Medienkinder

Buchempfehlung: "Frühe Medienbildung"

 

 

 

 

Vor kurzem erschienen ist die Handreichung "Frühe Medienbildung" aus der Reihe Naturwissen - schaffen" von dem Herausgeber Wassilios E. Fthenakis und seinen MitarbeiterInnen.

Dieses Buch schafft einen umfassenden Einblick in die kindlichen Bedürfnisse zur elementaren Medienbildung und befasst sich nicht nur mit der aktiven Medienarbeit im allgemeinen sondern mit damit zusammenhängenden Theorien und Methoden. So wird zum Beispiel der sozial-konstruktivistische Ansatz als Grundlage dieser Handreichung beschrieben, indem das Kind als Ko-Konstrukteur seines Wissens angesehen und behandelt wird. Durch diese demokratische und offene Sicht auf das Kind und des Lernens können sich vielfältige Ansätze und Projektideen entwickeln und in den Institutionen durchgeführt werden.

Eine große Aufzählung an dokumentierten Praxisprojekten geben den Lesern und Leserinnen Ideen mit in die eigene Praxis. Die Beispiele sind jeweils im selben Schema aufgearbeitet, um die Orientierung nicht zu verlieren. Die Exkurse zu den integrierten Bildungsbereichen zeigen deutlich, dass Medienprojekte nie losgelöst von der allgemeinen Bildungsarbeit im Kindergarten stattfinden können, sondern immer in enger Verbindung mit weiteren Bildungszielen stehen.

Ich finde, diese Handreichung ist sehr gut gelungen und dazu da, sie nicht nur einmal durchzulesen, sondern immer wieder in die Hand zu nehmen und zu schmökern.

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Adventidee: Der Interaktive Adventkalender

 

Fast schon etwas spät - aber passend zur Adventszeit stelle ich eine Praxisidee vor, die in Kindergarten und Grundschule zum Einsatz kommen kann. Es handelt sich um einen Interaktiven Adventkalender, der mit Power Point gestaltet wird. Das Prinzip eines "herkömmlichen" Adventkalenders wird übernommen: Jeden Tag kann ein Fensterchen geöffnet werden, indem man auf die aktuelle Zahl auf der Hauptseite klickt. Jedes Fenster (jeweils eine extra Folie) wird von einem Kind in der Gruppe gestaltet: z.B. ein gemaltes Bild mit Tuxpaint, eine Adventgeschichte usw.

 

Adventkalender

 

Wer nun Interesse für diese medienpraktische Weihnachtsidee  bekommen hat, kann sich diese hier näher ansehen.

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MedienKindergarten - das Buch

 

Meine Diplomarbeit "Medienkindergarten" gibt es jetzt als Buch und ist hier erhältlich.

 

 


 

 

 

Kurzbeschreibung:

Kinder nutzen und besitzen Medien in großer Vielzahl und wachsen mit medialen Erfahrungen auf. Diese Allgegenwärtigkeit von Medien in kindlichen Lebenswelten erfordert die Förderung von Medienkompetenz schon in jungen Jahren. Der Kindergarten als Bildungsinstitution steht nun vor der Herausforderung, die Kinder im Umgang mit Medien zu stärken und so eine Basis der Medienkompetenzförderung auszubilden.

Das Buch Medien­­kindergarten beschäftigt sich mit der Frage, welche vielschichtigen Ansprüche sich hinter dem Begriff Medienkompetenz  speziell für den Elementarbereich verbergen. Aufbauend darauf behandelt es die notwendigen Voraussetzungen für die medienpädagogische Arbeit im Kindergarten, um Kinder in der Förderung ihrer Medienkompetenz zu unterstützen. Die Durchführung und Analyse eines einfachen Medienprojekts gibt Aufschluss darüber, ob und wie Veränderungsprozesse im Praxisverhalten von Kindergartenpädagog/innen in Gang gesetzt werden können unter Berücksichtigung gegebener Rahmenbedingungen.

Dieses Buch richtet sich an Kindergartenpädagog/innen und Multiplikator/innen der Medienpädagogik, die ein Basiswissen über die aktive Medienarbeit im Kindergarten aufbauen möchten.

 

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Let´s skype - ICT im Kindergarten

 

Neue Medien dringen langsam auch in den Elementarbereich ein. Die Kluft zwischen PädagogInnen, die diese Entwicklung fördern und hochmotiviert an einer pädagogischen Weiterentwicklung arbeiten und jenen, die den Medien von vorn herein ablehnend gegenüberstehen, scheint sich immer weiter auseinander zu bewegen.

Interessantes Beispiel aus Neuseeland:

Kinder des Geraldine Kindergartens skypen regelmäßig mit ihren KollegInnen aus dem Manaia Kindergarten. Der Umgang mit Skype bildet hier einen kleinen Bereich eines umfassenden ICT - Projects in mehreren Kindergärten Neuseelands. Die Pädagogin Tracey Nelson meint dazu, dass es nicht allein um die Entwicklung technischer Fertigkeiten am Computer ginge, sondern vor allem um einen umfassenden Einblick in den Bereich der Neuen Medien, aber auch digitaler Arbeitsgeräte, wie zum Beispiel einem digitalen Mikroskop. Die Kinder wären durch den Einsatz der digitalen Medien und der neuen Angebote sehr interessiert und motiviert, damit zu arbeiten. Weiters handle es sich hier um interaktive und kollaborative Arbeitsweisen - welche, und das möchte ich hinzufügen, früh genug gefördert werden müssen, um in persönliches Lernverhalten und individuelle Lernstrategien integriert zu werden.


Das Bildungsministerium in Neuseeland startete verschiedenste ICT - Projekte für Schulen aber auch für den Elementarbereich und will so schon in frühen Jahren den Umgang mit neuen Medien fördern und gezielt anregen.

Wahrscheinlich bedarf es der Initiative von zentralen Bildungsstellen, um die neuen Medien weitreichender in die elementaren Bildungseinrichtungen zu integrieren.

 

 

 

 

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Gesucht: Mausalternativen


 

Für das Internetprojekt BIBER habe ich kürzlich eine praktische Arbeit für den Kindergartenbereich ausgearbeitet und dies auch mit meinen Kindern im Kindergarten durchgeführt. Es handelte sich hier um eine Fotobearbeitung im Malprogramm Paint. Mir war klar, dass die Ideen der Kinder vorhanden waren, die Ausführung mit der Maus jedoch für die kleinen Künstler eine besonders große Herausforderung darstellte.

Deshalb machte ich mich auf die Suche nach einer geeigneten Alternative zur Computermaus, die es ja sicher geben müsste. Meine Anforderungen waren hoch: Es sollte möglichst günstig (unter 70 Euro) und für die Kinder intuitiv bedienbar sein, einer ergonomischen Haltung entgegenkommen und korrektes Malen und Bedienen unterstützen.

Viele von euch werden mit den so genannten GRAFIKTABLETTS bereits vertraut sein, ich selbst habe leider noch keines ausprobiert. Die Kosten bei diesen "Zeichenbrettern" gehen jedoch sehr weit auseinander und als Laie fällt es natürlich schwer, das "Richtige" zu finden.

Entschlossen habe ich mich nun für ein ganzes Paket - es nennt sich COLORELLI und besteht aus einer Spielesoftware mitsamt Grafiktablett und Stift (Kosten samt Lieferung: 44,60 Euro).

 

 

Bei Colorelli handelt es sich um ein umfangreiches Computerspiel, das bereits für die Installation 1,9 GB freien Festplattenspeicher benötigt. Man bewegt sich in der Colorelli - Welt, die es zu entdecken gilt. Colorelli besteht einerseits aus verschiedenen Geschichten rund um die Einwohner und dem bösen Mr. Grau, aus kreativen Angeboten aber auch aus verschiedenen Mini-Spielen.

Genauere Beschreibungen zum Spiel finden sich hier und hier.

Wer das ganze etwas genauer unter die Lupe nehmen will - hier gibt es eine Demo-Version zum Downloaden.

 

 

 


 


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Kinder und Handys - eine interessante Diskussion

Mobile Kids - Brauchen Kinder Handys?

  • Medienkompetenz: Verbote und Sperren bringen nichts. Wichtiger ist es, frühzeitig die Kompetenz der Kinder zur Nutzung von modernen Medien zu fördern. Stimmt diese Aussage?
  • Verantwortung: Was können Eltern, staatliche Behörden und Unternehmen tun, um Kinder eine sinnvolle Nutzung von Handys zu ermöglichen. Wer trägt welche Verantwortung?
  • Kinderhandys: Es gibt auf dem Markt spezielle Handys für Kinder im Grundschulalter. Bei eingeschränkter Funktionalität ermöglichen solche Kinderhandys zusätzlich die Ortung von Kindern. Sind solche Kinderhandys eine gute Sache oder eher mit Vorsicht zu genießen?

Sagen Sie uns Ihre Meinung! Nutzen Sie die Gelegenheit, Einfluss zu nehmen! Diskutieren Sie mit!

Wir sind eingeladen, unsere Meinung zu sagen: http://www.diskutiere.de/

update 28.11.2007:

 

Die Zusammenfassung der Online - Diskussion "Mobile Kids - Brauchen Kinder Handys" gibt es hier als download.

Erwartungsgemäß gingen die Meinungen der DiskussionsteilnehmerInnen bei einem solch umstrittenen Thema weit auseinander - von Befürwortern der so genannten Kinderhandys bis zu strikten Gegnern aufgrund gesundheitlicher Bedenken - wie zum Beispiel die Strahlenbelastung.

Diskutiert wurde die Notwendigkeit der Medienkompetenzförderung bereits im Vorschul- und Grundschulalter sowie fehlende Rahmenbedingungen, die dieser Förderung im Wege stehen.
Auch die Verantwortlichkeit  von Eltern, Schule, Staat und Unternehmen wurde in der Diskussion eingehend behandelt.

 

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Medienarbeit im Kindergarten

Seit zwei Jahren arbeite ich in meiner Kindergartengruppe aktiv mit Medien und versuche, die Medienkompetenz der Kindergartenkinder zu fördern.

Die Arbeit mit Medien ist mir ein großes Anliegen - trotzdem muss ich meine Ideen oft einschränken, weil die pädagogische Arbeit natürlich auch viele andere Bereiche der Förderung und Erziehung umfasst.

Im kommenden Kindergartenjahr werde ich in regelmäßigen Abständen zusätzlich medienpädagogische Angebote an Nachmittagen bieten, wo nur eine kleine Gruppe von Kindern anwesend sein wird, sozusagen als "Freifach".

Aus diesem Grund geht meine Bitte an alle LeserInnen, mich mit Links zu interessanten Materialien und Ideen für den Kindergartenbereich zu unterstützen (als Kommentar). Ich werde meine Arbeit mit den Kindern dokumentieren und als Beiträge im Blog bringen - daraus kann ein wertvoller Austausch zur medienpädagogischen Praxis im Kindergarten entstehen.

Ich freue mich auf neue Ideen und Praxisbeispiele!

Medienkinder

Virtuelle Lernumgebungen für Kinder

Futurelab ist eine Organisation, die mit ihren Ideen und Projekten Lernpotentiale in Verbindung mit neuen Medien aufgreifen, und für Unterricht und Lehre aufbearbeiten will. Diese neuen Ideen und Lernumgebungen sollen das Lernen des 21. Jahrhunderts verändern.

Futurelab zeigt auf seiner homepage in Hinblick auf Lernen mit neuen Medien verschiedenste Projekte und Ideen. Eines hat mir besonders gefallen - Virtual Puppeteers. Es handelt sich hierbei um ein virtuelles Puppentheater am Computer. Allein, als Gruppe oder in der Klasse können nach eigenen Vorstellungen Puppen entworfen werden. Die Gestaltung eines Theaterstückes, einer Geschichte usw. kann selbst vorgenommen werden. Eine kurze Übersicht zeigt, wie die virtuellen Puppen entworfen und eingesetzt werden können.

Ich habe versucht, eine Puppe zu entwerfen, konnte zwar die Form etwas verändern, als ich dann aber eine andere Farbe aussuchen wollte, war es vorbei mit der kreativen Freiheit.

Trotzdem finde ich die Idee eines virtuellen Puppentheaters großartig. Kinder und Jugendliche werden hier in vielen Bereichen gefordert und gefördert. Technisches Können, Phantasie, sprachliche Ausdrucksfähigkeit, Zusammenarbeit ... sind nur einige Kompetenzen, die durch den Einsatz von Virtual Puppeteers angeregt werden.

 

 

 

 

 

 


 


 

 

Medienkinder

ExpertInnenchat: Neue Medien im Kindergarten


Das ist nur etwas für Schnellentschlossene ;-)

Multiline - das Netzwerk für Bildung, Chancengleichheit und Medienkompetenz bietet am 6. März 2007 zwischen 15 und 16 Uhr einen
Chat zum Thema "Der Einsatz neuer Medien im Kindergarten" an. Sechs ExpertInnen stehen dabei Rede und Antwort.

Medienkinder

Virtuelle Tierwelten - Webkinz



Sei dabei - Webkinz World - "a safe, educational and fun online community", so der Slogan eines Onlinespieles, das die Herzen der Kinder erobert.
Mit dem Kauf eines Plüschtieres kann durch einen Geheimcode ein Tier online zum Leben erweckt werden. Die Aufgabe der Besitzer/innen ist es nun, das Tier zu füttern und zu pflegen. Das Startgeld an KinzCash ermöglicht eine Umgestaltung der Wohnung oder den Kauf von verschiedenen virtuellen Artikeln. Dann ist es die Aufgabe der Kinder, Geld zu verdienen, zum Beispiel durch die Teilnahme an verschiedenen Spielen oder Quizzes.
Die Kommunikation verläuft sehr einfach durch eine Auswahl an Sätzen und Wortgruppen, was für sehr junge Kinder vielleicht von Vorteil ist, für ältere eine große Einschränkung ihrer sprachlichen Ausdruckskraft bedeutet.
Das Spiel ist meiner Meinung nach sehr geeignet, um die Ausbildung von Fertigkeiten und Fähigkeiten anzuregen, die Kinder im Web2.0 brauchen und in Zukunft immer mehr benötigen werden. Es hilft ihnen, auch virtuelle Kontakte ernst zu nehmen und Verantwortung zu tragen. Trotzdem wird es, wie bei einer Großzahl von Medienangeboten, von seiten vieler Eltern zu wenig "Nutzerregeln" geben, wodurch das "Dauerspielen" auch bei diesem Spiel zu einem Problem werden könnte.
The Viral Garden berichtet in einem Beitrag, dass die Firma "Ganz", die Webkinz verkauft, auf Werbung verzichtet. Vor allem durch Mundpropaganda konnte dieser große Verkaufserfolg angekurbelt werden. Dies finde ich in den nachfolgenden Kommentaren des Beitrags bestätigt, wo Eltern erzählen, wie ihre Kinder zu den virtuellen Tieren gekommen sind.
Weitere Berichte über Webkinz sind zu finden bei mediaculture-online und bei mz-web.de