ePortfolios

Effizienzsteigerung durch ePortfolios

E-Portfolios sind nach wie vor relativ wenig bekannt. Ein Grund dafür mag sein,  dass es dazu keine klare Definition gibt. Portfolios sind netzbasierte Sammelmappen, die mit vielerlei unterstützenden Funktionen ausgestattet sein können. Gerade die vielen unterschiedlichen Funktionen machen es schwierig, eine deutliche Abgrenzung zu anderen Internettools zu ziehen. Dadurch wird auch das Einsatzgebiet zusehends größer.

E-Portfolios werden v.a. im Bildungsbereich eingesetzt. Hauptzielgruppe sind Studenten aber auch Schüler. Jeder Einzelne kann auf diese Art und Weise seinen Arbeitsprozess gestalten und seine Entwicklung so einem eingeschränkten Publikum zum Ausdruck bringen.  Der große Nutzen dabei ist, dass durch das Internet der Entwicklungsprozess stets auf einfachste Weise aktualisiert werden kann. Jeder Anwender kann von einem anderen Benützer lernen und auch Stellung beziehen. Der Lernprozess wird dadurch verstärkt, indem miteinander voneinander gelernt wird. Darüber hinaus können integrierte Tools wie bspw. Chatfunktionen das Lernen noch attraktiver gestalten.

In einem ganz anderen Bereich werden E-Portfolios bereits längst eingesetzt. Immer mehr Firmen schätzen die hohe Effizienz des elektronischen Bewerbungsverfahrens und genau da kommt das E-Portfolio zum Einsatz.  Es ist zeitsparend, kostensparend und zudem bekommt so jeder Bewerber die gleiche Chance. Wie auch schon zuvor erwähnt, können die elektronischen Bewerbungsunterlagen jederzeit von dem Anwender/Bewerber verändert und aktualisiert werden. Darüber hinaus kann eine Bewerbung auch zurückgezogen werden. Mittels E-Mail-Funktion erfolgt auch die Benachrichtigung wesentlich schneller als per Post.

Die Vorteile des E-Portfolios sind klar, nämlich Effizienzsteigerung. So wie jede Internetanwendung beinhaltet auch das E-Portfolio negative Aspekte, jedoch können in diesem Fall die Risiken selber minimiert werden, sodass meiner Meinung die Vorteile klar überwiegen. Das E-Portfolio ist ein klassisches Instrument, welches den technischen Fortschritt im World Wide Web kennzeichnet.

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E-Portfolio: Möglichkeiten und Grenzen

Portfolios gehören zu den klassischen Instrumenten der Lehramtsstudenten um den persönliche Lernprozess kritisch reflektieren und dokumentieren zu können.

E-Portfolios sollen auch zum Reflektieren und Dokumentieren verwendet werden; wobei sie durch die technische Konstruktion eine Erleichterung darstellen sollen. Die Möglichkeit, die Inhalte mit anderen Benutzern zu vernetzen, bietet für den E-Portfolio Nutzer neue Chancen und Reflexionsräume.

Der Vernetzungsaspekt ist auch mit einer Gefahr verstrickt. Ich muss nämlich entscheiden inwiefern ich meine persönlichen Inhalte der breiten Öffentlichkeit preisgebe. Wenn ein solches E-Portfolio- System an unseren Universitäten eingesetzt werden würde oder auch bei Online- Bewerbungen zum Standartbewerbungsverfahren werden würde, dann stellt sich die Frage in wie weit man seine persönlichen Gedanken und Reflexionen veröffentlichen möchte.

Im Bezug auf die Universität ist in diesem Zusammenhang zu sagen, dass wenn das System von der Universität ausgeht, die Verwaltung bzw. die ZID-Dienste einen Einblick haben können, obwohl man vielleicht die Privatsphäre- Einstellungen sehr streng geregelt hat. In diesem Hinblick wird eine gut ausgebildete Medienkompetenz notwendig. Wenn ich mir darüber bewusst bin, welche Gefahren mit dem E-Portfolio verknüpft sind, kann ich es auch dementsprechend nutzen. Mit diesem Bewusstsein ist die Gefahr verbunden, dass man nicht mehr den eigentlichen Lernprozess mit seinen Hürden und Rückschlägen darstellen wird, sondern mehr Wert auf die Beschreibung und Reflexion von erfolgreichen Prozessen legt. Dies wäre jedoch nicht im Sinne eines E-Portfolios.

Im Hinblick auf die Online- Bewerbungen macht es für mich wenig Unterschied, ob ich meine Daten per Post oder über ein E-Portfolio schicke, da die Daten ja deckungsgleich wären.

Wie die oben genannten Ausführungen zeigen, bietet ein E-Portfolio viele verschiedene Einsatzmöglichkeiten und wäre nicht mehr nur auf die Lehramtsstudien bezogen. 

Das E-Portfolio wäre ein wichtiges Element für das Konzept des Lebenslangen Lernens. Aus diesem Grund gibt es verschiedene Pilotprojekte in den unterschiedlichsten Einsatzbereichen. So etwa in der Schule, an Universitäten, im Beruf (besonders im therapeutischen Berufsfeld), aber auch in Fort- bzw. Weiterbildungskursen.

Trotz der erwähnten Hürden bzw. Grenzen sehe ich das E-Portfolio als ein zukunftsweisendes Element, da es vielseitig einsetzbar ist. Ich würde es begrüßen, wenn ein solches System auch an der Universität Innsbruck Einzug erfahren würde; und dabei nicht nur auf Lehramtsstudien beschränkt bliebe, sondern alle Studiengänge mit einbeziehe. Ich finde es nämlich sehr wichtig, dass man sich über seine eigenen Stärken und Schwächen bewusst wird und diese auch kritisch betrachten und dokumentieren kann. Außerdem würde ein E-Portfolio die, von vieler geforderten, Medienkompetenz sichtbar und greifbarer machen.

Anna Thaler

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Portfolios im Kindergarten

 

Ich habe schon mehrmals über Portfolios im Kindergarten geschrieben und versuche, meine Ideen auch in der Kindergartenpraxis umzusetzen.

Gemeinsam mit Diana Wieden-Bischof habe ich nun eine Portfolio - Artikelreihe verfasst, die beim Online- Projekt BIBER nachzulesen ist.

Der Start der Artikelfolge - Portfolioarbeit im Kindergarten - ein Einstieg - beschäftigt sich vor allem mit theoretischen Hintergründen aber auch mit grundlegenden Voraussetzungen zur praktischen Arbeit. Dabei versuchen wir, die "theoretischen" Anwendungen in den praktischen Kontext einzufügen und dadurch der Praxis "zugängig" zu machen.

 

 

 

Kommentare und Anregungen zur Weiterentwicklung unserer Arbeit sind natürlich willkommen!

Update 16.04.2008: Nun sind auch die fortsetzenden Artikel: Portfolio im Kindergarten - Voraussetzungen und Ziele, sowie Portfolio im Kindergarten - Einblicke in die Praxis online. Ich wünsche praxisbezogenes Lesevergnügen! 

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Meine Kindergartengeschichte

 

 

Ein Jahr ist vergangen, seit ich begonnen habe, Portfolios mit den Kindergartenkindern zu gestalten. Die ersten Versuche und "Experimente" waren nicht immer einfach, aber ich habe viel dazugelernt.
Portfolioarbeit ist für mich eine Form des Digital Storytelling. Durch das Nachdenken über das eigene Tun und durch die erzählende Sichtweise von Seiten des Kindes werden Erlebnisse, Lernerfolge aber auch Herausforderungen reflexiv betrachtet, und dies fördert somit die ganzheitliche Entwicklung. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Person unterstützt ganz stark das Sebstbewusstsein und die eigene Einschätzung zur Leistung. Die lineare Darstellung einzelner Entwicklungsschritte lässt Vergleiche anstellen und Lernerfolge bewusster erleben.

In einigen Kindergärten werden Portfoliomappen erstellt, die dann gemeinsam mit den Kindern gefüllt und erweitert werden. Ich habe mich dazu entschlossen, die Portfolios in ppt - Dateien zu verpacken, so wie Helen Barrett ein ePortfolio ihrer Enkelin erstellt hat. Die ersten Portfolios bedeuteten für mich einen Orientierungsversuch, wobei ich immer noch auf der Suche nach der geeigneten Struktur und einer kindgerechten Aufbereitung der digitalen Artefakte bin. Tipps und Hinweise aus "Portfolio - Konzept für Kita und Kindergarten" habe ich für meine Zwecke adaptiert. Obwohl die Autorinnen mit Mappen arbeiten, meine ich, dass Portfoliomappen langsam veralten und von der digitalen Gestaltung abgelöst werden. Die Portfolioarbeit kann hier authentisch gestaltet werden - da Kinder im Vorschulalter meist noch nicht Lesen und Schreiben können, werden soweit als möglich Audiofiles eingefügt. So können die Kinder ihre persönliche Sichtweise besser einbringen und lernen dadurch, ihre Lern- aber auch Alltagsgeschichten zu reflektieren und sich damit auseinander zu setzen. Das ist nicht immer einfach - denn nicht alle Kinder lieben es, im Mittelpunkt zu stehen und frei zu sprechen. Deshalb ist es wichtig, immer die Freiwilligkeit zur Mitarbeit in den Vordergrund zu stellen, beziehungsweise alternative Darstellungsmöglichkeiten zu finden, zum Beispiel durch Malarbeiten.

Die Zukunft der Portfolioarbeit wird von geeigneten ePortfoliosoftware- oder onlineangeboten abhängen, die die Aktivitäten der Kinder unterstützen und soweit als möglich schon von den Kleinen verwendet werden kann. Hier gibt es allerdings noch wenig/keine Bestrebungen in diese Richtung.

Vom 3.-4. Dezember findet in Innsbruck die Tagung "Erzählen - medientheoretische Reflexionen im Zeitalter der Digitalisierung" statt. Der Beitrag von Diana Wieden-Bischof und mir "Digital Storytelling als Teil der Portfolioarbeit in der frühkindlichen (individuellen) Lernentwicklung" wurde angenommen. Wir freuen uns schon darauf, mehr über unsere Portfolioerfahrungen zu berichten.

 

 

 

 

 

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(e)Portfolios im Kindergarten

Zu eportfolios im Kindergarten habe ich schon vor längerer Zeit einen Artikel geschrieben und mir erste Gedanken zu diesem Thema gemacht. In Kürze wird das Buch "Das Portfolio - Konzept für Kita und Kindergarten" erscheinen, auf das ich schon sehr gespannt bin.
Eine interessante Übersicht und Inhalte von Tagungsbeiträgen lassen sich hier bei Salzburchresearch finden. Auch beim edublog - bhr gab es spannende Diskussionen zum Thema ePortfolios.

Leider haben meine weiteren Recherchen keinen großen Erfolg gezeigt, und ich möchte euch deshalb um eure Hilfe bitten:
Ich habe im Kindergarten begonnen, Portfolios für einzelne Kinder zu erstellen. Durch die Dokumentation verschiedener Bereiche, wird die Entwicklung dieser Kinder transparenter. Begonnen habe ich damit, einzelne Zeichnungen und Werkarbeiten einzuscannen und zu fotografieren. Zur Sprachentwicklung habe ich schon ein paar Ideen. Vielleicht hat jemand von euch Vorschläge, wie andere Bereiche integriert werden können - ich denke da etwa an die motorische Entwicklung. Auch allgemeine Hinweise zur Portfolioarbeit wären für mich von großem Interesse. Gibt es vielleicht schon "Standards", die für den deutschsprachigen erarbeitet worden sind?

Auf jeden Fall ist es mir wichtig, auf einem "kompetenzorientierten Weg" zu bleiben, und die Kinder durch die regelmäßige Dokumentation in ihrem "Sein" zu bestärken. Ich werde es vermeiden, viele Kommentare abzugeben und versuchen, die Kinder ihre Arbeiten und Leistungen beschreiben zu lassen - größtenteils diene ich hier als "Sprachrohr" und übernehme das Tippen.

Das e der Portfolioarbeit wird hier noch beiseite gelassen, zuerst ist es für mich wichtig, eine grundlegende Vorgehensweise zu entwickeln. Auch der Datenschutz und die Privatsphäre der Kinder sind hier zu berücksichtigen.
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George Siemens: ePortfolios-Content or Communication driven?

George Siemens hat im Vorfeld der e-Portfolio Konferenz 2006 in Oxford, England ein Wiki zur seinem Beitrag angelegt - und bringt einen spannenden Punkt zur Diskussion, den ich in der Euphorie um Portfolios ( - bis 2010 wird jeder Mensch über ein ePortfolio verfügen" so der visionäre Leitspruch des „ePortfolio Forum Austria 2005“) unbedingt wichtig halte: nämlich WIE werden Portfolios in der Praxis eingesetzt? Beschreibungen von Porfolios beginnen meist mit " es ist eine Sammlung von......, was mich stark an eLearning hype und Dokumentenablage oder eben (digitale) Sammlung erinnert.
Eine Grundproblematik sieht Siemens darin, dass unser Bildungssystem stark "content driven" ist:
Our education system is primarily content driven. Only a priveledged few are able to be part of the conversation that creates the content (newspaper editors, book publishers, news cast producers). Most of us encounter the content after it has been formed and hardened by experts. Our views, until recently, are not generally fed into the process.

Der Erfolg von ePortfolios bzw. die Abgrenzung zu einem statischen Lebenslauf, der dann eben nicht in print sondern in digitaler Form vorliegt, wird maßgeblich davon abhängen, wie Social Networking und Kommunikation (Comment: "Why can't communication itself be an artefact that symbolizes learning?") als Teil eines Portfolios gesehen wird.
Although one could use an ePortfolio simply as a personal content management system, it's full potential will, in my mind, only be leveraged if it is open to others and enriched with their input and feedback. (Philippe Verstraete)

Alfred Kamper über ePortfolios via edublog
ePortfolios

ePortfolio

Nachdem Elisabeth schon einiges zur Tagung in diesem Weblog geschrieben hat, möchte ich noch einige Gedanken hinzufügen.

Ein Schwerpunkt bei der Tagung "Social Skills durch Social Software" lag bei den ePortfolios

Der Begriff ePortfolio ist sehr weit definiert, beinhaltet jedoch eine Sammlung von Artefakten (Artefakte sind mit Geschick gefertigte Arbeiten)
In den ePortfolios wird kompetenzbasiertes Lernen gesammelt und die Kompetenzen werden präsentiert.
Dabei bedarf es 5 Prozessen:
  • Klärung der Zielsetzung
  • Sammlen Auswählen und Verknüpfen der einzelnen Arbeiten mit einem Lernziel
  • Reflektieren und steuern des Lernprozesses
  • Präsentieren und weitergeben der gesammelten Arbeitsteile
  • Bewertung und Evaluierung des Lernpozesses und des Kompetenzaufbaues

  • (diese Punkte sind den Workshopunterlagen entnommen)

Diskussionspunkte zu ePortfolios
  • Einen Einsatz in der Schule ist für mich gut vorstellbar, können doch hier die Prozesse eines Portfolios optimal im Lernprozess eingesetzt werden.
    Dabei kann in der Volksschule die Entwicklung im Lesen oder Storytelling von Helen Barrett, aber auch die Referate, tolle Aufsätze, Zeichnungen, Fremdsprachenentwicklung etc. Platz finden.
  • Spannend dazu finde ich die Gedanken vom Einsatz im Kindergarten von Elisabeth Schallhart.

  • den Blickpunkt auf den Kompetenzaufbau (z.B. in der Schule) finde ich sehr schön und auch sehr wichtig. Darin zeigt sich für mich ein anderer Zugang zum Lernen.

  • Für Studenten zeigt sich auch hier ein guter Anwendungsbereich, welcher bei späteren Bewerbungen einen guten Einblick zeigen kann. Wenn ein ePortfolio das Studium begleitet, kann eine Reflexion bezüglich der eigenen Entwicklung nachvollzogen werden. Auch ein aktuelles Bewerbungsportfolio ist schnell adaptiert.

  • Technisch bin ich noch etwas skeptisch, denn die Möglichkeiten an Werkzeugen von heute, können morgen (hier denke ich an einem Zeitrahmen von einer Studiendauer oder Oberstufe) eventuell nicht mehr vorhanden sein. Hier gibt es auch noch keine Schnittstellen unter den e-Portfolios. Außerdem bedarf es hier auch noch einiger Verbesserung der Systeme.

  • Fraglich ist für mich noch die Akzeptanz von Bewerbungsportfolios bei Unternehmen da viele Unternehmen ihre eigenen Forumlare besitzen, welche ausgefüllt werden müssen. Allerdings sehe ich hier Unterschiede je nach Branchen. Mühsam empfinde ich hier die notwendige Doppelgleisigkeit, neben einem Bewerbungsportfolio viele unterschiedliche Unternehmensformulare im Internet für eine Bewerbung auszufüllen. Auch sind die Papierbewerbungsmappen bei vielen Unternehmen noch sehr gefragt

  • Da mit einem ePortfolio sehr persönliche Informationen im Internet zur Einsicht freigegeben werden (auch bei einer möglichen Informationselektion) stellt sich für mich schon die Frage, wieviel ich öffentlich preisgeben möchte.Jedoch im KIndergarten und Schulbereich könnte ich mir einen Zugang mittels Paßwort vorstellen, bzw geschützte Bereiche nützen.

  • Und als letzter Punkt, wie bei allen Social Software Anwendungen vertieft sich auch bei ePortfolios der Digital Divide.

Nach all den positiven Anmerkungen und kritischen Fragen, werde ich mir aus Zeitmangel nicht in den nächsten Wochen, aber über dem Sommer ein ePortfolio anlegen, unterschiedliche Systeme ausprobieren und diesen Text reflektieren.
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ePortfolio im Kindergarten?


e-Portfolios für alle - von Klein auf - ein Leben lang

Diese Statements werden in Zusammenhang mit ePortfolios häufig eingesetzt. Ein persönliches ePortfolio sollte demnach lebensbegleitend gestaltet und erweitert werden, d.h. dass auch im Bereich des Kindergartens über die Gestaltung dieser Lebensgeschichten nachgedacht werden sollte. Der Kindergarten als Bildungsinstitution spielt im Leben der 3-6jährigen eine wichtige Rolle. Viele Fähigkeiten und Fertigkeiten werden hier entdeckt und gefördert, Freundschaften geschlossen. Denkt man an die vielen Stunden und Tage, die die Kinder in diesen Institutionen verbringen, wäre es sinnvoll, Kindergärten in die lebensbegleitenden ePortfolios der Kinder einzubinden.

Als Kindergartenpädagogin habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie ePortfolios durch den Kindergarten ergänzt werden könnten, und welche Inhalte relativ leicht umsetzbar wären:
  • Fotos begleitend zum Kindergartenjahr
  • Bilder und Zeichnungen, sowie Gebasteltes des Kindes
  • das/die Lieblingslieder als Audiofile
  • links zu den beliebtesten Internetseiten des Kindes
  • Dokumentation individueller Entwicklungsschritte
  • eine Dokumentation zu besonderen Erlebnissen und Ereignissen in der Gruppe
  • ...
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Kommentar zu "Meeting the Accountability Challenge by implementing a Campus-Wide ePortfolio."

Die Universität Nebraska startet eine campusweite ePortfolio Initiative, nachzulesen unter: http://www.campus-technology.com/article.asp?id=17989

Dave Tosh äußert zu diesem Artikel einige kritische Gedanken:
"This portfolio system will allow programs or departments to customize the portfolio to meet specific needs" - never mind programs or departments customising the ePortfolio; what about the learners getting to customise their ePortfolio - is this less about the learner and more about the institution?
Then again - the conclusion suggests to me that they are completely missing the boat:
"As higher education institutions adapt to society's current and future needs and expectations, implementing robust ePortfolios will increase effectiveness and document our value to our students and communities. We must be proactive to show policy makers that we embrace our changing world and that we are committed to excellence, both for our students and our institution."

Hatten wir diese Debatte nicht schon mal, als sich alles noch um eLearning drehte? Ja, man kann man vermutlich auch mit ePortfolio, Weblogs und Social Software aus Studierenden "gläserne, zentral gesteuerte und kontrollierbare Objekte" machen
Eine optimale Infrastruktur alleine macht eben noch keinen erfolgreichen Lernprozess aus. Erst kürzlich hat das Sebastian Fiedler anschaulich auf seinem Blog dokumentiert:
What constitutes personal learning environments?
Es macht eben eine großen Unterschied, ob man individuelles Lernen in den Vordergrund stellt und dabei Technik implementiert, um mit den Gegebenheiten der Informationsgesellschaft Schritt zu halten oder ob man formale Lernprozesse in eine technische Verkleidung steckt und alles so weiter läuft wie bisher...zentral gesteuert, formal, top-down..