it's not what the software does, it's what the user does....

Nicht ganz überraschend: Die Einführung von Computern im Klassenzimmer führt nicht automatisch zu besseren Lernergebnissen - dies ist die Erkenntnis, zu der etliche vom EPPI - Centre in London durchgeführten Vergleichsstudien kamen.

Interessant aber ist eine Vergleichsstudie, die sich mit der Beschäftigung und der Produktion von *Moving Image Text* im Klassenzimmer, also mit Film- und Medienbildung im weiteren Sinn im Unterricht beschäftigt. Diese Film- und Medienbildung beruht auf einem erweiterten Begriff dessen, was "Lesen/Schreiben" eigentlich ausmacht und bezieht sich explizit auf populär-kulturelle Praktiken und die Anwendung digitaler Medien auch ausserhalb der Schule.

Etliche Studien fanden, dass der Unterricht, in dem ein Zusammenhang zwischen *media literacy* und den Medienerfahrungen und Interessen junger Menschen hergestellt wird, höhere Motivation und mehr Qualität in der Arbeit hervorbrachte. Die Auseinandersetzung mit audiovisuellen Medien führte zu positiven Ergebnissen in Hinblick auf eine breit definierte
Literalität* -*ein "Lesen/Schreiben/Sprechen/Verstehen", welches multimodale Kommunkation ( *multimodal literacy*) mit einschliesst.

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