Medienkinder

Let´s skype - ICT im Kindergarten

 

Neue Medien dringen langsam auch in den Elementarbereich ein. Die Kluft zwischen PädagogInnen, die diese Entwicklung fördern und hochmotiviert an einer pädagogischen Weiterentwicklung arbeiten und jenen, die den Medien von vorn herein ablehnend gegenüberstehen, scheint sich immer weiter auseinander zu bewegen.

Interessantes Beispiel aus Neuseeland:

Kinder des Geraldine Kindergartens skypen regelmäßig mit ihren KollegInnen aus dem Manaia Kindergarten. Der Umgang mit Skype bildet hier einen kleinen Bereich eines umfassenden ICT - Projects in mehreren Kindergärten Neuseelands. Die Pädagogin Tracey Nelson meint dazu, dass es nicht allein um die Entwicklung technischer Fertigkeiten am Computer ginge, sondern vor allem um einen umfassenden Einblick in den Bereich der Neuen Medien, aber auch digitaler Arbeitsgeräte, wie zum Beispiel einem digitalen Mikroskop. Die Kinder wären durch den Einsatz der digitalen Medien und der neuen Angebote sehr interessiert und motiviert, damit zu arbeiten. Weiters handle es sich hier um interaktive und kollaborative Arbeitsweisen - welche, und das möchte ich hinzufügen, früh genug gefördert werden müssen, um in persönliches Lernverhalten und individuelle Lernstrategien integriert zu werden.


Das Bildungsministerium in Neuseeland startete verschiedenste ICT - Projekte für Schulen aber auch für den Elementarbereich und will so schon in frühen Jahren den Umgang mit neuen Medien fördern und gezielt anregen.

Wahrscheinlich bedarf es der Initiative von zentralen Bildungsstellen, um die neuen Medien weitreichender in die elementaren Bildungseinrichtungen zu integrieren.

 

 

 

 

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Gesucht: Mausalternativen


 

Für das Internetprojekt BIBER habe ich kürzlich eine praktische Arbeit für den Kindergartenbereich ausgearbeitet und dies auch mit meinen Kindern im Kindergarten durchgeführt. Es handelte sich hier um eine Fotobearbeitung im Malprogramm Paint. Mir war klar, dass die Ideen der Kinder vorhanden waren, die Ausführung mit der Maus jedoch für die kleinen Künstler eine besonders große Herausforderung darstellte.

Deshalb machte ich mich auf die Suche nach einer geeigneten Alternative zur Computermaus, die es ja sicher geben müsste. Meine Anforderungen waren hoch: Es sollte möglichst günstig (unter 70 Euro) und für die Kinder intuitiv bedienbar sein, einer ergonomischen Haltung entgegenkommen und korrektes Malen und Bedienen unterstützen.

Viele von euch werden mit den so genannten GRAFIKTABLETTS bereits vertraut sein, ich selbst habe leider noch keines ausprobiert. Die Kosten bei diesen "Zeichenbrettern" gehen jedoch sehr weit auseinander und als Laie fällt es natürlich schwer, das "Richtige" zu finden.

Entschlossen habe ich mich nun für ein ganzes Paket - es nennt sich COLORELLI und besteht aus einer Spielesoftware mitsamt Grafiktablett und Stift (Kosten samt Lieferung: 44,60 Euro).

 

 

Bei Colorelli handelt es sich um ein umfangreiches Computerspiel, das bereits für die Installation 1,9 GB freien Festplattenspeicher benötigt. Man bewegt sich in der Colorelli - Welt, die es zu entdecken gilt. Colorelli besteht einerseits aus verschiedenen Geschichten rund um die Einwohner und dem bösen Mr. Grau, aus kreativen Angeboten aber auch aus verschiedenen Mini-Spielen.

Genauere Beschreibungen zum Spiel finden sich hier und hier.

Wer das ganze etwas genauer unter die Lupe nehmen will - hier gibt es eine Demo-Version zum Downloaden.

 

 

 


 


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Kinder und Handys - eine interessante Diskussion

Mobile Kids - Brauchen Kinder Handys?

  • Medienkompetenz: Verbote und Sperren bringen nichts. Wichtiger ist es, frühzeitig die Kompetenz der Kinder zur Nutzung von modernen Medien zu fördern. Stimmt diese Aussage?
  • Verantwortung: Was können Eltern, staatliche Behörden und Unternehmen tun, um Kinder eine sinnvolle Nutzung von Handys zu ermöglichen. Wer trägt welche Verantwortung?
  • Kinderhandys: Es gibt auf dem Markt spezielle Handys für Kinder im Grundschulalter. Bei eingeschränkter Funktionalität ermöglichen solche Kinderhandys zusätzlich die Ortung von Kindern. Sind solche Kinderhandys eine gute Sache oder eher mit Vorsicht zu genießen?

Sagen Sie uns Ihre Meinung! Nutzen Sie die Gelegenheit, Einfluss zu nehmen! Diskutieren Sie mit!

Wir sind eingeladen, unsere Meinung zu sagen: http://www.diskutiere.de/

update 28.11.2007:

 

Die Zusammenfassung der Online - Diskussion "Mobile Kids - Brauchen Kinder Handys" gibt es hier als download.

Erwartungsgemäß gingen die Meinungen der DiskussionsteilnehmerInnen bei einem solch umstrittenen Thema weit auseinander - von Befürwortern der so genannten Kinderhandys bis zu strikten Gegnern aufgrund gesundheitlicher Bedenken - wie zum Beispiel die Strahlenbelastung.

Diskutiert wurde die Notwendigkeit der Medienkompetenzförderung bereits im Vorschul- und Grundschulalter sowie fehlende Rahmenbedingungen, die dieser Förderung im Wege stehen.
Auch die Verantwortlichkeit  von Eltern, Schule, Staat und Unternehmen wurde in der Diskussion eingehend behandelt.

 

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Medienarbeit im Kindergarten

Seit zwei Jahren arbeite ich in meiner Kindergartengruppe aktiv mit Medien und versuche, die Medienkompetenz der Kindergartenkinder zu fördern.

Die Arbeit mit Medien ist mir ein großes Anliegen - trotzdem muss ich meine Ideen oft einschränken, weil die pädagogische Arbeit natürlich auch viele andere Bereiche der Förderung und Erziehung umfasst.

Im kommenden Kindergartenjahr werde ich in regelmäßigen Abständen zusätzlich medienpädagogische Angebote an Nachmittagen bieten, wo nur eine kleine Gruppe von Kindern anwesend sein wird, sozusagen als "Freifach".

Aus diesem Grund geht meine Bitte an alle LeserInnen, mich mit Links zu interessanten Materialien und Ideen für den Kindergartenbereich zu unterstützen (als Kommentar). Ich werde meine Arbeit mit den Kindern dokumentieren und als Beiträge im Blog bringen - daraus kann ein wertvoller Austausch zur medienpädagogischen Praxis im Kindergarten entstehen.

Ich freue mich auf neue Ideen und Praxisbeispiele!

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Virtuelle Lernumgebungen für Kinder

Futurelab ist eine Organisation, die mit ihren Ideen und Projekten Lernpotentiale in Verbindung mit neuen Medien aufgreifen, und für Unterricht und Lehre aufbearbeiten will. Diese neuen Ideen und Lernumgebungen sollen das Lernen des 21. Jahrhunderts verändern.

Futurelab zeigt auf seiner homepage in Hinblick auf Lernen mit neuen Medien verschiedenste Projekte und Ideen. Eines hat mir besonders gefallen - Virtual Puppeteers. Es handelt sich hierbei um ein virtuelles Puppentheater am Computer. Allein, als Gruppe oder in der Klasse können nach eigenen Vorstellungen Puppen entworfen werden. Die Gestaltung eines Theaterstückes, einer Geschichte usw. kann selbst vorgenommen werden. Eine kurze Übersicht zeigt, wie die virtuellen Puppen entworfen und eingesetzt werden können.

Ich habe versucht, eine Puppe zu entwerfen, konnte zwar die Form etwas verändern, als ich dann aber eine andere Farbe aussuchen wollte, war es vorbei mit der kreativen Freiheit.

Trotzdem finde ich die Idee eines virtuellen Puppentheaters großartig. Kinder und Jugendliche werden hier in vielen Bereichen gefordert und gefördert. Technisches Können, Phantasie, sprachliche Ausdrucksfähigkeit, Zusammenarbeit ... sind nur einige Kompetenzen, die durch den Einsatz von Virtual Puppeteers angeregt werden.

 

 

 

 

 

 


 


 

 

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ExpertInnenchat: Neue Medien im Kindergarten


Das ist nur etwas für Schnellentschlossene ;-)

Multiline - das Netzwerk für Bildung, Chancengleichheit und Medienkompetenz bietet am 6. März 2007 zwischen 15 und 16 Uhr einen
Chat zum Thema "Der Einsatz neuer Medien im Kindergarten" an. Sechs ExpertInnen stehen dabei Rede und Antwort.

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Virtuelle Tierwelten - Webkinz



Sei dabei - Webkinz World - "a safe, educational and fun online community", so der Slogan eines Onlinespieles, das die Herzen der Kinder erobert.
Mit dem Kauf eines Plüschtieres kann durch einen Geheimcode ein Tier online zum Leben erweckt werden. Die Aufgabe der Besitzer/innen ist es nun, das Tier zu füttern und zu pflegen. Das Startgeld an KinzCash ermöglicht eine Umgestaltung der Wohnung oder den Kauf von verschiedenen virtuellen Artikeln. Dann ist es die Aufgabe der Kinder, Geld zu verdienen, zum Beispiel durch die Teilnahme an verschiedenen Spielen oder Quizzes.
Die Kommunikation verläuft sehr einfach durch eine Auswahl an Sätzen und Wortgruppen, was für sehr junge Kinder vielleicht von Vorteil ist, für ältere eine große Einschränkung ihrer sprachlichen Ausdruckskraft bedeutet.
Das Spiel ist meiner Meinung nach sehr geeignet, um die Ausbildung von Fertigkeiten und Fähigkeiten anzuregen, die Kinder im Web2.0 brauchen und in Zukunft immer mehr benötigen werden. Es hilft ihnen, auch virtuelle Kontakte ernst zu nehmen und Verantwortung zu tragen. Trotzdem wird es, wie bei einer Großzahl von Medienangeboten, von seiten vieler Eltern zu wenig "Nutzerregeln" geben, wodurch das "Dauerspielen" auch bei diesem Spiel zu einem Problem werden könnte.
The Viral Garden berichtet in einem Beitrag, dass die Firma "Ganz", die Webkinz verkauft, auf Werbung verzichtet. Vor allem durch Mundpropaganda konnte dieser große Verkaufserfolg angekurbelt werden. Dies finde ich in den nachfolgenden Kommentaren des Beitrags bestätigt, wo Eltern erzählen, wie ihre Kinder zu den virtuellen Tieren gekommen sind.
Weitere Berichte über Webkinz sind zu finden bei mediaculture-online und bei mz-web.de
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Malprogramme für Kinder

Viele Eltern sind auf der Suche nach qualitativen Kinder - Malprogrammen für den Computer.
Der Terzio Verlag hat vor kurzem "PLOPP - das 3D Malprogramm" herausgebracht. Leider hab ich dieses Programm selbst noch nicht ausprobiert, aber nähere Informationen darüber findet man bei lehrer-online.de. Es gibt sogar schon eine eigene Plopp-Seite mit einer Fankiste und Tipps und Tricks zur Verwendung des Malprogramms.


In meiner Kindergartengruppe verwenden die Kinder derzeit fast täglich das Malprogramm "Disneys Magic Artist". Dieses Programm wird in zwei Bereiche geteilt. Einerseits das "Malstudio", wo die Kinder ein weißes Blatt zur Verfügung haben und nach Lust und Laune die unzähligen Pinsel, Sprays, Kreiden... aber auch fertige Stempel ausprobieren können. In einem weiteren Bereich geht es dann eher um die Disney Figuren. Die Kinder haben entdeckt, dass sie aus verschiedensten Hintergründen wählen und in diese Landschaften Figuren einfügen können. Nach Wunsch werden die Figuren noch animiert, wodurch sie lustig tanzen und Bewegungen durchführen. Für jedes Kind kann eine "Mappe" angelegt werden, wo Malarbeiten und Landschaften gespeichert werden und somit jederzeit wieder zur Verfügung stehen.

Wenn das Malprogramm "Disneys Magic Artist" angesagt ist, versammeln sich immer viele Kinder vorm Computer, besonders dann, wenn bunte Landschaftsbilder mit Figuren versehen werden. Das beliebeste Bild ist derzeit eine Pirateninsel. Ich höre die Kinder immer wieder beratschlagen, welche Figur sie denn nun aussuchen sollten. Eingebrachte Vorschläge werden ausprobiert, der Versuch gelingt, lautes Gelächter von allen Seiten und die Diskussion geht weiter. Es freut mich, dass dieses simple Malprogramm mit seinen Funktionen die Kinder zum Lachen bringt, dass sie Gemeinschaft erleben können mit dem Computer - im Gegensatz zu allen Befürchtungen und Bedenken zum Thema "allein vorm Computer" und "Vereinsamung" sehe ich hier Gegenteiliges.
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verzerrte Realität in den Kindermedien

Indianer sind das Wochenthema im Kindergarten. Dazu hängt ein Plakat beim Wochenaushang mit einer Amerikakarte und einigen gezeichneten Indianern. Die Indianer im Norden sind barfuß gezeichnet, die im Süden haben eine Fußbekleidung an.

Seltsam da stimmt doch etwas nicht, gerade im Norden wo es kalt ist. Auch werden die Indianer immer auf das Tipi, Federschmuck und Pferde reduziert dargestellt.
Bei der private Recherche im Internet sehe ich mir mit meinen Kinder die unterschiedlichsten Wohnformen der Indianer an.
Auf Grund dieser Beobachtung fallen mir einige Bücher für Kinder ein, in denen historische Begebenheiten falsch dargestellt sind. Geschieht dies durch eine schlechte Recherche, Schlampigkeit oder gar Unwissenheit?

Kinder können sehr wohl zwischen Realität, Märchen und Fantasiewesen unterscheiden. Wenn aber schon die Sachbücher für Kinder falsche Informationen zeigen. Da scheint sich in den letzten 30 Jahren kaum etwas verändert zu haben.
Im Internet sind wir eher gewohnt den Wahrheitsgehalt der Informationen zu überprüfen oder Infrage zu stellen, als bei Büchern.


Links:
Indianer.de
Blinde Kuh Links zu Indianer
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Portfolioarbeit im Kindergarten

Seit einiger Zeit interessiere ich mich sehr für diese Form der individuellen Entwicklungsdokumentation in der Praxis des Kindergartens. Leider gibt es wenige Anhaltspunkte, wie eine solche Portfolioarbeit aussehen könnte, praktische Beispiele sind allzu dünn gesät.

Das neu erschienene (schon bestellte aber leider noch nicht erhaltene) Buch "Das Portfolio-Konzept für Kita und Kindergarten. 3-6 Jahre" von Antje Bostelmann erwarte ich deshalb mit Spannung!



Ich hoffe, darin Ansatzpunkte für die Praxis zu finden, die auch möglichst viele andere KindergartenpädagogInnen dazu animieren könnten, die Entwicklung ihrer Kindergartenkinder einerseits intensiver zu begleiten und andererseits auch zu dokumentieren. Die Ideen sollten dabei so gestaltet sein, dass die Portfolioarbeit den zeitlichen Rahmen im Kindergartenalltag nicht sprengt.
Ich lasse mich überraschen, warte schon ungeduldig, und werde meine Erfahrungen dann gerne weitergeben...