Family 2.0?
Eine von Yahoo und OMD Research durchgeführte Umfrage unter 4780 Menschen in 16 Ländern untersuchte die Mediennutzung der "globalen Familien im digitalen Zeitalter"
Ergebnisse: die traditionelle Familie mit Mutter, Vater, Kind verschwindet
und wird mehr und mehr von der "Family 2.0" abgelöst, in der
Telekommunikationsmittel und Medien für die Bewältigung von Familienaufgaben und für den Zusammenhalt der Familien immer wichtiger werden.
Family 2.0", so Michele Madansky, Vizepräsidentin für Forschung bei Yahoo, ist eine vor allem im Westen ausgeprägte Lebensform von "zwei oder mehr Individuen", die gemeinsame Verbindungen haben, aber ganz unterschiedlich zusammengesetzt sind.
"Bedenklich" schreibt Martin vom e-learning Blog:
“Viele Mütter erklärten, dass sie Teenager haben, die mit ihnen nicht direkt sprechen würden. Aber über Instant Messaging haben sie mehr Gespräche, als dies jemals Face-to-Face möglich wäre.”
Muss das bedenklich stimmen? Die Technik steht im Hintergrund für eine "sich verändernde Landschaft" der modernen Familie, so im heiße Artikel.
Wenn dadurch Mutter und Kinder besser und einfacher und ohne Scheu kommunizieren können ....? Es ist eine andere Form der Kommunikation, aber nicht unbedingt gleich zu verurteilen
Ein äußerst spannender Ansatz Medien in der Familie jenseits von Medienerziehung und Medienkompetenz, sondern vermehrt unter sozialer und kommunikationswissenschaftlicher Perspektive zu diskutieren. Endlich mal sind Handy und PC nicht Schuld daran, dass KInder vereinsamen, weniger kommunizieren, sondern erhalten soziale Kontakte und Kommunikation in der Familie aufrecht.
Ergebnisse: die traditionelle Familie mit Mutter, Vater, Kind verschwindet
und wird mehr und mehr von der "Family 2.0" abgelöst, in der
Telekommunikationsmittel und Medien für die Bewältigung von Familienaufgaben und für den Zusammenhalt der Familien immer wichtiger werden.
Family 2.0", so Michele Madansky, Vizepräsidentin für Forschung bei Yahoo, ist eine vor allem im Westen ausgeprägte Lebensform von "zwei oder mehr Individuen", die gemeinsame Verbindungen haben, aber ganz unterschiedlich zusammengesetzt sind.
"Bedenklich" schreibt Martin vom e-learning Blog:
“Viele Mütter erklärten, dass sie Teenager haben, die mit ihnen nicht direkt sprechen würden. Aber über Instant Messaging haben sie mehr Gespräche, als dies jemals Face-to-Face möglich wäre.”
Muss das bedenklich stimmen? Die Technik steht im Hintergrund für eine "sich verändernde Landschaft" der modernen Familie, so im heiße Artikel.
Wenn dadurch Mutter und Kinder besser und einfacher und ohne Scheu kommunizieren können ....? Es ist eine andere Form der Kommunikation, aber nicht unbedingt gleich zu verurteilen
Ein äußerst spannender Ansatz Medien in der Familie jenseits von Medienerziehung und Medienkompetenz, sondern vermehrt unter sozialer und kommunikationswissenschaftlicher Perspektive zu diskutieren. Endlich mal sind Handy und PC nicht Schuld daran, dass KInder vereinsamen, weniger kommunizieren, sondern erhalten soziale Kontakte und Kommunikation in der Familie aufrecht.




Kommentare
Ich denke was die Technik nicht mit sich bringen sollte ist die tatsächliche Face-Face Kommunikation zu ersetzen, denn die sozialen Aspekte des direkten Miteinanders sollten immer vordergründig sein. Irgendwie hat mich dieser Satz stark an das oft propagierte "Schluss machen via SMS" erinnert. Und ich befürchte dass genau dieses dann letztendlich die Folge ist, weil man nie mehr gelernt hat auch unangenehme Dinge zu diskutieren.
Wie dem auch sei, wo ich auf alle Fälle zustimme ist, dass wenn es eine Ergänzung der Kommunikationsform ist, ist es stark zu bejahen.
Also das "bedenklich" von mir eigentlich in dem Sinne, dass man dem Face-Face nicht aus dem Wege gehen sollte (und es hat für mich im Artikel so geklungen).
Dieser Stellungnahme schließe ich mich an, und möchte noch anmerken, dass die Kommunikationsmittel der heutigen Zeit schon viele Erleichterungen bei der täglichen "Familienorganisation" machen können. Allerdings haben diese Hilfsmittel auch einen "unangenehmen" Nebeneffekt - der Griff zum Handy ist einfach, und das Telefonieren auch. Also anstatt etwas "auszumachen", wird ein paar mal hin und her telefoniert, bis die Sache geklärt ist - finde ich manchmal schon etwas übertrieben.
Aber auch die Familientätigkeiten haben stark zugenommen - fast alle Kinder besuchen diverse Kurse, Vereine - dem kommen Erleichterungen in der Organisation natürlich entgegen.