Werbung mit Gesundheit
Mit 1. Juli ist eine Verordnung der EU in Kraft getreten, die strengere Regeln für Gesundheitswerbung festlegt. Gesundheitsbezogene Werbungen, oder jene, die eine positive Auswirkung auf die Gesundheit suggerieren (z.B. "Slimfit"), unterliegen strengeren Regelungen. Auch krankheitsbezogene Werbungen (z.B. senkt das Herzinfarktrisiko) müssen nun wissenschaftlich erforscht und nachgewiesen werden. Gleichzeitig müssen Lebensmittel, die zwar gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe aber einen hohen Anteil an Zucker, Fett... aufweisen, dies auf der Verpackung deklarieren. Lebensmittel, die zu süß, zu fett oder zu salzig sind, dürfen in Zukunft nicht mit nährwertbezogenen Slogans werben (z.B. "leicht", "reich an"...).
"In Zukunft" muss leider dazugesagt werden, denn die Übergangsfrist ist sehr großzügig angesetzt. Erste Änderungen können ab 2009 erwartet werden, die Übergangsfrist beträgt 15 Jahre!
Werbung ist für uns als Erwachsene schon schwer zu durchschauen, irreführende Werbung, oder die Werbung mit Gesundheit animieren viele KonsumentInnen zum Kauf. Noch schwerer haben es Kinder und Jugendliche, die die Hintergründe und Absichten der Werbung erst erkennen und lernen müssen. Werbung muss auch in Kindergarten und Schule zum Thema gemacht werden, damit die Kinder und Jugendlichen zu mündigen KonsumentInnen heranwachsen.
Bei mediasmart finden sich Materialien, die für den Schulbereich eingesetzt werden können -
weiters allgemeine Informationen und Materialien zum Thema WERBUNG, worin viele interessante links und Ansätze zur "Werbekompetenzvermittlung" angeboten werden.




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