MedienGeneration 50+

Web 2.0 - keine Frage des Alters: The Zimmers

 

 

The Zimmers sind eine britische Band mit einem Durchschnittsalter von 78 Jahren (2007). Der Name wurde aus der Marke einer in Großbritannien populären Gehhilfe abgeleitet.

Hintergrund der Band ist eine Dokumentation der BBC, in der auf die Situation älterer Menschen in unserer Gesellschaft hingewiesen wird, besonders auf die Vereinsamung im Alter und die Geringschätzung.

Der Bandleader bloggt übrigens schon länger als geriatric1927

 

via vom Leben und Lernen

 

MedienGeneration 50+

Eva Wopfner: Ältere Menschen und Internetnutzung

"Ohne Internet bitte, komme ich mir vor wie ein Analphabet!"Diese Bemerkung stammt keineswegs von einem user der jungen Generation, sondern von einer 82-jährigen Dame, welche im Rahmen meiner Diplomarbeit als Probandin an einer Gruppendiskussion teilgenommen hatte.

Wenn ich über das Thema meiner Diplomarbeit Auskunft gab, hörte ich Kommentare wie:" Ist das nicht langweilig?" (im Gegenteil) oder "Kann man darüber überhaupt so viel schreiben?" Und ob - meine ProbandInnen zeigten sich, allen Vorurteilen und hartnäckigen Altersbildern zum Trotz, humorvoll und sehr offen gegenüber einem Thema, welches in den nächsten Jahren auch für ältere Menschen immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Gerade das Internet kann helfen, ein eigenständiges Leben trotz abnehmender Mobilität und steigenden Alters führen zu können. Computer und Internet helfen, zeitliche und räumliche Distanz zu überwinden und können auf diese Weise die Alltagsorganisation Älterer erleichtern.

An diesem Punkt knüpft meine Diplomarbeit an. Meine Grundannahmen waren folgende: Das Internet stellt für ältere Menschen ab 60 in erster Linie ein Nutzmedium in Bezug auf die Alltagsorganisation dar. Es ist weniger das Alter als die fehlende Praxis und die eingeschränkten Zugangsmöglichkeiten, die ältere Menschen von der Nutzung des Internets abhalten. Ich hatte mir zur Aufgabe gestellt, grundsätzliche Voraussetzungen für seniorengerechte Internetnutzung zu erfassen, wie zum Beispiel: optimale Lernumgebung, barrierefreier Zugang, Unterstützungsangebote etc.

Die Arbeit gliedert sich in drei große Abschnitte. Im ersten Teil meiner Arbeit verweise ich auf die Bedeutung der neuen IKT für die Informationsgesellschaft im Allgemeinen und für die älteren Menschen im Besonderen. Sowohl die Anforderungen, die im Zuge dessen an die Älteren gestellt werden, als auch die erweiterten Handlungsspielräume, die sich daraus ergeben, werden beleuchtet.
Im zweiten Teil meiner Arbeit beziehe ich mich auf wissenschaftlich fundierte Alterstheorien, die dazu dienen, Sichtweisen und begründete Annahmen des ersten Teils zu untermauern: der demografische Wandel, welcher eine Veränderung der Altersstruktur der Bevölkerung nach sich zieht, somit eine differenzierte Auseinandersetzung mit der verlängerten Lebensphase Alter nötigt und andererseits die vorherrschenden Altersbilder, welche den Älteren den Einstieg in das neue Medium unter anderem erschweren.
Der empirische und letzte Teil meiner Arbeit stützt sich auf die ausgewerteten Daten von Gruppendiskussion und Einzelinterviews mit älteren Menschen im Alter von 60 bis 83 Jahren aus meinem Lebensumfeld Innsbruck.
Ziel der empirischen Untersuchung war es, Wünsche und Anregungen der Älteren bezüglich Internetnutzung, gewissermaßen die soziale(n) Wirklichkeit(en) im Umgang mit dem neuen Medium zu erfassen. Die ausgewerteten Daten können als Anregungen für in Angriff zu nehmende Projekte und begleitende Maßnahmen diesbezüglich dienen. Idealerweise tragen sie dazu bei, herrschende Vorannahmen und Sichtweisen hinsichtlich älterer Menschen und neue Medien zu revidieren, zumindest zu überdenken.
Diplomarbeit Ältere Menschen und Internetnutzung

MedienGeneration 50+

Erste deutsche Senioren-Uni als Alternative zum Ruhestand

Die erste deutsche Senioren Uni setzt auf Fernstudium und Selbstorganisation...

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Generation 50+ und IKT

Ein interessantes Projekt ganz im Zeichen von lebenslangem Lernen und neuen Medien kündigt sich im Rahmen eines EU - Grundvigt Projektes an.

(Neu-)Gestaltung von Kursen, um Senioren 50+
Zielsetzungen des Projekts:
Methodische und didaktische Ansätze um SeniorInnen Informations- und Kommunikationstechnologien näherzubringe, damit diese mehr Einfluss auf ihre Lebensgestaltung nehmen können.

Projektstart ist im August 2006
Universitat Jaume I - University for Seniors
http://www.mayores.uji.es/








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Meine Oma am Computer



Vertreter der Großelterngeneration beschäftigen sich gemeinsam mit Kindergartenkindern mit digitalen Medien - Digitalkamera, Computer und Mikrofon. Medi@culture-Praxis (Landesmedienzentrum Baden-Württemberg) stellt ein neues Projekt zur Medienarbeit mit Kindern und Senioren vor.

„In diesem Projekt stand allerdings nicht der Kompetenzgewinn der Senioren im Vordergrund, sondern die Chance, Senioren durch aktive Medienarbeit mit Kindern an einem Bildungsprozess teilhaben zu lassen. Innerhalb des Projektes war der generationenübergreifende Ansatz einer der grundlegenden Pfeiler.“

Die Projektdokumentation ist unter Lebenslang Lernen nachzulesen






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elearning für Senioren



Das EU Projekt eLSe – eLearning für Senioren – richtet sich auf die Verbesserung der sozialen Teilnahme, das Empowerment und die Inklusion der europäischen Senioren in die Wissens- und Informationsgesellschaft, mit besonderem Fokus auf die Reduzierung der Isolierung von Risikopersonen.

via elearningeuropa
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Ältere User entdecken das Internet

Aus einer aktuelle Studie des Marktforschers Burst! Media geht hervor, dass Internet-Nutzer über 55 Jahre immer mehr Zeit mit Online-Medien.
"Ältere Menschen sind eine der am stärksten wachsenden Gruppen im Internet", so Chuck Moran von Burst! Media. Alleine in diesem Jahr sei die Zahl der Internet-Nutzer über 55 Jahre in den USA um ein Fünftel gewachsen. Hingegen nimmt der Konsum von traditionellen Medien deutlich ab.
via Computerwelt

In Deutschland sei die Zunahme der Internet-Nutzung bei den über 50-Jährigen ein "langsamer, aber stetiger Trend", so Reinhold Horstmann vom deutschen Medienmarktforscher TNS Emnid im Gespräch mit pressetext.

Damit die Chancen und Potentiale neuer Informations- und Kommunikationsmedien auch von älteren Menschen kompetent genutzt werden können, sind entsprechende strukturelle und gesellschaftspolitische Rahmenbedingungen erforderlich. Dies betrifft neben der Bereitstellung bedarfsorientierter Angebote und Techniken sowie der Senkung der Anschaffungs- und Nutzungskosten auch Anreize zu geben, vom Printmedium auf das Medium Internet umzusteigen, diesen Mehrwert sichtbar zu machen.
Hierzulande ist davon noch wenig zu spüren - seniorkom.at bietet hier die rühmliche Ausnahme.

Jung und Alt schafft Zusammenhalt
Altersforschung/Generationenforschung
Seniorkom.at
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9. Enquete - senaktiv

Univ.-Prof. DDr. Ernst Pöppel, der zu den führenden deutschsprachigen Hirn- und Altersforschern zählt und in Bad Tölz ein "Generation Research Program" (Generationen-Forschungsprogramm) leitet, ist davon überzeugt, dass...
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Workshop "Weblogs 05"

Jan Schmid organisiert mit Bernard Batinic ein Weblog Workshop an der Uni Linz. Die Einladung dazu gibt es auf Jan Schmids Weblog. Der Termin ist für 16. und 17. November festgelegt. Das Programm und die Referentenliste sind als pdf hier zu finden.
Einen Weblog zum Workshop gibt es schon.
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Internetnutzung 2005

Der (N)onliner-Atlas 2005 ist online. In diesem Atlas werden von initi@tive D21 und tsn infratest ein umfangreicher Einblick in die Internetnutzung und Nichtnutzung 2005 in Deutschland erhoben und dargestellt. Die gedruckte Ausgabe ist schon vergriffen, die downloads sind aber seit 6. Oktober auf der Homepage möglich.

Ein besonderer Schwerpunkt der Studie sind die Menschen ab 50+, besonders in diesen Alterssegmenten gibt es die stärksten Veränderungen im Vergleich zu 2004. Auffallend ist weiters die starke Verbreitung der Internetnutzung der jüngeren Menschen. Interessantes Detail besteht in der Verringerung der Onlinezugänge bei Arbeitslosigkeit. Ein Wunsch an die Zukunft liegt in der kostenlosen Nutzung des Internets. Genauere Studiendetails gibt es im (N)onliner-Atlas 2005 nachzulesen.