Nicht lesen wollen, ist schlimmer, als nicht lesen können.
Volkmar Frank (*1962)

Doch auch das Nichtlesen-Können ist noch heute ein großes Problem unserer Gesellschaft, wenn man bedenkt, dass an die 300.000 Österreicher/innen als Analphabeten gelten. Darum muss schon in den Familien ein Bewusstsein geschaffen werden, dass Leseerziehung von Klein auf stattfinden sollte. Das Hauptziel ist dabei die Förderung der Lesekompetenz schon im Kleinkindalter, welche sich durch das Vorlesen oder das gemeinsame Lesen entwickeln kann. Wie bei jedem Medium stellt auch hier das Leseverhalten der Eltern eine große Vorbildfunktion für die Kinder dar. Wer dem Vorlesen eher gehemmt und unsicher gegenübersteht, sollte sich verschiedenste
Vorlesetipps einholen. Trotzdem sollten die erwachsenen Vorleser und Vorleserinnen sich selbst bleiben und sich nicht verstellen, denn dadurch werden Inhalte nicht mit einer positiven Grundeinstellung vermittelt!
Interessant ist, dass sich im
Leseverhalten von Buben und Mädchen Unterschiede bemerkbar machen, die einen Einfluss auf die Auswahl des Lesestoffes (wenn Bücher usw. z.B. als Geschenke gedacht sind) haben, oder beim Vorlesen brücksichtigt werden sollten.