Die Nutzung und Wahrnehmung des Web 2.0 und deren Implikationen für die Konzeptionen des E-Learnings und neuer Lerntools
· Das Web ist eine Plattform ähnlich wie ein Betriebssystem.
· Kollektive Intelligenz impliziert Nutzerdaten und Nutzeraktionen.
· Daten sind wichtiger als einzelne Anwendungen.
· Die Anwendungen unterliegen dauernder Weiterentwicklung.
· Anwendungen werden geräteübergreifend hinweg zugänglich gemacht. (Die gleiche Anwendung funktioniert für mehrere Geräte wie Handy und Ipod.)
· Dynamische Benutzerschnittstellen stellen eine Rich User Experience dar
2. Definition E-Learning
Definition von E-Learrning nach Michael Kerres :
Unter E-Learning (engl.: electronic learning = „elektronisch unterstütztes Lernen“, wörtlich: „elektronisches Lernen“), auch E-Lernen (E-Didaktik) „werden alle Formen von Lernen verstanden, bei denen elektronische oder digitale Medien für die Präsentation und Distribution von Lernmaterialien und/oder zur Unterstützung zwischenmenschlicher Kommunikation zum Einsatz kommen“. (http://de.wikipedia.org/wiki/E-Learning, 12.12.09)
3. Implikationen des Web 2.0 für das E-Learning
Die Veränderungen der Wahrnehmung und Nutzung des Internets unterscheiden sich laut Michael Kerres in drei Grenzen:
User versus Autor: im Web 2.0-keine eindeutige Grenze zwischen User und Autor (User wird zum Autor)
Lokal versus entfernt: früher wurden Daten lokal auf einem Rechner gespeichert - heute auf Servern
Privat versus öffentlich: das Empfinden von Privacy ändert sich-das Private wird mehr zum Öffentlichen
4. Formen des E-Learnings
· Content sharing
· Learning Communities
· Virtual Classroom
· Blended Learning
· Web-based- Collaboration
· Whiteboard
· Mikrolernen
· Prozessvisualisierungen modularer Inhalte im Rahmen von E-Learning
· 3D-Infrastrukur-Plattformen
5. E-Learning Tools
· Das Werkzeug sollte über eine größere Benutzerzahl in verschiedenen Einrichtungen verfügen.
· Das Werkzeug sollte sich in der Hard- und Softwarewelt der Hochschule technisch und organisatorisch effizient anwenden lassen.
· Es sollte sich beim Werkzeug um eine open source Entwicklung mit einer lebendigen Community handeln, die ständig weiterentwickelt wird.
· Das Werkzeug sollte sowohl national als auch international an mehreren Bildungseinrichtungen genutzt werden, so dass eine gewisse Langlebigkeit der Anwendung gewährleistet werden kann.
6. Ausblick
Das E-Learning hat sowohl Vorteile, als auch Nachteile. Die wichtigsten Vorteile, die das E-Learning bietet sind: eine reduzierte Präsenzzeit, die Zusammenarbeit kann asynchron und standortunabhängig erfolgen, das Arbeitstempo ist individuell. Weiters fördert das E-Learning selbstständiges, aktives und konstruktivistisches Arbeiten. Nachteile sind dagegen die hohe Selbstorganisation und Disziplin, die das E-Learning erfordert. Es ist ebenso zu bedenken, dass nicht jeder Lernstoff via E-Learning vermittelbar ist und dass reale soziale Kontakte durch diese digitale Form des Lernens verloren gehen können. Einige der gennannten Nachteile können jedoch durch eine Kombination von Präsenzlernen und E-Learning aufgehoben werden. Das E-Learning kann traditionelle Bildungsformen nicht gänzlich ersetzen und wird heute eher als Unterstützung geschätzt.
Quellen: siehe schriftliche Arbeit




