Gamebased Learning

Lost Sport of Olympia in Wien

Jane McGonigal, eine der weltweit innovativsten Game Designerinnen dieser Tage veranstaltet am 5. Juli in Wien das Alternate Reality Game "Lost Sport of Olympia". Alternate Reality Games (ARGs), das sind soziale Spiele die innerhalb realer Räume gespielt werden, haben in letzter Zeit im wissenschaftlichen Umfeld extrem stark an Interesse gewonnen. Das hat insbesondere auch damit zu tun, dass über die Einbindung digitaler Technologien vollkommen neue Spielformen entstehen, die zum Beispiel ein großes Anwendungspotential im pädagogischen Umfeld besitzen. Wer unter Anleitung einer der Besten ein derartiges ARG ausprobieren will, sollte sich diese Möglichkeit in Wien nicht entgehen lassen. Nähere Informationen zum Event gibt es auf gamestudies.at.
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MedienSpielPädagogik

MedienSpielPädagogik Bootcamp Ich habe vor einiger Zeit über ein Projekt berichtet, im Rahmen dessen wir im Auftrag des bm:ukk den Einsatz von kommerziellen Computerspielen im Unterricht testen und einige Best Practice Beispiele dokumentieren wollen. Dieses Projekt kommt nun in die Endphase und erste Ergebnisse beginnen sich abzuzeichnen. Das Bild oben zeigt einige ProjektteilnehmerInnen beim letzten Präsenzmodul über Game Design unter der Leitung von Dr. Doris Rusch (stehend in der Mitte).

Wir wussten bereits im Vorfeld, dass ähnliche Projekte im angloamerikanischen Raum überaus positive Ergebnisse zeigten und waren dementsprechend optimistisch. Ich muss aber ganz ehrlich sagen, dass alle an der Planung Beteiligten von den aussergewöhnlichen Erfolgen einiger KollegInnen mehr als überrascht wurden. Am besten beschreibt dies der Artikel "So lernen is voi lässig" einer Salzburger Regionalzeitung über den Computerspieleinsatz im Unterricht von Peter Wittner und Heidi Eder-Kaserer. Insbesondere die von den SchülerInnen dort angelegten Weblogs erweisen sich derzeit als wahre Fundgrube für die an der Evaluation des Projektes beteiligten Studierenden der Wiener Medienpädagogik.

MedienSpielPädagogik GruppeDie im Rahmen dieses Projektes gemachten Erfahrungen waren nun Ausgangspunkt für die Entwicklung eines neuen Masterlehrgangs in MedienSpielPädagogik an der Donau-Universität Krems. Dabei haben wir nach Vorbild der Überlegungen des New Media Literacy Projekts am Massachusetts Institute of Technology den Begriff der Spielkompetenz um die Elemente des klassischen Spiels sowie des Schauspiels erweitert. Auf diese Weise entsteht ein vollkommen neuer, auf die Förderung sozialer Kompetenzen ausgelegter, Zugang zu einem zeitgemäßen "unterhaltsamen Unterricht" wobei digitale und nicht-digitale Medien in gleicher Weise zum Einsatz kommen. Dies hat insbesondere auch den Vorteil, dass LehrerInnen, die digitalen Spielen etwas skeptisch gegenüber stehen, von den im Rahmen des Lehrgangs angesprochenen Methoden ebenfalls profitieren können. Ich habe heute erste Informationen über diesen Lehrgang online gestellt. Der viersemestrige Masterlehrgang richtet sich an LehrerInnen aller Schultypen und startet am 9. Dezember 2008 das erste Mal. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

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10 Jahre Cyberland-Jugendchatcommunity

10 Jahre Cyberland-Jugendchatcommunity

Auf dieses interessante Projekt hat mich Herr Lange vom Verein für Medien, Bildung und Kultur in Berlin aufmerkam gemacht.
Das medienpädagogische Internetprojekt "Cyberland" (www.virtuellewelt.de) besteht nun seit 10 Jahren und ist lebendiger denn je. Im schnelllebigen Internetzeitalter ist das ein runder Geburtstag, den nicht viele Projekte erleben dürfen und der von den jugendlichen NutzerInnen ausgiebig gefeiert wird.

Das Cyberland ist eine virtuelle Gemeinschaft von Jugendlichen für Jugendliche. Der grafische Chatserver basiert auf der Software "ThePalace" und bietet die Möglichkeit mit eigenen Avataren durch viele gestaltete Räume zu wandern. Der Chat wird von Jugendlichen und Kinder selber moderiert.

Mittlerweile nutzen bis zu 300 Kinder und Jugendliche täglich den Cyberland-Chat. 30 Jugendliche im Alter zwischen 13 und 18 Jahren gehören zu der AdminstratorInnengruppe, achten im Chat auf die Einhaltung der Regeln, bieten Onlinekurse zur Schulung neuer AdministratorInnen an und entscheiden gemeinsam über Veränderungen in der Community.

Was heute zum allgemeinen Sprachgebrauch gehört: der Avatar, war 1997 noch absolutes Neuland. Bereits damals aber war es vor allem die Möglichkeit, die eigene virtuellen Präsenz selber zu gestalten, die viele Jugendliche an dem Chat begeisterte. Mit dem Prinzip der Selbstverwaltung der Community durch die jugendlichen NutzerInnen hebt sich das Cyberland auch heute noch von den vielen kommerziellen Angeboten im Internet für Kinder und Jugendliche ab.

Die Cyberland-Jugendchatcommu-nity wurde im August 1997 an der Berliner Jugendbildungsstätte wannseeFORUM von Michael Lange ins Leben gerufen. Projektträger war von 2001 bis 2007 die LAG Medienarbeit Berlin e.V.. Seit August 2007 wird das Projekt vom Berliner Verein Metaversa e.V. (www.metaversa.de) fortgeführt mit dem Ziel, in den nächsten Jahren den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen auch reale Begegnungen und Workshops anzu-bieten, in denen die Community nach ihren Vorstellungen weiterentwickelt wird.

Jugendeinrichtungen und Schulen können sich weiterhin am Projekt beteiligen und eigene ChatadministratorInnen ausbilden und einsetzen.

Kontakt: Michael Lange, lange@metaversa.de
Metaversa e.V., Verein für Medien, Bildung und Kultur
Köpenicker Str. 187/188, 10997 Berlin
Fon: 0 30 - 94 40 62 12 , Fax: 0 30 - 92 12 02 64
www.metaversa.de

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Didaktische Szenarien des Digital Game Based Learning

Wie vergangenen Dienstag von MR Dorninger und SC Strohmeyer im Rahmen der FutureLearning Veranstaltung angekündigt wollen wir dieses Schuljahr an einigen ausgewählten Schulstandorten in Österreich im Auftrag des bm:ukk die didaktischen Einsatzmäglichkeiten von populären Computerspielen im Unterricht testen. Geplant ist der Einsatz von "Die Sims 2 - Open For Business", "Civilization IV", "StarCraft" und - soferne sich die Veröffentlichung nicht noch weiter verzögert - "Spore". Diese Liste kann sich aber noch ändern. Ziel dieses Projektes ist die Analyse von ausgewählten Pilotversuchen um daraus allgemeinere Empfehlungen im didaktischen Umgang mit Computerspielen ab zu leiten. Lehrerinnen und Lehrer, die hier mitmachen wollen, können sich ab sofort bei mir melden. Die Unterrichtsfächer sollten sich dabei nach Möglichkeit an den inhaltichen Ausrichtungen der genannten Spiele orientieren. Dabei bin ich aber offen für alle kreativen Ideen die den Innovationsgehalt des Projektes noch weiter steigern können. Teilnehmende Lehrerinnen und Lehrer bekommen im Rahmen des Projektes vom bm:ukk unter anderem einen Kurzlehrgang in Computer Game Studies an der Donau-Universität finanziert.

Wir wissen beispielsweise aus Versuchen im anglo-amerikanischen Raum, dass der Einsatz von "Off-the-shelf" Computerspielen im Unterricht ausgesprochend bereichernd sein kann. Dennoch sind Pilotversuche im öffentlichen Auftrag international immer noch ausgesprochen selten. Mir ist eigentlich nur ein ähnliches Projekt aus England bekannt. Man darf also gespannt sein, wie sich die Sache entwickelt.

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Computerspiele: fördern oder verbieten

so lautet die Fragestellung einer Veranstaltung am 19. Oktober in Innsbruck.

Über den allgemeineren Zugang über den Alltag von Games bei Jugendlichen über pädagogische Fragestellungen bis hin zu einem Beispiel aus Südtirol wird inhaltlich bei dem Symposium gearbeitet. Mehr über das Programm und die Referenten gibt es auf der Website zum Symposium.

Gemeinsames Spiel kann auch bei Computerspielen Spass machen, ebenso die Interaktion mit dem Publikum. Um dieses Publikum breiter zu sehen als nur die Anwesenden Personen wird ein Livestream vorbereitet. Darüberhinaus besteht die Möglichkeit Fragen und Anregungen mittels einem Textfeld auf der Website einzugeben, diese wird direkt auf eine Wand projeziert werden und somit wird die Möglichkeit eröffnet sich von außen zu den Vorträgen einzubringen. Mit dem Computer spielen wird auch "wortwörtlich" genommen.

Wer vor Ort dabei sein möchte, kann sich per E-mail (Adresse: anmeldung@zukunftszentrum.at ) anmelden. Der Veranstaltungsort ist das Zukunftszentrum, welche in Kooperation mit dem Land Tirol Jugendreferat und Medienzentrum und einigen anderen Partnern diese Veranstaltung plant und durchführt.

Mein Besuch vor Ort ist schon mal fix eingeplant und ich werde davon hier berichten.

 

Gamebased Learning

Game Design Bootcamp

Für all jene, die sich mit den Grundzügen der Spielentwicklung auseinandersetzen wollen veranstalten wir Anfang Jänner 2008 ein Game Design Bootcamp. Der dreitägige Intensivworkshop wird von Doris Rusch geleitet. Sie ist derzeit am Singapore-MIT Gamebit Lab beschäftigt wo sie auch eine vergleichbare Lehrveranstaltung für das MIT entwickelt. Nähere Informationen zum Game Design Bootcamp gibt es auf http://www.donau-uni.ac.at/gdboot.

Bei der Gelegenheit möchte ich auch auf eine Sonderaktion im Rahmen der Game City (http://www.game-city.at) hinweisen. Wer sich bis zum Ende der Game City am 23.9. für unsere postgradualen Masterstudiengang Computer Game Studies (http://www.donau-uni.ac.at/cgs) anmeldet erhält einen Gratisseminarplatz im Game Design Bootcamp.

Weitere Informationen zu unserem Studienangebot gibt es auch auf der Webseite des Fachbereichs für "Applied Computer Game Studies" unter http://www.donau-uni.ac.at/acgs.

 

Gamebased Learning

Donau-Uni gründet Fachbereich in "Applied Computer Game Studies"

Das Department für interaktive Medien und Bildungstechnologien der Donau-Universität Krems hat einen eigenständigen Fachbereich in "Applied Computer Game Studies" eingerichtet, der sich mit Fragen der angewandten Computerspielforschung beschäftigen soll. Zentrales Element dieses Fachbereichs ist unser Master Lehrgang in "Computer Game Studies", der im November zum zweiten Mal starten wird. Daneben werden wir diese Jahr auch einen Master Lehrgang in "Game Design & Development" in unser Programm aufnehmen.

Nähere Informationen zum Fachbereich und seinen Lehrgängen gibt es auf den Seiten des Departments für Interaktive Medien und Bildungstechnologien.

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Immersive Education

Eben habe ich über mein delicious Netzwerk auf den bookmarks von nsl555 (und ich habe keine Ahnung wer das ist...) diesen link gefunden: http://immersiveeducation.org/

Der erfolgreiche Einsatz von Medien in Lernprozessen ist für mich dann erreicht, wenn es uns gelingt, die Aufmerksamkeit, die unsere Kinder ihren Digital Games widmen, für Lernprozesse zu nutzen. Es ist faszinierend zu beobachten, wie Kinder in ihre digitale Welt eintauchen, wie Sie über Tage an einem Problem grübeln, darüber diskutieren und sich mit ihren Freunden beraten - online wie offline, nur um einen Level weiter zu kommen. Genau diesen Ansatz müssen wir auch für Lern- und Bildungsprozesse nutzen und motivierende Lernumgebungen schaffen. Dies muss durchaus nicht nur in der digitalen Welt möglich sein, jedoch zeigt sie uns erfolgreich vor, wie dies funktionieren kann. Immersive Education widmet sich diesem Ansatz.

Immersive Education, a Media Grid initiative, is a novel learning platform that combines interactive 3D graphics, commercial game and simulation technology, virtual reality, voice chat (Voice over IP/VoIP), Web cameras (webcams) and rich digital media with collaborative online course environments and classrooms.

Unlike traditional computer-based learning systems, Immersive Education is designed to immerse and engage students in the same way that today’s best video games grab and keep the attention of players.

MediaGrid.org launches the Immersive Education initiative with an open call to educators, students, and professionals who have experience using virtual learning environments or video game technologies (such as Second Life, Croquet, Extensible 3D [X3D], Panda3D, Quake, Unreal, Torque Game Engine, and so forth)...