Schule und Medien

One Laptop Per Child

One Laptop Per Child ist eine Non-Profit-Organisation, dessen Ziel es ist, Kinder in Entwicklungsländern mit speziellen Laptops auszustatten, die es ihnen ermöglicht einen besseren Zugang zum Lernen zu haben. Das Projekt ist auch bekannt unter den Namen „100 Dollar Laptop“ und wurde von dem Informatiker und Professor am Massachusetts Institute of Technology (MIT), Nicholas Negroponte gegründet.

Der Laptop ist preiswert und verbraucht nur wenig Energie. Die Kinder können mit dem Laptop unter anderem Spiele spielen, Vokabeln lernen, Rechnen üben und Fotos schießen. Die Idee zu dem Projekt bekam Nicholas Negroponte als er 2002 aus erster Hand erfuhr, wie sehr sich das Leben einiger Kinder und deren Familien in Kambodscha, durch vernetzte Laptops verändert hat. Um das versteckte Potenzial dieser Kinder aufzudecken und ihnen eine bessere Zukunft zu gewährleisten, hat er das One Laptop Per Child- Projekt in die Welt gerufen und hilft somit vielen Kindern aus Entwicklungsländern zum Wissen leichteren Zugang zu haben und sich selbst zu entfalten.

  Vgl. One Laptop Per Child, Homepage. URL: http://laptop.org/en/vision/mission/index.shtml (Stand: 24.01.10)

Claudia Valenti

 

Als wir mit unserer Arbeit begonnen haben, waren wir ganz begeistert, von der Vorstellung, dass mit diesem Projekt viele Kinder, die sonst nie die Möglichkeit hätten, einen Computer zu haben, plötzlich die Chance erhalten all die Vor- und Nachteile eines Computers und auch des Internets zu erfahren. Sie können sich weltweit miteinander vernetzten, Dokumente austauschen, und auch miteinander an Projekten arbeiten.

Leider wurde unsere anfängliche Euphorie auch etwas eingebremst. Wir haben erfahren, dass die Computer zwar in vielen Ländern bereits eingesetzt werden, aber lange nicht in allen so benützt werden, wie ursprünglich geplant. Es ist mit viel Arbeit verbunden, bis alle Lehrer, Schüler und auch die Eltern aufgeklärt werden, um die Vorteile des Projekts nicht nur zu erkennen, sondern auch umsetzten zu können. Ein weiteres Problem das aufgetaucht ist, ist, dass lange nicht alle der Schulen einen Internetzugang haben. Das führt natürlich dazu, dass die Vernetzung nicht ganz so klappt, wie ursprünglich geplant.

Wir hoffen, dass der Laptop wenigstens ein kleiner Beitrag dazu ist, dass den Kindern ein anderer Zugang zum Lernen geboten wird, den sie sonst niemals hätten.

Nadine Kienreich

 

Schule und Medien

Medien in der Schule

Was viele Menschen verblüffen mag, ist je Selbstverständlichkeit, mit der wir uns tagtäglich der meisten Medien bedienen, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden. Wir werden Tag von einem RADIO-Wecker geweckt und beim Frühstück wird ein kurzer Blick in die ZEITUNG geworfen. Wenn man in der Arbeit angekommen ist klingelt bereits da TELEFON. Anschließend wird der COMPUTER eingeschaltet um die neuesten Informationen im INTERNET zu lesen. Wenn der stressige Arbeitstag endlich vorbei ist und man zuhause auf dem Sofa liegt, schaltet man den FERNSEHER ein und sieht sich den neuesten FILM aus Hollywood an. So oder so ähnlich schaut ein Tag in unserem Leben aus.

Deshalb ist die erfolgreiche Integration von neuen Medien in die Schule ist eine große und wichtige Weiterentwicklung um die Lernprozesse von Schüler/innen zu steigern. Der Umgang mit Medien legt verdeckte Fähigkeiten frei, die Phantasie der Schüler wird angeregt, sprachliche und mediale Ausdrucksfähigkeiten verbessern sich. Beim Umgang mit Medien im Unterricht wird das Selbständige, eigenverantwortliches, zielgerichtetes Lernen und Arbeiten gefördert, indem Schüler/innen selbst verschiedene Teamarbeitsmodelle am Computer entwickeln. Die unterschiedlichen Aufgaben, die sie in Projekten übernehmen, stärken zudem ihr Selbstbewusstsein. Motivation und emotionale Beteiligung der Schülerinnen und Schüler lassen sich durch die Einbeziehung verschiedener Medien vielfach steigern, da eine Fülle neuer Lernerfahrungen möglich wird. Verstärkter Medieneinsatz bricht erstarrte Alltagsroutinen auf und zwingt die Lehrkräfte, ihr didaktisches und pädagogisches Handeln zu überdenken. Der Unterricht erhält eine neue Qualität, wenn Technik und Medien in den Unterricht eingebunden werden. Computer Verbesseren den Unterricht nicht automatisch aber sie können eine wichtige pädagogische Ergänzung sein.

Schule und Medien

Student for a Day im Lehrgang MedienSpielPädagogik

Am 2. November 2009 startet an der Donau-Universität Krems zum zweiten Mal der Masterstudiengang in MedienSpielPädagogik. Dieser berufsbegleitende Lehrgang für Lehrerinnen und Lehrer aller Schultypen beschäftigt sich mit den pädagogischen Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen, die digitale Spiele im Schulunterricht bieten.

Dabei wird auf unterschiedlichste Formen des spielbasierten Lernens und Lehrens - von den Methoden der Theaterpädagogik bis hin zur Entwicklung digitaler Lernspiele - eingegangen. Gleichzeitig erhalten die Studierenden ein praxisorientiertes Rüstzeug, um auch mit den Gefahren interaktiver Medienwelten in pädagogisch angemessener Weise umgehen zu können.

Am 14. Juli findet an der Donau-Universität Krems im Rahmen des derzeit laufenden Lehrgangs eine frei zugängliche Student for a Day Veranstaltung statt, bei der Interessenten und Interessentinnen der MedienSpielPädagogik an einem Workshop zum Thema Computerspielsucht teilnehmen können. Nähere Informationen zu Inhalt und Anmeldung finden sie unter www.donau-uni.ac.at/computerspielsucht.

Schule und Medien

Qualitativ hören - mit Auditorix


 

 

 

AUDITORIX steht für ein Gemeinschaftsprojekt der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) und der INITIATVE HÖREN  sowie dem WDR und der SCHULE DES HÖRENS.

 Ziel dieser Zusammenarbeit ist das "qualitative Hören" zu fördern: Das

initiierte Projekt „Hören mit Qualität“ will die Qualität von Hörspielen und Hörbüchern für Kinder erkennbarer machen und Kinder in die Lage versetzen, selber ein Hörbuch oder ein Hörspiel zu bewerten und vielleicht sogar zu produzieren. Ausgehend von der zentralen Bedeutung des Hörens für die frühkindliche Medienkompetenzförderung ist es Ziel des Projekts, Hör- und Zuhörkompetenzen sowie Kompetenzen zur qualitativen Bewertung von Hörmedien bei Kindern im Grundschulalter zu vermitteln.

 Weitere Informationen zum Projekt finden sich hier.

Ich finde die Lernsoftware als auch die AudioCd eine schöne Ergänzung für den Unterricht, vor allem die Lernspiele wurden meiner Meinung nach sehr gut ausgearbeitet. Es geht hier unter anderem darum, Stimmungen und Gefühlslagen in gesprochenen Texten zu erkennen, diese aufzugreifen und auch selbst umzusetzen. Die kann nur gelingen, wenn die Kinder sensibilisiert werden für das aufmerksame Zuhören. Ich stimme den Verantwortlichen des Projekts zu, wenn sie die Bedeutung des Hörens in Zusammenhang mit der Medienkompetenzförderung bringen.

Bei der Lernsoftware gibt es auch allerhand zu entdecken - doch manche Bereiche zeigen recht viel Text, hier bin ich mir nicht sicher, wie diese Ausarbeitungen bei den Kindern ankommen. z.B. werden verschiedenste Musikinstrumente vorgestellt - jedoch keine Hörprobe, wie die einzelnen Instrumente klingen. Schade.

Trotzdem stellt "Auditorix" eine Bereicherung für den Unterricht da und könnte fächerübergreifend eingesetzt werden. Auch in Vorbereitung auf eigene Audioproduktionen oder Radiobeiträge kann ich mir den Einsatz dieser Software gut vorstellen.

Die "Lernwerkstatt" kann bei der Landesanstalt für Medien Nordrhein - Westfahlen (lfm) kostenlos bestellt werden.

 

Schule und Medien

Spickmich, Schulradar, Schüleranwalt ...

Nach spickmich.de, dem Internetportal, auf dem Schüler/innen ihre Lehrer/innen bewerten können, ist nun schulradar.de online: Hier können Eltern die beste Schule in ihrem Umkreis “ausfindig machen” - das heißt, de facto bewerten … In Österreich praktiziert ein “Schüleranwalt” auf der Homepage einer großen österreichischen Tageszeitung …

  • Abgesehen von juridischen Diskussionen - was hältst du / was halten Sie von einer öffentlichen Bewertung von Bildungseinrichtungen?
  • Sollen “Vorgänge aus dem Klassenzimmer”, Episoden aus dem Unterrichtsgeschehen, standortbezogene Bildungsverläufe öffentlich gemacht und besprochen werden?
  • Welche Personen - außer die Lehrer/innen selbst - sind dabei an diverse Schweigepflichten gebunden?
  • Was ist von allfälligen “Rankings” und “Bewertungen” zu halten?
  • Welches Potential liegt in einer "aktuellen" und "dynamischen" Beleuchtung von Bildungseinrichtungen - noch dazu, wenn diese im Web abläuft?
Schule und Medien

Präsenztermine für Lehrgang in Multimedia Leadership fixiert

Ich habe hier vor einiger Zeit einen Lehrgang in Multimedia Leadership angekündigt, der sich speziell an LehrerInnen richtet die sich Kompetenzen in der Produktion unterschiedlichster Medien aneignen wollen. Inzwischen sind die Präsenztermine fixiert. Nähere Informationen gibt es auf den Seiten der Donau-Universität. Eine komplettere Übersicht über die geplanten Veranstaltungen unseres Fachbereichs habe ich auf gamestudies.at gepostet. Nähere Informationen gibt es wie immer direkt bei mir.
Schule und Medien

web 2.0 etwas Neues für die Lehrerfortbildung?


Am Wochenende hat die Bildung Online in Hall stattgefunden Die Messe  findet jährlich einmal statt und bietet Tagungen, Fortbildungen, Workshops, Vorträgen und eine Informationsmesse zum Einsatz der Neuen Technologien im Schulunterricht. Die Messe war gut besucht und es gab eine Reihe interessanter Vorträge zum Thema IKT und Schule. Natürlich darf da auch das Thema Web 2.0 nicht fehlen. So gab es auch einen Workshop zur Frage: Web 2.0 etwas Neues für in der Lehrerfortbildung? - der mein Interesse geweckt hat...

Tja, ich denke der Schnappschuss vom Vortrag zeigt wohl, dass wir mit dieser Frage noch zu früh dran sind......:-( .

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schule und Medien

"You may have been tubed"....

wieder ein gelungenes Beispiel, wie Mobiltelefone im Unterricht kreativ eingesetzt werden können : -)) You may have been tubed.....

Schüler nehmen ihre Lehrer per Mobiltelefon auf und stellen dies online - interessante Einblicke, interessante Reaktionen:
Lehrer beginnen darüber nachzudenke, ob ihr Unterricht langweilig ist und es wird klar,
wo wir in Sachen Unterricht stehen, Kommentar von Ann Springer, staff counsel for the American Association of University Professors

“The professor’s presentation in class is the professor’s intellectual property, and to submit it to a Web site is a violation of those rights — and a concern to the university and the professor,”

und wo wir stehen sollten, Kommentar von Stephen Downes
"Well, you see, this is just a mistaken view of what is happening in a classroom. A class is the production of the class, not the professor, and as a participant in the class, the student has as much right to the recording as anyone else. The professor does not "own" the class - to say so is to summarily, without process, deprive students of possession of something they have not only helped create but also paid for the privilege."
Schule und Medien

BildungOnline in Hall

Vom 6. bis 10. Juni findet in Hall in Tirol wieder die BildungOnline statt.
Die BildungOnline bietet wieder eine Informationsmesse, Workshops, Tagungen, Fortbildungen und ein attraktiven Rahmenprogramm.

Themenschwerpunkte der Veranstaltung dieses Jahr sind Volksschule, Sprachen und Berufsorientierung.

Spannend ist die breite Palette an Einsatzmöglichkeiten der neuen Medien im Schulbereich, ebenso vielfälltig gestaltet sich auch das Programm, denn interessante Workshops, Vorträge und zahlreiche Messestände vermitteln Informationen zu Medien und Schule.

Aktueller Medieneinsatz mit Wikis, Weblogs, ePortfolios, WebQuest und Podcasts für den Schuleinsatz werden ebenfalls vorgestellt. Die nicht unwichtige Frage der Linzenzen wird bei Creative Commons behandelt. Aber auch der Medieneinsatz bei internationalen Schulpartnerschaften, Zertifizierungsangebote in der Bildung, Multimediale Schulbibliothek u.v.a werden vorgestellt.

Für die Anmeldungen ist eine vorherige Registrierung hier vorgesehen.