Dieses neue Bildungskonzept beschreibt eine Edutainmentsoftware, die den Unterricht durch Lehrpersonen mit einem virtuellen vollautomatischen Unterricht durch virtuelle Computergenerierte „Lehrer“ ersetzen soll. Was sind die Gründe unsere Kinder während der halben Schulzeit vor den PC zu setzen? Nicht jeder Schüler und jede Schülerin wird auf diese neue Art des Unterrichtens ansprechen. Vor allem die gut motivierten SchülerInnen einer Klasse brauchen diese Software nicht. Diese Software soll die Motivation der Schüler steigern. Die Software sollte am ende ein eigenes Universum für die Schüler geschaffen haben in der sie spielerisch lernen können. Zu diesem Spiel gehören virtuelle Belohnungen. Damit das etwas bringt braucht es für jeden Schüler einen eigenen Avatar, den er steuert und dessen Eigenschaften durch die Belohnungen verbessert werden. Die Belohnungen sollen einen praktischen Nutzen für die SchülerInnen haben und deshalb gibt es das Spiel. Alles interessante was die SchülerInnen in diesem Universum machen können ist an Aufgaben geknüpft. Diese Software sollte den nötigen Spaß und die nötige Motivation erzeugen und die Schüler zu Höchstleistungen anspornen. Es ist dann nicht mehr erforderlich, dass die Schüler alle auf einem Niveau sind, sondern jeder folgt seinen Interessen und seinen Bedürfnissen. Es soll für jeden Lerntyp gesonderte Unterrichtseinheiten geben, sodass jeder optimal gefördert wird. Auf der anderen Seite sollte es aber auch noch kompetente Lehrer geben die nun ohne zu unterrichten die Schüler erziehen. Leibesübungen und Zeichnen können nicht von einer solchen Software übernommen werden und müssten von den realen Lehrern angeboten werden. Kernpunkt der Software ist der vollkommen realistisch erscheinende virtuelle Lehrer. Wenn es gelingt einen qualitativ hochwertigen virtuellen Unterricht zu erschaffen und dadurch die Leistung der Schüler erhöht wird, dann wird alles pädagogisch Wertvolle unterteilt werden in a) von der Software vermittelbar und b) von der Software nicht vermittelbar. Überall wo die Software einen Vorteil bietet soll sie auch eingesetzt werden, alles andere übernehmen die realen Lehrer. Nun kann man darüber lange diskutieren und die vorläufig volle Ausarbeitung der Idee findet ihr auf: www.fize.org