Empfehlungen zur Verwendung von Farben in eLearning-Software - Teil 1/3
Abgesehen von psychologischen, kulturellen oder politischen Wirkungen von Farben gilt es hier softwareergonomische und Aspekte der Barrierefreiheit bzw. der Usability zu berücksichtigen. Zwar bestimmt üblicherweise das Corporate Design eines Entwicklers Farbwahl und -Kombination mit, andererseits stellen Usability bzw. Barrierefreiheit und auch Farbharmonie bedeutende Werbefaktoren dar. Die BITV (Barrierefreie Informationstechnik Verordnung) empfiehlt grundsätzlich: „Texte sind so zu gestalten, dass die Kombination aus Vordergrund- und Hintergrundfarbe auf einem Schwarz-Weiß-Bildschirm und bei der Betrachtung durch Menschen mit Farbfehlsichtigkeiten ausreichend kontrastieren.“ Nachfolgende Darstellung ermöglicht einen Vergleich und vermittelt eine Vorstellung davon, wie einzelne Darstellungsmodi wirken können.

Die DIN EN ISO 9241, Teil 8 rät zu sparsamen und wohl überlegten Farbeinsatz. Diese Normen stellen zwar keine kausale rechtliche Verbindlichkeit für z.B. digitale Lernanwendungen dar, jedoch bieten sie Anhaltspunkte für die Gestaltung von Elementen und dem Design in Softwareprodukten aller Art.
Die Darstellung der Farben ist von einer Reihe von Faktoren abhängig: Vom verwendeten Monitor-Modell (Farb-, Schwarz-Weiß- oder Graustufen-Monitor), den individuellen Monitoreinstellungen (Helligkeit, Kontrast, Auflösung, Farben und Farbeinstellungen (Kalibrierung), etc.) und der Grafikkarte, bzw. auch von verschiedenen Parametern und Leistungsmerkmalen der Rechner. Ähnlich verhält es sich mit der Größe der Bildschirme (z.B. Längen-/Breiten-Verhältnisse), was Auswirkungen hat auf die Größe der Objekte, die Dicke, Höhe oder Breite der Schrift. Andererseits muss eine Anwendung so gestaltet sein, dass sie möglichst unabhängig von unkontrollierbaren Variablen annähernd gleich bleibende Qualität bietet. Hier scheint es auch wichtig zu sein, den potentiellen UserInnen einer Lernanwendung Hinweise zur optimalen Einstellung seiner Parameter zu geben (z.B. High Color, 16bit).
Der Begriff "farbliche Sichtbarkeit" wird durch Algorithmen definiert, die vom World Wide Web Consortium (W3C) vorgeschlagen wurden: "Von einer guten Sichtbarkeit zweier Farben kann dann ausgegangen werden, wenn der Helligkeitsunterschied und die Farbdifferenz zwischen den beiden Farben größer ist als ein bestimmter Grenzwert. Der vom W3C vorgeschlagene Grenzwert ist > 125 für die Helligkeit und > 500 für die Farbdifferenz“ (Quelle).
Mehr dazu später ;-)

Die DIN EN ISO 9241, Teil 8 rät zu sparsamen und wohl überlegten Farbeinsatz. Diese Normen stellen zwar keine kausale rechtliche Verbindlichkeit für z.B. digitale Lernanwendungen dar, jedoch bieten sie Anhaltspunkte für die Gestaltung von Elementen und dem Design in Softwareprodukten aller Art.
Die Darstellung der Farben ist von einer Reihe von Faktoren abhängig: Vom verwendeten Monitor-Modell (Farb-, Schwarz-Weiß- oder Graustufen-Monitor), den individuellen Monitoreinstellungen (Helligkeit, Kontrast, Auflösung, Farben und Farbeinstellungen (Kalibrierung), etc.) und der Grafikkarte, bzw. auch von verschiedenen Parametern und Leistungsmerkmalen der Rechner. Ähnlich verhält es sich mit der Größe der Bildschirme (z.B. Längen-/Breiten-Verhältnisse), was Auswirkungen hat auf die Größe der Objekte, die Dicke, Höhe oder Breite der Schrift. Andererseits muss eine Anwendung so gestaltet sein, dass sie möglichst unabhängig von unkontrollierbaren Variablen annähernd gleich bleibende Qualität bietet. Hier scheint es auch wichtig zu sein, den potentiellen UserInnen einer Lernanwendung Hinweise zur optimalen Einstellung seiner Parameter zu geben (z.B. High Color, 16bit).
Der Begriff "farbliche Sichtbarkeit" wird durch Algorithmen definiert, die vom World Wide Web Consortium (W3C) vorgeschlagen wurden: "Von einer guten Sichtbarkeit zweier Farben kann dann ausgegangen werden, wenn der Helligkeitsunterschied und die Farbdifferenz zwischen den beiden Farben größer ist als ein bestimmter Grenzwert. Der vom W3C vorgeschlagene Grenzwert ist > 125 für die Helligkeit und > 500 für die Farbdifferenz“ (Quelle).
Mehr dazu später ;-)




Kommentare
was hältst Du denn dann von unserm Blog? Ist hellblau dann auch auf jedem Bildschirm hellblau?
lg
Patricia
Die Darstellung der Farben ist von einer Reihe von Faktoren abhängig: Vom verwendeten Monitor-Modell (Farb-, Schwarz-Weiß- oder Graustufen-Monitor), den individuellen Monitoreinstellungen (Helligkeit, Kontrast, Auflösung, Farben und Farbeinstellungen (Kalibrierung), etc.) und der Grafikkarte, bzw. auch von verschiedenen Parametern und Leistungsmerkmalen der Rechner. Ähnlich verhält es sich mit der Größe der Bildschirme, z.B. Längen/Breiten-Verhältnisse, die Auswirkungen auf die Größe der Objekte, die Dicke, Höhe oder Breite der Schrift haben. Auch Browser stellen Farben nicht immer einheitlich dar.
Zur Farbe (Hall)blau: Viele ältere Leute haben vor allem Probleme mit blauer Schrift. Die helligkeits- und farbkonstrastierungen zwischen blauer Schrift (siehe Navigationsbar hier rechts) sind nicht ausreichend für barrierefreie Nutzung :-)