' ist auch der Enwickler der Demo-Tool Serie a.D.D.i.c.t. inkl. video tutorials.

Anhand einer Demoshow wird 'BoyC' nicht nur einen Überblick über die 64kb Intros der letzten Jahre geben, sondern ist auch gerne bereit auf programmiertechnische Fragen einzugehen und Tipps und Tricks auszuplaudern, die er beim Programmieren seiner 64kb Intros anwendet. Darüber hinaus wird 'BoyC' auf das Wettbewerb-Verständnis der Demoscene eingehen, das eine ganz zentrale Rolle in der Kultur der Demoscene einnimmt.

Der Eintritt ist frei! Weitere Informationen gibt es auf www.dvision.at

 

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Frühe Bildung - Große Chance

Am 25. Oktober fand in Salzburg der Kongress Frühe Bildung - Große Chance - Mythos oder Realität? statt.

Einig waren sich PolitikerInnen, ExpertInnen und TagungsteilnehmerInnen darin, dass es sich hier nicht um einen Mythos handelt, sondern um erstrebenswerte Ziele und Aufgaben der Frühpädagogik. Wie diese Bildung in verschiedenster Weise vermittelt und erreicht werden kann, wurde von unterschiedlichsten Seiten verdeutlicht.

Willi Stadelmann, Leiter der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz gab einen Einblick in die Zusammenhänge von früher Förderung mit neuropsychologischen Erkenntnissen. Er betonte in seinem Beitrag die Individualität jedes einzelnen und dass diese Einzigartigkeit eine individuelle Förderung unbedingt notwendig mache. Er betonte, dass vor allem durch aktives Handeln und Stimulation Kinder schon in frühem Alter gefördert werden könnten, und dass vor allem die Erfahrungen der ersten Jahre prägend wären für die weitere Hirn- und Lernentwicklung. Seinen interessanten Beitrag beendete Dr. Stadelmann mit einer Exkursion zu den elektronischen Medien in Bezug auf Lernen und Bildung und die Passivität der Nutzung. Seine Stellungnahmen formulierte der Vortragende für mich zwar verständlich und nachvollziehbar, jedoch meiner Meinung nach äußerst einseitig. Jene medienkritischen KindergartenpädagogInnen, die diesen Vortrag besucht haben, wurden mit Sicherheit in ihrer Ablehnung gegen medienpädagogische Kindergartenarbeit bestärkt - Schade!

Derzeit ist der Beitrag von Dr. Stadelmann noch nicht online verfügbar - ich konnte jedoch hier einen ähnlichen Vortrag finden.

Ein Höhepunkt des Kongresses war sicher das Impulsreferat von Wassilios Emmanuel Fthenakis, der über die Ergebnisse der OECE Studie "Starting Strong II" berichtete. Anschaulich stellte er die Notwendigkeiten eines einheitlichen Bildungsplanes der Frühpädagogik für Österreich vor, welcher auch entsprechende Veränderungen in der pädagogischen Arbeit und den pädagogischen Ansätzen mit sich bringen sollte. Die Studie weist Mängel in der Zusammenarbeit von Kindergarten – Eltern- Schule auf und pocht auf einen "übergreifenden" Bildungsplan, der von Klein auf bis in die Schulzeit Wirksamkeit haben sollte. Herr Fthenakis ging ebenfalls auf die in Österreich herrschenden Rahmenbedingungen der Kindergartenarbeit ein und zeigte auf, dass im Bereich der Frühpädagogik der Vorschulbereich "chronisch unterfinanziert" sei.

Dass die TeilnehmerInnen die derzeitige Situation in vielen Bereichen der Frühpädagogik als untragbar empfinden, zeigte sich am häufigen Spontanapplaus von ZuhörerInnenseite.

Informationen zum OECD Starting Strong II- Länderbericht für Österreich.


 

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Computerspiel findet Stadt


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Fachtagung "Computerspiele" in Wien

Fachtagung
"Future and Reality of Gaming. Computerspiele in Forschung und Praxis"

Digitale Spiele haben Eingang in die heutige Jugend- und Erwachsenenkultur gefunden. Diese Tatsache ruft in der Wissenschaft und pädagogischen Praxis unterschiedlichste Reaktionen hervor, die von strikter Ablehnung bis zu begeisterter Befürwortung reichen. Doch während Computerspiele für Kinder und Jugendliche selbstverständlich sind und sie in den Medien und der Politik zum Thema gemacht werden, bleibt die virtuelle Spielwiese bis heute vielen Erwachsenen und Erziehenden unzugänglich und somit auch oft unverständlich. Welche Welten Computerspiele eröffnen, warum sie für Begeisterung und Beängstigung sorgen und inwiefern sie für Jugendliche von besonderer Bedeutung sind, soll im Rahmen der Tagung „Future and Reality of Gaming. Computerspiele in Forschung und Praxis“ diskutiert und erörtert werden.

Die dreitägige Fachtagung in hochkarätiger Besetzung aus dem deutschen Sprachraum richtet sich an pädagogisch und spieltheoretisch interessierte ExpertInnen, PädagogInnen, SozialpädagogInnen, SozialarbeiterInnen, wie auch Eltern und BesucherInnen der Veranstaltung „GAME-CITY ? Computerspiel findet Stadt" im Wiener Rathaus.

Der erste Tag (21.09.07) fokussiert die Zukunft des Computerspielens in Forschung und Praxis, wobei in Vorträgen von Christoph Klimmt (Hochschule für Musik und Theater Hannover), Peter Purgathofer (Technische Universität Wien), Natascha Adamowsky (Humboldt-Universität Berlin), Christian Swertz (Universität Wien) und Winfred Kaminski (Fachhochschule Köln) spezifisch Themen wie Spielspaß, Unterhaltungserleben, Gewalt, virtuelle und reale Spielräume und Fragen nach dem Bildungsbeitrag des Computerspielens erörtert und in einem abschließenden „Round Table“ gemeinsam diskutiert werden.
An den beiden folgenden Tagen (22.09.-23.09.07) steht die Realität des Computerspielens im Vordergrund, wenn die ReferentInnen Michael Wagner (Donau-Universität Krems), Sabrina Schrammel und Konstantin Mitgutsch (Universität Wien), Jürgen Hilse und Christine Schulz (USK), Stephan Rudas (Institut für Psychosoziale Forschung), Sigrid Jones und Monika Seidl (Universität Wien), Hubert Poppe (Anton Proksch Institut Wien) sowie Jürgen Bänsch und Katja Mader (ISFE/PEGI) Themenfelder wie die Geschichte der digitalen Spiele, Lernen und Bildung durch Spielen, Alterseinstufung, Sucht, Geschlechterproblematik und den erzieherischen Umgang mit Spielen eröffnen. Darüber hinaus soll in einem politischen „Round Table“ an die aktuelle Debatte um Computerspiele angeschlossen werden.

Das detaillierte Programm der Fachtagung finden sie hier.

Die Fachtagung wird von der Bundesstelle für die Positivprädikatisierung von Computer- und Konsolenspielen als eine Serviceeinrichtung des Bundesministeriums für Gesundheit, Familie und Jugend, dem Verein wienXtra - ein junges Stadtprogramm und in Kooperation mit der Stadt Wien sowie der Universität Wien veranstaltet. Ziel der Tagung ist es, ComputerspielkennerInnen neue Eindrücke zu eröffnen, Neugierigen erste Einblicke zu gewähren und Interessierten weitreichende Zugänge zur Kultur des Computerspielens zu ermöglichen. Dass ein wissenschaftlicher Blick auf digitale Spiele neue Perspektiven für die Praxis des Spielens und den Umgang mit Spielenden ermöglicht, soll im Kontext dieser spielfreudigen Tagung deutlich werden. Die Wissenschaft spielt auf - spielen Sie mit!

Information zur Anmeldung:
Die Teilnahme an der Fachtagung ist kostenlos.
Aufgrund der begrenzten Anzahl an Sitzplätzen im Auditorium bitten wir Sie jedoch um eine verbindliche Anmeldung unter Angabe 

  • Ihres Vor- und Nachnamens, 
  • Ihrer Institution und 
  • Der Tage, an denen Sie teilnehmen wollen

bis zum 18.09.2007 via E-Mail an: tagung.gaming@univie.ac.at

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Medien - Wissen - Bildung: Reflexion zur Tagung

 

 

 

Medien, Wissen und Bildung - so der Titel der Fachtagung an der Universität Innsbruck. Diese Begriffe stehen heute in engem Zusammenhang mit unserer alltäglichen Erfahrung aber auch in allen Bereichen des informellen und formellen Lernens.

Interessant gestalteten sich die einzelnen Beiträge und haben gleichzeitig jede Menge Fragen aufgeworfen – so zeigten Wissenschafter, Vortragende und andere TeilnehmerInnen der Tagung ein recht unterschiedliches Verständnis von „Wissen“.

Eine Antwort darauf konnte ich in der Zeit meiner Anwesenheit nicht erhalten, und die Diskussionen rund um „Lernen und Wissen“ werden an dieser Stelle noch lange nicht abgeschlossen sein:

Was verstehen wir unter Wissen – Sind es „Informationen“, die wir in virtuellen Bibliotheken (Forschungsbeitrag von Bakardijeva M.) im WWW finden, erweitern wir unser Wissen durch traditionelle Spiele (Beitrag von Friesen N.) oder entsteht Wissen beim pädagogisch überlegten Einsatz von neuen Technologien, beim M- Learning im Unterricht (Bachmair B.)?

Wer bestimmt, was Wissen ist? Wer glaubt zu wissen, was wir wissen sollten? Wer weiß, wie Lernende sich Wissen am besten aneignen können? Lauter Fragen...

Aus der Praxis kommend, stelle ich fest, dass die Kluft zwischen Wissenschaft und Praxis teilweise zu groß ist. Gerade im Bereich – Medien – Wissen - Bildung - sprechen Wissenschafter von Themenbereichen, die den Weg bis zur Praxis noch nicht erreicht haben. Ich denke, es wäre an der Zeit, aufeinander zuzugehen und eine Brücke zu schlagen, um sich nicht ganz aus den Augen zu verlieren.

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Tagung: Medien – Wissen – Bildung

Internationale Tagung in Innsbruck am 25. / 26. Juni 2007

Der Fokus der Tagung ist auf Dynamiken und Transformationsprozesse ausgerichtet, die sich an den Schnittstellen der Entwicklungen abspielen. Sie zielt auf inter- und transdiziplinäre Diskursfelder zwischen Medien- und Kommunikationstheorie, zwischen Wissens- und Bildungstheorie sowie zwischen Informatik und Pädagogik. Entsprechend geht es weniger um Geräte, Apparturen oder Software-Produkte und deren Vermarktung oder Anwendung im engeren Sinne, sondern um Aspekte der Wissensorganisation und Mediendynamik, der Transformation von Lern- und Bildungsprozessen sowie der Untersuchung von Gestaltungsformen sozio-kultureller Räume und von Kommunikationsprozessen in Medienumwelten.


Die Tagung ist diskursiv orientiert und wird überwiegend in Form von Kurzreferaten mit plenaren Diskussionen und Workshops durchgeführt. Tagungssprachen sind Englisch und Deutsch. Alle weiteren Infos: http://www.uibk.ac.at/medien/mwb/

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4. Webmontag in Innsbruck

 

Am Montag, 21.05. fand der 4. Webmontag in Innbruck, beim Tiroler Bildungsservice statt. Erfreulich, dass sich die TeilnehmerInnenzahl von Termin zu Termin erhöht.

Vorgestellt wurde beim letzten Treffen unter anderem das Social Networking tool: twitter - ein online Dienst, bei dem den Mitgliedern 140 Zeichen zur Verfügung stehen, um der ganzen Welt zu sagen, was sie grade machen.

Twitter hat in letzter Zeit einen großen Aufschwung erlebt und viele aktive User dazubekommen. Gleichzeitig fragen sich viele andere, worin der Sinn dieses Dienstes liegen soll. Hier habe ich 17 "sinnvollen" Anwendungsmöglichkeiten mit twitter gefunden. Natürlich gibt es auch schon ein deutsches Twitterhandbuch, das für den Fall einer Anmeldung dringend zu empfehlen ist :-)

 

Weiters bekamen wir Einblick in "Open Street Map". Es handelt sich hier um ein Communityprojekt, die es sich zum Ziel gemacht hat, "freie geographische Daten" zu produzieren und zur Verfügung zu stellen. Wir erfuhren, dass die Heimatorte der aktiven Communitymitglieder besonders gut ausgearbeitet sind, viele Flächen jedoch noch überhaupt nicht erschlossen sind. Der Vortragende Richard Spindler berichtete von seiner Begeisterung, Wege abzufahren, Orte genau zu erkunden und Straßennamen in die Karte einzutragen. Bei diesem Einsatz wäre es schon möglich, in Zukunft eine vollständige Landkarte vorfinden zu können!

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Vortragsabend zum Thema "Serious Games"

Am Samstag, den 26.5. veranstaltet das Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien der Donau-Universität Krems in Kooperation mit dem Verein Subotron einen Vortragsabend zum Thema „Serious Games – Ernstes Spielen“ im Wiener Museumsquartier. Es ist uns gelungen wirklich hochkarätige Vortragende nach Wien zu bringen. Wer sich also kurz vor Beginn der Fashion Show des Life Ball im Rathaus auch noch intellektuell stimulieren will, wird hier sicherlich nicht zu kurz kommen.

Der Vortragsabend beginnt um 18:00. Die offizielle Presseaussendung mit zusätzlichen Informationen habe ich auf bildungstechnologie.net gepostet.