Laut einer Studie von Christophe Demunter sind ein Drittel der Europäer PC-Analphabeten.
Als weitere sehr umfangreiche Untersuchung zur Onlinenutzung in Deutschland kann der (N)onliner Atlas herangezogen werden. Jede Statistik kann hinterfragt und die Zahlen angezweifelt werden. Jedoch ist für mich klar, der Digital Divide besteht auch in Österreich.

Hälfte ist nicht regelmäßig online
Auch das Internet wird nicht von allen EU-Bürgern genutzt. Immerhin 43 Prozent waren noch nie online, mehr als die Hälfte der EU-Bevölkerung nutzt das Netz nicht regelmäßig - sogar in der mittleren Altersklasse der 25- bis 54-Jährigen.

Mögliche Gründe könnten sein:
  • Es gibt nach wie vor Berufe, die ohne PCs auskommen
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  • Es gibt Menschen, welche sich keinen PC und Internet leisten können.
  • Es gibt Menschen mit Handicaps, welche nicht mit einem Computer umgehen können u.a. weil die Barrierefreiheit nicht flächendeckend umgesetzt wird.

  • Es gibt Menschen, denen Computer einfach unwichtig oder uninteressant erscheint.
  • Und es gibt Menschen, denen der Bildungszugang zur Nutzung eines Computers verwehrt bleibt.

  • Jedenfalls müssen wir darauf achten, die digitale Kluft nicht noch mehr zu erhöhen. Übrigens noch mehr die Lebensqualität einschränkend finde ich den Fahrkartenkauf an diesen Automaten auf vielen schalterlosen Bahnhöfen, an denen sogar ich nicht immer das bekomme, was ich brauche. Oder andersrum, in einem Wiener Seniorenheim bestellen die Seniorinnen ihren Essenswunsch für die kommende Woche mittels einem einfachen Programm am PC. Und das klappt auch bei SeniorInnen welche nie mit einem PC gearbeitet haben.

    via ORF futurezone