Microlearning Podcast
Aus Anlass der heftigen Spamatacke löschte ich diesen Beitrag vor einigen Tagen, stelle ihn aber wieder mit dem damaligen Datum in den Weblog.
Die Diskussion dazu wurde mitgelöscht, aber um die Dokumentation aufrecht zu erhalten, wurde sie von mir gespeichert und ich werde sie als gesammtes wieder in den Kommentar stellen.
Zur Zeit findet die Microlearning Conference mit Preworkshops und interessante ReferenInnen/Vorträgen in Innsbruck statt.
In den nächsten Tagen werden hier Podcast von mir zu Microlearning und zur Konferenz zu finden sein.
In Teil eins erklärt Stefan Mosel Microlearning.
Microlearning Podcast 1 (2,57 min, mp3, 2,7 MB)
Nach der Einführung ins Microlearning geht Stephan Mosel in Teil 2 mehr ins Detail.
Microlearning Podcast 2 (2,40 min, mp3, 2,45MB)
Als nächster Gesprächspartner erklärt Martin Röll Lernen in der Arbeitswelt.
Microlearning Podcast 3 (2,55 min, mp3, 2,68MB)
In Teil 4 beschreibt Martina Roth ihre Bildungsprojekte
Microlearning Podcast 4 (4,55 min, mp3, 26,14MB)
Den Schlußpunkt setzt Peter A. Bruck mit einem Blick in die Zukunft.
Microlearning Podcast 5 (3,17 min, mp3, 3,1 MB)
Die Musik "New Time" kommt von Inna crisis

This work is licensed under a Creative Commons Attribution-ShareAlike 2.0 Austria License.
Die Diskussion dazu wurde mitgelöscht, aber um die Dokumentation aufrecht zu erhalten, wurde sie von mir gespeichert und ich werde sie als gesammtes wieder in den Kommentar stellen.
Zur Zeit findet die Microlearning Conference mit Preworkshops und interessante ReferenInnen/Vorträgen in Innsbruck statt.
In den nächsten Tagen werden hier Podcast von mir zu Microlearning und zur Konferenz zu finden sein.
In Teil eins erklärt Stefan Mosel Microlearning.
Microlearning Podcast 1 (2,57 min, mp3, 2,7 MB)
Nach der Einführung ins Microlearning geht Stephan Mosel in Teil 2 mehr ins Detail.
Microlearning Podcast 2 (2,40 min, mp3, 2,45MB)
Als nächster Gesprächspartner erklärt Martin Röll Lernen in der Arbeitswelt.
Microlearning Podcast 3 (2,55 min, mp3, 2,68MB)
In Teil 4 beschreibt Martina Roth ihre Bildungsprojekte
Microlearning Podcast 4 (4,55 min, mp3, 26,14MB)
Den Schlußpunkt setzt Peter A. Bruck mit einem Blick in die Zukunft.
Microlearning Podcast 5 (3,17 min, mp3, 3,1 MB)
Die Musik "New Time" kommt von Inna crisis

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Kommentare
die mit dem Beitrag gelöschten Kommentare werden als ganzes hier wieder eingestellt. Ich hoffe auf Ihr Verständnis!
Renate Millebner
Blended Learning & Microlearning
Die intensive Beschäftigung mit Blended Learning wird jeden, der darunter etwas anderes versteht, als die Drapierung elefantöser eLearning-Kurse(da diese mit entsprechendem Aufwand realsiert wurden, muss man jene auf diese Art und Weise zu Weiternutzung irgendwie anpassen), wird bereits sehr frühzeitig erkannt haben, dass die Aufteilung der Contentelemente in didaktisch-methodisch ausgerichtete 'Häppchen' eine der notwendigen Konsequenzen für lerner- und lernzielorientierte Konzepte ist.
Dass man dafür mit Microlearning einen neuen Marketingbegriff erfinden muss, hängt wohl auch mit der Umbenennung von Audiofiles zu Lernzwecken in podcast, besser ipodcast als besonders gelungenem Schachzug von wem auch immer zusammen. Man lernt halt nie aus.
servus
H.-G. Renkewitz - info [at] bl-cc.de - http://www.bl-cc.de - 2006-06-11 19:54:23
Guten Tag Herr Renkewitz,
Ihren ersten Satz verstehe ich leider weder inhaltlich, noch grammatikalisch.
Zum podcasten kann ich nur sagen, dass Sie da leider falsch liegen. Die "Umbenennung" hat mit Lernzwecken überhaupt nichts zu tun, sondern bezieht sich auf die Möglichkeit der Distribution von Audiofiles mittels RSS 2.0-Enclosures. Weiterhin handelt es sich dabei meiner Ansicht nach weniger um einen "gelungenen Schachzug" als vielmehr um ein emergentes Phänomen in der Blogosphäre. Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Podcast
Stephan Mosel - moe [at] plasticthinking.org - http://bildung.twoday.net - 2006-06-12 09:59:51
Hallo Herr Mosel,
für den ersten Satz muss ich mich insofern entschuldigen, dass mir da tatsächlich etwas durcheinander geraten ist.
Hier ist sicher nicht der Platz über den Blended Learning Begriff zu diskutieren. Ich beziehe mich mit der ersten Bemerkung z.B. auf für einen größeren Zeitraum kozipierte "klassische" eLearning Angebote, die nachträglich mit einem Präsenz Kick-Off und einem abschließenden Präsenzprüfungstermin drapiert wurden und sich "Blended Learning" nennen.
Nach meinem Verständnis von BL für die Kompetenzentwicklung (nicht nur für die Vermittlung von Wissen) geht dieses nur mit kleineren Contenteinheiten eingebettet (z.B. soziale) Lernformen, auch online, im Rahmen eines zielgruppen- und lernzielorientierten in didaktischen Konzeptes.
Der Einsatz in Unternehmen erzwingt solche kleinen Lernmodule z.B. wenn solche Dinge in technologisch bedingten Pausen stattfinden sollen.
Die Erweiterung von Audiofiles mittel RSS 2.0 Funktionalität muss nicht zwingend zur Benennung nach einem Produkt der Marke angebissener Apfel führen, schließlich findet man das ganze auch als ipodcasting bezeichnet..
PS.: Blended Learning kommt im Blog nur einmal vor...
H.-G. Renkewitz - info [at] bl-cc.de - http://www.bl-cc.de - 2006-06-12 19:18:07
Ergänzung: Warum man aus einem didaktischen Erfordernis eine ganze Organisation "Microlearning" machen muß, wird mir dennoch verschlossen bleiben,sind diese Micromodule doch eh wie bisherige Module auch, nur im Rahmen eines größeren didaktischen Konzeptes sinvoll.
freundliche Grüße
H.-G. Renkewitz - info [at] bl-cc.de - http://www.bl-cc.de - 2006-06-12 19:48:54
Als Gestalterin dieses Beitrages möchte ich mich auch in die Diskussion einschalten.
Da ich mich schon einige Jahre mit eLearning (oder auch Blended Learning oder ...) beschäftige, denke ich auch Blended Learning wird gerade von e-Learning 2.0 abgelöst. Und eigentlich ist es auch nicht so wichtig, ob Podcast, Hörbeitrag oder Audiofile die Bezeichnung ist, einmal steht ein Bezug zu angebissenen Äpfel, dann wieder zu
Anglizismen.
Und es handelt sich, wie bei vielen Begriffen von Web 2.0 (von ORYLY definiert, geschützt, welcher sich auch Verselbstsändigt hat), elearning 2.0 u.a. um laufende Begriffs-Diskussionen. Aber eigentlich sollte es unabhängig von der Begriffsdiskussion um den Inhalt gehen. Die Qualität ist wichtig und die ist Abhängig von der Aufbereitung des Lernstoffes, den didaktischen Überlegungen, Lerngruppenaktivitäten, etc.
Wie kann lernen erfogreich sein, motivierend, als Zusammenarbeit mehrerer funktionieren und in den unterschiedlichsten Situationen angewendet werden können?
Nach meinem Verständnis von BL für die Kompetenzentwicklung (nicht nur für die Vermittlung von Wissen) geht dieses nur mit kleineren Contenteinheiten eingebettet (z.B. soziale) Lernformen, auch online, im Rahmen eines zielgruppen- und lernzielorientierten in didaktischen Konzeptes.
Und bei diesem Punkt stimme ich ihnen zu. Aber so kann auch mit e-Portfolios Kompetenzen aufgebaut und Wissen erworben werden; oder mittels Lernplattformen. Bei Microlearning geht es auch um mobiles Lernen, zum Teil auch abgekoppelt vom PC.
Und das BL nur einmal im Blog vorkommt, hängt vielleicht auch damit zusammen, dass wir (BloggerInnen) uns mit unterschiedlichen Themen der Medienpädagogik beschäftigen.
Renate Millebner - r.millebner [at] blograum.net - 2006-06-12 21:09:23
Hallo Frau Millebner,
in dem Punkt stimmen wir überein: es geht um die Inhalte. Und da ist es nicht sehr hilfreich immer wieder von vorn anzufangen zu müssen in der Argumentation bei potentiellen Kunden, wenn irgendjemand neue Begriffe aus Gründen des Marketing kreiert.
Aus dem Grunde trenne ich auch sehr streng zwischen (reinem) eLearning und der Lernform (nicht der Marke) Blended Learning.
O'Reilly warf die Bezeichnung "Web 2.0" im Frühjahr 2004 auf den Markt und hat per Veranstaltung und Buch seitdem nette Mäuse verdient. Aber wer wie ich seit über 20 Jahren im IT-Bereich arbeitet, kennt die Idee "Das Netz ist der Computer" von Oracle Chef Larry Ellison aus dem Jahre 1996. Auch die Idee des Network-Computers stammt aus dieser Zeit. Ajax und Ruby on Rails verbessern die Interaktivität, aber eine neue Generation Internet kann ich den seit dem ersten Dotcom Einbruch wieder aufgewärmten Ideen als Beta0.8 Stadium nicht wirklich entnehmen. Wie zum Beispiel die webbasierte Variante von Office, von der auch auch schon seit.... ich weiß nicht mehr, wie lange schon, geredet wird.
Mit eLearning 2.0 ist das leider ähnlich. Das aus meiner Sicht einzig Neue ist die Tatsache, dass man "informelles Lernen", dessen Anteil ca. 70% am Lebenselixier Lernen beträgt, nunmehr berücksichtigt. Selbstorganisationsdispositionen (Erpenbeck) für selbstorganisiertes und eigenverantwortliches Lernen als Ausgangspunkt. Blended Learning (bzw. hybrides Lernen bereits zu Beginn des eLearning-Hypes von klugen Menschen als besser angemahnt) ist ohne den Einsatz sozialer, also auch informeller Lernformen nicht wirklich machbar.
ePortfolios sehe ich eher als Repräsentation oder besser Protokoll eines Lernweges, das über die Community per Ideen und Vorschlägen unterstützende Steuerung meiner eigenen Entwicklung bietet. Letzteres kann man im weitesten Sinne von informellem Lernen als solches gelten lassen.
Und wer mag in Zeiten zunehmender Schlapphutaktivitäten wirklich seine Daten komplett im Web abgelegt wissen, also für alle die es können, offen . Es gibt weitere Begrenzungen für die Entwicklung einer neuen Kultur des Lernens. Die totale Vermarktung von Information ist nur eine weitere davon.
Ansonsten liegt mir fern, irgendjemandem persönlich zu nahe zu treten. Oder mich aktuellen Entwicklungen zu verschließen. Nur bin ich trotz meines Alters zu ungeduldig, um mich nur mit der Tatsache abzufinden, dass man nach PISA-Schock und OECD-Pleite in Deutschland nun langsam beginnt den internationalen Stand der Erziehungs- und Neurowissenschaften zur Kenntnis zu nehmen.
ich grüße Sie herzlich.
H.-G. Renkewitz - info [at] bl-cc.de - http://www.bl-cc.de - 2006-06-19 11:15:49