Microlearning 07
Die Microlearning07 in Innsbruck ist zu Ende gegangen und es war wieder einmal ein tolle Gelegenheit Leute aus aller Welt kennenzulernen.
Es gab dieses Jahr erfrischend viele Gelegenheiten zum informellen Wissensaustausch etwa im MicroCafe oder dem SpeedGeeking.
Im Pre-Conference Workshop "Problem-Based Learning meets Web 2.0" diskutierten wir mit Prof. Hofman (Hochschule Rorschach) über Offenheit und Geschlossenheit
von Web 2.0 Anwendungen in formalen Lernsettings wie der Schule. Diese Frage stellte sich auch im Panel Evaluation der neuen Medien: Günther Wageneder und Stefan Walder berichteten von ihren Einsätzen von Wikis im Hochschulalltag, welche zunehmend die Frage aufkommen ließen: "Sind unsere Studierende überhaupt die "Digital Natives" für die wir sie halten? Und in Anknüpfung der Studienergebnisse wurde auch die Frage gestellt: "Sollen wir Web 2.0 Anwendungen vielleicht überhaupt noch oder nur marginal im (Hoch)Schulalltag einsetzen?
Lernende wachsen heute großteils im Web 2.0 auf und die Frage "Was ist Web 2.0 " stellt sich für diese Generation nicht. Sie wissen sehr wohl wie man sich im StudiVZ und youtube zurechtfindet, aber vielleicht nicht, dass man damit auch z. B. selbstorganisiert lernen kann. Als Pädagoginnen können wir diese Prozesse unterstützen, eben wie man diese Tools im Lernprozess effizient einsetzen kann. Für mich liegt der Benefit von Web 2.0 Anwendungen vor allem darin, dass ich meine Ideen verbreite, Feedback bekomme und meine eigenen Gedankengänge dadurch überarbeite, vielleicht auch revidiere. Für mich liegt das sehr nahe am konstruktivistischen Lernen. Und in diesem Prozess bin ich nicht nur auf regionalen Kontakte beschränkt, sondern kann von einem weltweiten Wissenspool profitieren. Sharing, Interaction und Participation (Stephen Downes) sind die Kernelemente von Lernen im Web 2.0.
Damit Lernende diese kennenlernen, ist es daher unabdingbar, dass Web 2.0 Anwendungen auch in formalen Lernsettings offen sind - ansonsten wird dieser "AHA" Effekt nicht eintreten, der Mehrwert wird nicht sichtbar werden.
Die Nähe von Microlearning zu MobileLearning war auch diese Jahr nicht zu übersehen: Mobile Tagging the City of Innsbruck
ein Projekt von Roger Fischer (Ceo Kaywa) und Martin Hofman (Hochschule Rorschach), Ajit Jaokar und auch Teemu Leinonen (slides) stellten innovative mobile Lernprojekte im Panel Mobile Web und Classroom without Walls vor.
Hier sind die Micromoments....




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