Mobile Learning, mobilearning oder m-learning –nur ein neues buzzword oder tatsächlich Vorreiter einer uneingeschränkten Lernmobilität? Was kann man kann tatsächlich damit lernen? “Almost everything“, scheint die Devise zu lauten und während Handys lange Jahre vom Unterricht verbannt wurden, finden Sie bereits vereinzelt Einzug in den Schulalltag. Dazu gibt es jetzt auch einen Blog - mobileatschool

Unstrittig ist, dass in unserem Kulturkreis beinahe alle Menschen durch alle Bevölkerungsschichten hindurch Mobiltelefone verwenden. Das heißt, Mobiltelefone beinhalten das Potenzial alle sozialen Schichten der Bevölkerung zu erreichen.
Besonders für die Gruppe der Menschen mit wenig formaler Bildung, die von internetbasierten Kommunikationsprozessen weitgehend ausgeschlossen sind, kann daher das Mobiltelefon ungeahnte Chancen eröffnen, um an Kommunikations- und Vernetzungsprozessen teilzunehmen. Noch werden vorwiegend Chat und Nachrichtendienste (Nicola Döring 2002) in Anspruch genommen, jedoch steigt mit zunehmend leistungsfähigeren Geräten die Möglichkeit innovative Lernarrangements zu gestalten.
Die Idee des orts- und zeitunabhängigen Lernens (eLearning) in der Netzwerkgesellschaft konnte die in sie gesetzten Erwartungen vielfach nicht erfüllen. Zugang zu PC und Internet ist verbreitet schichtspezifisch gestaffelt. Es scheint, dass Mobiltelefone als Indikatoren einer neuen Kultur jenseits der Informationsgesellschaft, einen Paradigmenwechsel im Diskurs um lebenslanges Lernen und nonformale Weiterbildung einführen können.

Beispiele für Mobilearning:
SchonendLernen.at
TRVok
Mobile Learning
Prof. Gerhard Schwabe,