Personalisiertes Lernen heute
Wenn man an personalisiertes Lernen denkt, scheint es einfach es zu definieren. Das Lernen, das auf die Person zugeschnitten wird. Doch je länger man sich mit diesem Thema beschäftigt, umso weitläufiger scheint es zu sein. Montessori und Summerhill Schulen sind nur zwei Beispiele von vielen, die für das individuelle Lernen einstehen. Schon früher beschäftigten sich Pädagogen und Philosophen wie Rousseau oder Pestalozzi mit der Erziehung und der Entwicklung der Kinder. Auch heute ist man darauf bedacht Konzepte zu entwickeln, um Kindern eine Zukunft zu sichern und sie explizit darauf vorzubereiten. Und da wir heute in einem Zeitalter der Technologien leben, scheint es als selbstverständlich zu sein, mit den Medien zu arbeiten. Personalisiertes Lernen hat zwei Formen. Einmal gibt es einen Lernenden, der sein Lernen selbständig plant und organisiert. Dann gibt es noch die Gruppenversion: Eine Gruppe von Lernenden, die das gemeinsame Lernen in Zusammenarbeit organisiert. Durch die moderne Technik ist es heute möglich die zwei Formen des Personalisierten Lernens miteinander zu kombinieren. Ein Lernender kann sich zu Hause mit einem Thema auseinandersetzen und dann über virtuelle Lernwelten im Internet mit anderen Lernenden und Experten in Kontakt treten. Diese virtuelle Lernwelten erweitern den Begriff der Lerngruppe: Die Lerngruppe muss nicht mehr an einem gewissen Ort zusammenkommen um sich austauschen zu können, sondern kann dies ortsunabhängig machen.
Unserer Meinung nach wird personalisiertes Lernen immer wichtiger. In einer Zeit immer schneller wachsenden Technologien und der Globalisierung ist es notwendig, dass sich die einzelnen Generationen dem Wandel der Zeit anpassen, um sich in der Welt zu behaupten. Personalisiertes Lernen soll dabei helfen, individuell zu lernen. Jeder Mensch lernt anders, das Vorwissen spielt eine Rolle und auch die Gesamtverfassung des Einzelnen. So gesehen ist es nur sinnvoll, dass jeder, egal ob Kind oder Erwachsene, selbst entscheiden kann, was er wann und wie lernt.
Johanna Murer und Martina Roßbach





