Rezeptionsästhetik am Beispiel Fernsehen
Zum Begriff:
1) Die Erzähltheorie: Es geht darum, wie ein Film oder eine Sendung im Fernsehen erzählt wird. Es geht dabei vor allem um die Bilder.
2) Kognitionspsychologisches Arbeiten: Das Wissen der ZuschauerInnen wird dabei näher untersucht. RezipientInnen konstruieren aufgrund ihrer Lebenserfahrungen eine subjektive Auffassung der Mediengeschichte.
Die Rezeptionsästhetik entstand Ende der 60er Jahre als hermeneutische Theorie innerhalb der Literaturwissenschaft. Der Begriff setzt sich zusammen aus lat. reichere (aufnehmen) und altgr. Aesthesis (Wahrnehmung). Dies ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl von Theorien. Das Verhältnis des Lesers zum Text setzt sich zusammen aus der aktiven Rolle der RezipientInnen. Der Sinn wir von den RezipientInnen erzeugt und die Texte werden als offene Kunstwerke gesehen.
Wichtige Vertreter waren Wolfgang Iser, Hans Robert Jauß, Karlheinz Stierle und Stanley Fish. Gegen die Rezeptionsästehtik wurde bereits mehrfach Kritik erhoben. Es fehlt eine Konfundierung mit einer Gesellschaftstheorie und das rezeptionsästhetische Lesermodell ist fast immer männlich konstruiert, eine Reflexion über die Leserin fehlt. Außerdem haben die Texte interpretative Beliebigkeit und Willkür und der ursprüngliche historische Kontext der Texte wird vernachlässigt.
Rezeptionsästhetik am Beispiel Fernsehen:
Es gibt vier verschiedene Theorien:
Wichtige Vertreter waren Wolfgang Iser, Hans Robert Jauß, Karlheinz Stierle und Stanley Fish. Gegen die Rezeptionsästehtik wurde bereits mehrfach Kritik erhoben. Es fehlt eine Konfundierung mit einer Gesellschaftstheorie und das rezeptionsästhetische Lesermodell ist fast immer männlich konstruiert, eine Reflexion über die Leserin fehlt. Außerdem haben die Texte interpretative Beliebigkeit und Willkür und der ursprüngliche historische Kontext der Texte wird vernachlässigt.
Rezeptionsästhetik am Beispiel Fernsehen:
Es gibt vier verschiedene Theorien:
1) Die Erzähltheorie: Es geht darum, wie ein Film oder eine Sendung im Fernsehen erzählt wird. Es geht dabei vor allem um die Bilder.
2) Kognitionspsychologisches Arbeiten: Das Wissen der ZuschauerInnen wird dabei näher untersucht. RezipientInnen konstruieren aufgrund ihrer Lebenserfahrungen eine subjektive Auffassung der Mediengeschichte.
3) Strukturanalytische Ansätze: Der/die RezipientIn ist sozial situiert und biographisch vorgeprägt.
4) Cultural Studies: Die Interaktion von Text und ZuschauerIN spielt eine große Rolle.
Frauen und Medien:
Für Frauen und Mädchen sind Daily Soaps sehr attraktiv. Zwei Drittel der ZuschauerInnen von Daily Soaps machen Frauen aus. Warum sind diese Formate jedoch so beliebt? Eine der wichtigsten Gründe ist, dass hier Frauenfiguren präsent sind. In sonstigen Programmen sind Frauen eher unterrepräsentiert. Soap Frauen sind berufstätig und stehen mit beiden Beinen mitten im Leben. Sie sind in einen fixen Freundeskreis eingebunden und meistens auch in einer Liebesbeziehung. Oft werden sie auch als das "starke Geschlecht" dargestellt. Ein weiterer Grund für die Popularität ist, dass neue Trends zeitnah mit in die Serie übernommen werden. So sieht man die neuesten Trends in der Musik und der Mode. Daily Soaps haben längst an Kultstatus gewonnen.
Kinder und Medien:
Kinder und Medien:
Medien spielen in der Kindheit eine immer größer werdende Rolle. Nicht nur brutale Zeichentrickfilme oder die Werbung sind bei Kindern beliebt, sondern auch Wetten dass oder die Sendung mit der Maus. Die Vermarktung spielt auch eine wichtige Rolle, z.B: Sammelkarten von verschiedenen Serien. Wer mit seinen Kameraden mithalten will, muss solche Sammelkarten besitzen. Vielen Kindersendungen wird unterstellt, dass sie zu viel Gewalt vorweisen. Die Forschung besagt aber, dass viele Kinder nicht nur durch solche Sendungen und Spiele zu mehr Gewalt neigen. Oftmals spielen auch noch andere Faktoren eine große Rolle.
Teletubbies:
Teletubbies:
Dazu gibt es noch wenig Forschungsarbeiten. Kritiker befürchten jedoch, dass Kleinkinder dadurch wieder in die Babysprache zurückfallen. Kleinkinder können dadurch aber etwas lernen. Vor allem die Eltern spielen dabei eine sehr große Rolle. Diese sollten wissen, was in den Sendungen passiert und gemeinsam mit ihrem Kind darüber diskutieren. Die Teletubbies sind bei Kindern deshalb beliebt, weil sie eine langsame Erzählweise vorweisen, die Abfolge der Bilder ist nicht zu schnell und die Begriffe werden sehr einfach gehalten. Außerdem lassen sich die Figuren äußerlich sehr gut unterscheiden.



