Vergangenes Wochenende fand in Innsbruck die 10. Enquete im Rahmen der SENaktiv mit dem Schwerpunkt: "Internet verbindet" - Fit fürs Informationszeitalter, statt. Dass lebensbegleitendes Lernen im Medienzeitalter kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit darstellt, wurde von Dr. Carmen Stadelhofer, Erziehungswissenschaftlerin und Bildungsforscherin, in ihrem Referat einmal mehr betont. Wir müssten
"Lernen als Teil unseres Lebens begreifen"
so Stadelhofer, um in der Informationsgesellschaft bestehen und bei der Nutzung neuer Medien mithalten zu können.




Einen zentralen Stellenwert nimmt in diesem Zusammenhang der individuelle „biografische Rucksack des Lernens“ ein. In diesem „Rucksack“ befinden sich unsere lebenslang erworbenen Erfahrungen und unser Wissen, welche(s) unter anderem die Motive für einen Einstieg ins Internet bzw. die Auseinandersetzung mit den neuen Medien liefern. Im Hinblick darauf sollten Bildungsstrategien entworfen werden, die es (nicht nur) den Älteren ermöglichen, ihre bereits vorhandenen Kompetenzen und Ressourcen in einer von neuen Medien beherrschten Informationsgesellschaft einzubringen und auszuschöpfen.
Ein gelungenes Beispiel dafür scheint der Verein VILE zu sein. Bei ViLE gibt es eine Reihe von realen und virtuellen Projekten, welche außer einer neuen Form des Lernens auch zum Erfahrungsaustausch der Generationen und zum gesellschaftlichen Engagement aller beitragen sollen.