Auch Babies sollen auf ihre Kosten kommen. Für die 0-3jährigen gibt es seit 2005 einen eigenen Babykanal, wie von der Medienmami hier berichtet.
Ich kann den Ausführungen der Autorin nur zustimmen und denke auch, dass das Babyfernsehen schon kritisch betrachtet werden muss.

Die Liste der genannten Argumente lässt sich außerdem noch erweitern:
  • Ich meine, dass die starke "Beanspruchung" der visuellen Wahrnehmung und Konzentration in unserer Gesellschaft auf Kosten der anderen Sinne geht. Für Babies und Kleinkinder ist es daher notwendig, alle Sinnesreize anzusprechen. Im Baby- und Kleinkindalter wollen die Kleinen wirklich alles angreifen und in den Mund stecken - wie soll das Fernsehen diesen Erfahrungen Rechnung tragen?
  • Ein weiterer aber meiner Meinung nach wichtiger Punkt ist die fehlende Bewegung durch zu langen/häufigen Fernsehkonsum. Kleinkinder lieben es, sich zu bewegen, was natürlich ist und zu ihrer Entwicklung beiträgt. Auch wenn Kinder vor dem Fernseher nicht still sitzen, so ist diese Art der Bewegung sicher nicht dasselbe.