Am 03. und 04. 12. fand in Innsbruck die Veranstaltung "Storytelling - Media - theoretical Reflections in the Age of Digitalization" statt.
Theoretisch und reflexiv war es im wahrsten Sinn des Wortes, die Beiträge kamen aus verschiedensten Wissenschaftszweigen und Nationen. Die Veranstalter fürchteten schon, dass einige der angemeldeten TagungsteilnehmerInnen womöglich den anliegenden Christkindlmarkt bevorzugen könnten, was dann aber nicht der Fall war ;-)

Als Angehörige des medienpädagogischen Wissenschaftszweiges waren einige der Tagungsthemen natürlich ganz neu für mich. Aufgefallen ist mir jedoch eine allgemeine Unsicherheit und fast schon eine pessimistische Stimmung darüber, wie Erzählen in der Zukunft aussehen könnte, beziehungsweise wie die digitale Umsetzung des Erzählens und neue Formen des Erzählens bewertet werden könnten und sollten. Es scheint beinahe so, als wären Wissenschafter vielerorts aus einem "Dornröschenschlaf" aufgewacht und wissen nun nicht, welchen Weg das Erzählen in der großen Vielzahl an Möglichkeiten aber auch in der digitalisierten Welt - einschlagen sollte. Aber wie gesagt - es scheint so...

 

 

Thomas Schröder zeigte am Beispiel von "Die drei ???" wie Erzählungen in digitalen Detektivgeschichten für die Welt der Computerspiele übernommen und aufgearbeitet worden sind.

 

 

ZuhörerInnen des deutschsprachigen Tracks beim Beitrag "Oral Histories als historische Quelle in Forschung und Lehre von Wolfgang Meixner und Eva Pfanzelter

 

 

Thomas Schröder und Siegfried J. Schmidt