Virtuelle Welten für Kinder
Virtuelle Welten spielen nicht nur im Leben Erwachsener eine immer größere Rolle, auch für Kinder und Jugendliche gewinnt diese Form des "Virtuellen Lebens" an Bedeutung.
Zu den beliebtesten Websites gehören Club Penguin, Stardoll, Trollz und Webkinz. Mit dem Aufenthalt in Online - Welten können Kinder einiges an sozialen, kommunikativen und technischen Kompetenzen lernen. Auch in virtuellen Welten gibt es Regeln und "soziales Verhalten" an die sich die TeilnehmerInnen halten müssen. Weiters können sich die jungen User Kompetenzen aneignen, die in virtuellen Lernsituationen der Zukunft von Nutzen sein könnten.

Hier kann es zu hohen Kosten für die User - und im Endeffekt für die Eltern kommen. Die reine Onlinezeit ist zu vernachlässigen, da viele Haushalte über eine Flatrate verfügen. Allerdings besuchen Kinder und Jugendliche die Online - Welten auch mit ihrem Handy, wodurch sehr hohe Onlinekosten entstehen können. Außerdem kann es vorkommen, dass die "Nebenkosten" für das Spiel den finanziellen Rahmen der Kinder und Jugendlichen sprengen, also die Kosten für virtuelle Gegenstände, Nutzungsrechte etc.
Damit Kinder so viel Zeit wie möglich in diesen virtuellen Welten verbringen, locken die Websites mit Gewinnspielen und Wettbewerben, bei denen Kinder Punkte oder virtuelles Geld bzw. Zubehör erwerben oder gewinnen können. Kinder verfügen hier oftmals noch über zu wenig Misstrauen und können die kommerziellen Hintergründe der Anbieter oftmals noch nicht durchschauen.
Eltern sollten wissen, in welchen Foren und Portalen sich ihre Kinder regelmäßig aufhalten – und vor allem wie oft. Hier erweist es sich als notwendig, den Kindern gegebenenfalls zeitliche Grenzen für den Aufenthalt in der virtuellen Welt zu setzen, oder die Online-Spielzeit auf bestimmte Tage bzw. nach Erledigung bestimmter Pflichten wie Hausaufgaben, Tisch decken oder andere Aufgaben zu beschränken.
Denn jede Community kann eine gewisse Sogwirkung entfalten, in der die Mitglieder das Gefühl haben, "dabei sein zu müssen". Deshalb sollten die Eltern interessiert sein an den Online - Aktivitäten ihrer Kinder.
Ein weiterer Aspekt, der besonderer Beobachtung bedarf, ist der Datenschutz oder der Schutz der Privatsphäre. Besonders bei jüngeren Kindern sollten sich die Eltern mit der entsprechenden Webseite auseinander setzen und sich informieren.
Schon gehört?
Webkinz , eine virtuelle Welt mit Tieren und Online-Games für Kinder, hat nach Angaben von Hitwise einen größeren Anteil am Webtraffic als Second Life und World of Warcraft zusammen.
Verwendete Quellen:
Virtuelle Welten für Kinder - Zuviel des Guten?








