Medienpädagogik - Allgemein

MEDIDA-PRIX 2008

Die Einreichfrist für den MEDIDA-PRIX 2008 (link) wurde um zwei Wochen verlängert. Es besteht die Möglichkeit Projekte noch bis zum 14. April 2008 einzureichen. Angehörige von Hochschulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind eingeladen, sich mit innovativen Projekten, die sich die nachhaltige Verankerung von digitalen Medien in
der Hochschullehre zum Ziel setzen, am MEDIDA-PRIX 2008 zu beteiligen.

In den vergangenen Jahren standen zahlreiche Bottom-Up-Initiativen von HochschullehrerInnen, aber auch Projekte zur Verankerung von E-Learning-Strategien seitens der Hochschulleitung im Mittelpunkt der inhaltlichen Ausrichtung des Preises. Ab 2008 werden zusätzlich Initiativen im Fokus stehen, die sich dem Bereich Open Educational
Resources widmen.
Alle Informationen zur Einreichung finden Sie unter
http://www.medidaprix.org/einreichung , weiters steht das MEDIDA-PRIX
Organisationsbüro für Fragen zur Verfügung!
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eLearning und interkultureller Dialog

Das Jahr 2008 wurde zum europäischen Jahr des Interkulturellen Dialoges erklärt. Die eLearning Papers http://www.elearningpapers.eu haben dazu ein Themenheft herausgegeben, in dem erörtert wird, welche Bedeutung IKT für den Interkulturellen Dialog hat und welchen Mehrwert E-Learning bieten kann. Die Themen sind vielseitig - von der Erschließung neuer kultureller Identitäten im virtuellen Raum bis zur Fernlehre in Kenia.

Mir ist bereits bei der Veranstaltung von Kulturkontakt Austria zum Thema Interkultureller Dialog aufgefallen, dass digitale Medien den interkulturellen Dialog erheblich fördern können. So hatte auch jeder Workshop der Veranstaltung eine "digitale Note", auch wenn dies nicht explizit im Mittelpunkt stand. Man verwendete digitale Kameras, Weblogs, Internetforen, etc.

Im Beitrag Migration und das Netz: neue virtuelle Räume zum Aufbau einer kulturellen Identität von Linda J. Castañeda, Paz Prendes, Fracisco Martínez-Sánchez wird die adäquate Nutzung von IKT in der Bildung zum Erhalt der kulturellen Eigenarten und zur Akzeptanz anderer Kulturen analysiert. Ich denke der letzte Satz bringt es wunderbar auf den Punkt:

ICT and its potentials are facts. Multiculturalism is a growing reality. The union of these concepts is the cause of the growth of multiculturality and is also one of the possible means of cultural development. However we must learn the correct use of these concepts and find the paths to using them correctly.

 

Medienpädagogik - Allgemein

European Master of Arts in Media, Communication and Cultural Studies

Die Medienpädagogik der Universität Kassel hat mit ihrem internationalen Universitätskonsortium für Medien, Kommunikations- und Kulturwissenschaften den heiß begehrten Startplatz im ERASMUS MUNDUS Programm der Europäischen Union bekommen. Die EU startet mit 15 europäischen Universitätskonsortien der Spitzenklasse eine europäische Studieninitiative, die Modelle für ein länderübergreifendes Studium etabliert.

mehr dazu.... 

Link 

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Interkulturelles Lernen und Neue Medien

Ich bin von Kulturkontakt Austria eingeladen worden im Rahmen der Veranstaltung QUERDENKEN einen 2-tägigen Workshop zum Thema interkulturelles Lernen und Neue Medien zu halten. Am Donnerstag geht es los, es werden TeilnehmerInnen aus ganz Europa erwartet. Die Veranstaltung findet vom 10.-12. Jänner 2008, im Europahaus Wien statt und soll ein Kick-off für längerfristige Partnerschaften sein. In diesem europaweiten Projekt entwickeln Jugendliche aus verschiedenen Ländern (EU-Mitgliedstaaten sowie Länder des Westbalkan und Russland) gemeinsam innovative Schulprojekte zum Thema interkultureller Dialog.

Ich werde mich im Workshop mit dem Thema Interkultureller Dialog via Podcasting beschäftigen. Ich denke, dieses Medium ist besonders für längerfristige crossborder Partnerschaften bestens geeignet, da man die Sprachbarrieren mit Musik, Ton etc. überwinden kann.

Die Ergebnisse werden anschließend im WIKI öffentlich zugänglich sein.

 

 

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First Life trifft Second Life

 

Der Hype rund um Second Life scheint sich langsam zu legen, vielleicht wurde vielen SL - Bewohnern das virtuelle Leben dem realen zu ähnlich?

Das folgende Video stellt eine Parodie zu dieser Online - Welt dar und zeigt Szenen von Second Life mit Darstellern des realen Lebens - also das Ganze mal umgedreht.

 

 

 

 

 

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Berufsbegleitender Masterlehrgang in Multimedia Leadership

In meiner Beschäftigung mit neuen Medien fällt mir zunehmend auf, dass es immer weniger PädagogInnen zu geben scheint, die die vollen Möglichkeiten interaktiver Medien auch tatsächlich gestalterisch nutzen können. Dies liegt in meiner Beobachtung in erster Linie daran, dass es immer schwieriger wird, den Überblick über die vielfältigen neuen Möglichkeiten zu behalten.

Auf Initiative der Aktion Film Salzburg wollen wir deshalb im Frühjahr 2008 einen fünfsemestrigen berufsbegleitenden Masterlehrgang starten, der den Anspruch hat, multimediale und pädagogisch relevante Gestaltungskompetenzen innerhalb eines möglichst breiten Medienspektrums zu vermitteln. Es geht um Produktion und Gestaltung von Ton, Bild, Film, Video, (Computer-)Spiel, und nicht zuletzt auch um die vielfältigen Möglichkeiten des partizipativen Webs (Web 2.0). Nähere Informationen gibt es auf den Webseiten der Donau-Universität Krems.

Es wird über die 5 Semester in etwa 60 Präsenztage geben die in Präsenzmodule geblockt werden. Die genauen Termine haben wir derzeit noch nicht festgelegt, der Lehrgang wird aber auf jeden Fall organisatorisch so gestaltet werden, dass Lehrerinnen und Lehrer sowie Personen aus entfernteren Regionen daran teilnehmen können. Als Veranstaltungsort für die Präsenzblöcke haben wir das Bildungshaus St. Virgil in Salzburg gewählt. Wer Interesse an dem Lehrgang hat, kann sich jederzeit an mich wenden.

Bei der Gelegenheit möchte ich auch auf zwei Intensivworkshops hinweisen, die wir an der Donau-Universität Krems durchführen. Zum einen das von der derzeit am MIT beschäftigten Doris Rusch geleitete Game Design Bootcamp, zum anderen der von Markus Wiemker durchgeführte Machinima Workshop in dem die Echtzeit-Produktion von Animationsfilmen mit Hilfe von Computerspielen vermittelt wird. Beide Themen sind auch Teil des oben angesprochenen Masterlehrgangs.

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Schon mal was von Text Jockeys und Powerpoint Karaoke gehört?

Im Mediamnual gibt es einen interessanten Artikel von Stefan Weber zum Thema veränderte Jugendkultur durch Neue Medien: Schon mal was von Text Jockeys und Powerpoint Karaoke gehört? Jugendmedienkulturen – Kulturtechniken – Wissenskultur: Skizze einer Revolution in den Köpfen und Apparaten. Nachfolgend zwei kontroverse Passagen, die verdeutlichen, wie die mediale Revolution klassische Kulturtechniken verändern könnte.

"Was werden die Lehrer den Kindern in Zukunft in der Schule beibringen müssen, was der Computer ihnen nicht vermitteln kann? Und was sollten die Kinder wiederum wissen, um diesen Computer begreifen und richtige von falschen Informationen trennen zu können? Welche Art von Medienbildung brauchen wir, um unseren Arbeits -alltag und unsere Freizeit meistern zu können?“ (PFEIFER
2007, 10 f. – Hervorhebungen S. W.)
Schon weitaus differenzierter klingen die Überlegungen des Grazer Informatik-Professors und Science-Fiction-Autors Hermann Maurer: Er glaubt, dass in naher Zukunft die heutige Buchstabenschrift durch eine (möglicherweise animierte) Symbolschrift ersetzt werden wird. Da etwa die Handschrift kaum noch eingesetzt wird, rät Maurer schon heute, in der Schule auf das Erlernen von Handschrift zu verzichten. [...]
„Werden die Fähigkeiten des Gedächtnisses oder der Konzentration irrelevant?
Diese Fähigkeiten werden wir auch in Zukunft benötigen. Aber die Ausbildung bestimmter Fertigkeiten wird zum Luxus. Ich halte es z. B. für sinnlos, Kindern eine saubere, flüssige Handschrift beizubringen. In 20 Jahren werden Kinder mit Tastatur, Spracheingabe und Maus an Rechnern arbeiten – wer wird dann noch per Hand schreiben? Das Erlernen der Schreibschrift wird höchstens für die Ausbildung der Hand-Augen- Koordination eine Rolle spielen. Aber dafür ist es vielleicht effizienter, mit Kugeln zu jonglieren. ...

via http://www.mediamanual.at/

 

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Neues Berufsbild Cast

Vom Medienpädagogen zum "Caster"?

An der Zürcher Hochschule der Künste kann man ab Herbst 2007 die neue Studienvertiefung Cast (englisch für viele Bedeutungen, u.a. sich umsehen nach / mitwirken / senden) mit den vielfältigen Fragstellungen zu neuartigen Kommunikationsformen und journalistischen Inhalten der digitalen Bild-Medien belegen.

Ausbildungsziel und Berufsbild

Das neue Berufsbild „Cast“ ergibt sich aus der Entwicklung der Medien in den nächsten Jahren. Diese charakterisiert sich im Wesentlichen durch einen Akzelerationsprozess mit den Kennzeichen: Mobilität, Konvergenz, Interaktivität.
Das Studienangebot Cast trägt diesem Wandel Rechnung. Es wird auf soziokulturelle Veränderungen, Neuinterpretation von Gebrauchszusammenhängen genauso eingegangen wie auf innovative Konstruktionsansätze und deren Anwendungsmöglichkeiten. Es werden gestalterische, kommunikative, technische und managementbezogene Kompetenzen vermittelt. weiterlesen

via allaboutmobile...

 

Nun kann man hier nur sagen: shift happens!



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Sommerfrische & Social Software

Von Sommerfrische kann man ja kaum sprechen, wenn man in Kreta urlaubt....38 Grad und Windstille, da wird es selbst am Strand unbequem. Anders als Klaus Eck vom PR Blog möchte ich aber die Annehmlichkeiten von Social Software im Urlaub nicht missen. Hier und hier konnte ich bereits im Vorfeld nützliche Reiseinfos finden.

Hier in der suedlichsten Stadt Europas steht die Zeit nicht still und InternetCafes sind auch schon an der Strandpromenade zu finden. Ich finde es interessant zu beobachten, wie sich kulturelle Strukturen auch in der Nutzung dieser Cafes bzw. des Internets widerspiegeln. Wie gehen unterschiedliche Kulturen mit Offenheit und Partizipation des Web 2.0 um? Sicherlich eine spannende Forschungsfrage und vielleicht ein Thema für (m)eine Diss...?!

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Werbung mit Gesundheit

Mit 1. Juli ist eine Verordnung der EU in Kraft getreten, die strengere Regeln für Gesundheitswerbung festlegt. Gesundheitsbezogene Werbungen, oder jene, die eine positive Auswirkung auf die Gesundheit suggerieren (z.B. "Slimfit"), unterliegen strengeren Regelungen. Auch krankheitsbezogene Werbungen (z.B. senkt das Herzinfarktrisiko) müssen nun wissenschaftlich erforscht und nachgewiesen werden. Gleichzeitig müssen Lebensmittel, die zwar gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe aber einen hohen Anteil an Zucker, Fett... aufweisen, dies auf der Verpackung deklarieren. Lebensmittel, die zu süß, zu fett oder zu salzig sind, dürfen in Zukunft nicht mit nährwertbezogenen Slogans werben (z.B. "leicht", "reich an"...).

"In Zukunft" muss leider dazugesagt werden, denn die Übergangsfrist ist sehr großzügig angesetzt. Erste Änderungen können ab 2009 erwartet werden, die Übergangsfrist beträgt 15 Jahre!

Werbung ist für uns als Erwachsene schon schwer zu durchschauen, irreführende Werbung, oder die Werbung mit Gesundheit animieren viele KonsumentInnen zum Kauf. Noch schwerer haben es Kinder und Jugendliche, die die Hintergründe und Absichten der Werbung erst erkennen und lernen müssen. Werbung muss auch in Kindergarten und Schule zum Thema gemacht werden, damit die Kinder und Jugendlichen zu mündigen KonsumentInnen heranwachsen.

Bei mediasmart finden sich Materialien, die für den Schulbereich eingesetzt werden können -

weiters allgemeine Informationen und Materialien zum Thema WERBUNG, worin viele interessante links und Ansätze zur "Werbekompetenzvermittlung" angeboten werden.