Web 2.0 Unternehmen / Enterprise 2.0

coolaustria.com - alles web 2.0?

Nicht überall ist Web 2.0 drin, wo es drauf steht.....so scheint es auch bei der Plattform http://www.coolaustria.com/, wenn man den Reaktionen darauf glauben darf. 

Das liegt nicht nur an der usability, wie Jörg Lindner das beschreibt, sondern auch daran (ich habe es schon oftmals erwähnt), dass Anwendungen, die bottom-up aufgebaut sind, schwer top-down einzuführen...

Ich denke mit dieser Aussage bringt man es auf den Punkt:
"Warum soll ich meine Reisefotos, -berichte und -bewertungen gerade auf Coolaustria veröffentlichen?"
Der persönliche Nutzen/Benefit muss ersichtlich sein und da sind konkrete Kriterien zu beachten, wie etwa das Teilen von Produkterlebnissen, Teilen von Erfahrungen, die individuell nutzbar sind, ebay und Amazon machen uns das ja schön vor: Ich kann nicht alle Bücher über Web 2.0 lesen, aber ich kann davon profitieren, dass andere diese gelesen haben und darüber schreiben - dann klappt auch das Community Building - bottom up.
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Neue Erkenntnisse über die Anwendung von PowerPoint



Die Vermutung das PowerPoint oft nicht richtig angewendet wurde nun von australischen Wissenschaftlern in einer Studie untersucht. John Sweller von der University of NSW tätigt folgende sehr polemisch gemeinte Kernaussage über PowerPoint:

The use of the PowerPoint presentation has been a disaster, it should be ditched.
It is effective to speak to a diagram, because it presents information in a different form. But it is not effective to speak the same words that are written, because it is putting too much load on the mind and decreases your ability to understand what is being presented.
John Sweller

Eine interessante und umfangreiche Aufarbeitung des Themas erfolgt bei Presentation Zen
und im Arbeitszimmer, wo es auch weiterführende Links gibt.

 

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Kreative Ideen zahlen sich aus

...die Idee eines "Welttagebuchs" ist Investoren bis zu 100 Millionen Dollar wert. Dabei erscheint die Erfindung von design-the-time relativ einfach.
Die Grundidee ist Zeit zu verkaufen
Das Team will eine Webseite einrichten, auf der jedermann Platz kaufen kann, der mit einer Zeitangabe gekoppelt ist. Wie auf einer Pinnwand legen die User persönliche Einträge zu einem Datum an. Einen Dollar soll ein Moment auf der Webseite kosten. Unabhängig davon ob es nur eine Minute oder Jahre sind.
Es ist geplant und erwünscht, denselben Moment mehrfach zu verkaufen, wodurch Menschen aller Nationen verbunden werden können, so die drei jungen Erfinder (tirol-orf)
Die Idee der "geteilten" Momente ist eine sehr schöne. Menschen, die etwas Wunderbares erlebt haben, können hier ihre Freude daran weitergeben. Andere, die einen Schicksalsschlag zu überwinden haben, finden sich vielleicht getragen von dem Wissen, dass es auch andere Menschen mit ähnlichen Erlebnissen gibt.

Wie bei allen online-Angeboten können hier wiederum nur jene ihre Momente teilen, die die nötige technische Ausstattung haben (und sich den "Momentekauf" überhaupt leisten können). Und obwohl die Idee des Welttagebuches große Erfolge erzielen könnte, wird es die Klüfte, die sich zwischen den Menschen auftun, nicht wirklich schließen können.
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Blogs als neues Recherchetool

Univ.-Prof. Dr. Ansgar Zerfaß und Janine Bogosyan von der Uni Leipzig, Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft haben in ihrer "Blogstudie 2007" 600 InternetnutzerInnen in Deutschland zur Informationssuche im Internet sowie zur Nutzung, Glaubwürdigkeit und Auffindbarkeit von Weblogs befragt. Die Online-Umfrage zeigt: "Blognutzer sind „investigative Multiplikatoren“, es gibt fünf Typen von Blognutzern, ...

Typologien von Blognutzern



Bildquelle: Blogstudie 2007

...Weblogs sind wichtige Impulsgeber für neue Ideen und die Meinungsbildung, aber schwer auffindbar."

Blog von Dr. Zerfaß & Dietrich Boelter: www.meinungsmacherblog.de
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Einladung zum 1. Webmontag in Innsbruck

Nun ist es auch in Innsbruck so weit, ich lade Dich zum 1. Web Montag in Innsbruck ein.


Termin: 26. Februar 19.00 Uhr

Thema: „Was ist ein Web Montag"
Kennenlern- und Organisationstreffen
Moderation: Renate Millebner

Ort: Angerzellgasse 4, 2. Stock. Büro Blue Dynamics (gegenüber dem Treibhaus)
WLAN steht uns zur Verfügung

Bitte gib mir Bescheid, wenn du kommen willst, entweder trägst du dich selbst im Wiki ein oder du schreibst einen Kommentar.

Der Web Montag ist ein dezentral organisiertes, informelles Treffen zum Thema Web 2.0 (im weitesten Sinne), das Anwender, Entwickler, Gründer, Unternehmer, Forscher, Web-Pioniere, Blogger, Podcaster, Designer und sonstige Interessenten zusammenbringen möchte.

Das Themenspektrum ist bewusst recht breit gefächert und schließt verwandte Nachbar- und Randgebiete ausdrücklich mit ein. Einige Stichworte, die bereits relativ häufig gefallen sind Informatikthemen, Business,…

Weitere Informationen zum Web Montag gibt es auf dem Wiki. Infos zum Web Montag veröffentliche ich auch auf meinem Weblog.

Ich freue mich auf ein Treffen am 26. Februar 2007!
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Terminankündigung: Offene Bildung im/mit dem Web 2.0!?!

Unter dem Thema: Offene Bildung im/mit dem Web 2.0
"Open Educational Practices and Resources for Lifelong Learning"
steht die 3. EduMedia Fachtagung am in Salzburg.

Die am 16. und 17. April stattfindende Fachtagung wird von der Salzburg Research Forschungsgesellschaft veranstaltet. Der Veranstaltungsort ist das St. Virgil Bildungs- und Konferenzzentrum.


Dieses Jahr mit dem Schwerpunktthema:
Wie profitiert selbst gesteuertes, lebenslanges Lernen von offenen Lehr- und Lerninhalten aus dem Internet, von Open-Source basierter Lern- und Wissenssoftware und von "Common Good" Lizenzen?

Programminformationen und die Anmeldung zur Fachtagung.
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Kindergartenweblogs

... warum jeder Kindergarten ein Weblog haben sollte...

Hier ein Beispiel für ein gelungenes, aktives Weblog in Wien:
TU Kindergarten
Dieser Kindergarten scheint einer der wenigen (einzigen) in Österreich zu sein, die ein Weblog betreiben. Dabei könnte der Einsatz eines Weblogs im Kindergartenbereich viele positive Effekte mit sich bringen:
  • Die ganze Familie kann aktiv am Kindergartenleben teilnehmen und aktuelle Themen und Unternehmungen mitverfolgen.

  • Diskussionen im Weblog stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl aller Beteiligten und dezentrale Strukturen im Kindergartenbereich werden gefördert.

  • Interessante Themenbereiche, Links und Diskussionen können leicht zugänglich gemacht werden

  • Die Veröffentlichung aller aktuellen Hinweise und Informationen bedeutet eine große Einsparung der Papier/Druck/Kopierkosten.

  • Das Berufsbild der "Kindergartenpädagogin" kann durch diese Öffentlichkeitsarbeit eine Aufwertung erleben und hinausgetragen werden.

  • Wie die Kinder in einem Kindergartenweblog integriert werden könnten:
  • Ganz leicht wäre es möglich, Kinder verschiedene Erlebnisse schildern zu lassen und diese als Audio files online zu stellen.

  • Artikel gemeinsam mit den Kindern verfassen, wodurch sie erste Erfahrungen des "erzählenden Schreibens" machen können.

  • Gemeinsame Erlebnisse auch gemeinsam aufzuarbeiten, fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl und das Miteinander.

  • Voraussetzungen für die Umsetzung:
  • Kindergärten müssen sich von geschlossenen Institutionen in offene wandeln, das heißt, mehr Einblicke in die Arbeit ermöglichen und durch Information und Kommunikation die Kindergartenarbeit transpartent gestalten.

  • Wieder einmal hängt der Erfolg eines solchen Vorhabens von den Medienkompetenzen der beteiligten Erwachsenen als auch von der technischen Ausstattung in Kindergarten und Elternhaus ab - Was nützt es, wenn die Kindergartenpädagogin fleißig bloggt, viele Familien das Angebot aber doch nicht nutzen können/wollen...


  • Bedenken:
  • Es gilt, die Privatsphäre der Beteiligten zu wahren. Fotos einzelner Kinder würde ich persönlich daher nicht ins Weblog stellen.


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Barcamp Klagenfurt



Logo Barcamp Klagenfurt


Also hier die Info zum Barcamp:

Wo und wann? Samstag, 3. bis Sonntag, 4. Februar 2007
Veranstaltungsort ist die Alpen Adria Universität Klagenfurt.
Wer kann mitmachen? Jeder! Die Teilnahmegebühren sind für jeden leistbar: Null Euro. Für alle Teilnehmer gibt es obendrein noch ein T-Shirt.
Einzige Voraussetzung: Jeder muss sich einbringen wollen. Das bedeutet, man soll entweder selbst einen Vortrag zum Thema seiner Wahl macht oder sich aktiv an Diskussionen beteiligen.
Wo bekomme ich weitere Infos? Am Wiki unter www.barcamp.at
Fotos vom BarCamp in Wien gibt es hier auf Flickr.
Wie melde ich mich an? Alles passiert am Wiki: www.barcamp.at/Teilnehmer
Einfach oben rechts auf Bearbeiten drücken und du kannst die Seite bearbeiten. Alternativ kannst du uns auch ein Mail schicken: barcamp.kaernten@gmail.com
Übrigens: wir rechnen mit 30 bis 200 Teilnehmern. Nach oben hin gibt es kein Limit!

Übrigends Georg Holzer freut sich über viele Anmeldungen.

Weitere Informationen gibt es bei Georg Holzer und beim BarcampWiki. Daniela Terbu und Ed Wohlfart (liefert die Anreiseinformation dazu) organisieren mit.



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Geographie(n) der Kinder - von Räumen und Grenzen in der Postmoderne

so der Titel des 2005 erschienen Buches von Karlheinz Benke.
Geographie(n) der Kinder
Findet man bei Google keine Antwort auf die Frage nach den "Geographien der Kinder", so hat sich der Autor in vielfältiger Weise mit dieser Thematik beschäftigt.
Hier eine kurze Übersicht der Themenbereiche:

Dieses Buch handelt von der der kindlich/jugendlich/en Entwicklung im Zusammenhang mit der Wahrnehmung und Nutzung von Kinderräumen bzw. von

• alternativpädagogischen Zugängen und Perspektiven
• der Bedeutung der Selbstbestimmung bei Kindern
• Neuem Lernen am Beispiel der Kinderuniversität
• realen, virtuellen und irrealen Räumen
• und beschreibt mit dem G/K-Modell (kurz für: Germteig-Käse-M.) die
Notwendigkeit von Änderungen im Zugang zu/Umgang mit Kindern und deren
individuellen Räumen.

Weiters ein Auszug aus einer Rezension:

Im Fokus dieser umfassenden, interdisziplinären Analyse stehen die Kinder, die als handelnde Individuen ihre jeweils eigenen Kindheiten inszenieren und somit zugleich auch unterschiedlichste Kinderräume erschaffen und gestalten. Förderliche Faktoren in diesem Prozeß selbstbestimmter Entwicklung sind die unmittelbare Auseinandersetzung und Erfahrung mit der Natur bzw. den sozialen Konstrukten ihrer Lebenswelten. Diese Realräume werden immer stärker konkurrenziert durch fremdbestimmte postmoderne Erlebniswelten und virtuelle Räume. Beide haben entsprechende Auswirkungen auf die Geographien der Kinder.

Rezension bei Amazon
oder:
Rezension bei socialnet

Leider habe ich dieses Buch noch nicht gelesen - trotzdem wirft es in Bezug auf "reale und virtuelle Räume von Kindern" sofort eine Frage auf:

Einerseits werden kindliche, reale Lebensräume in unserer heutigen Gesellschaft ständig verkleinert und eingeengt, man denke an mögliche Naturerfahrungen und unterschiedlichsten Räumen des Kinderspiels, in manchen Bereichen kommt es zur "Verinselung kindlicher Lebenswelten", indem Kinder in eigens für sie geschaffenen Räumen Platz finden (müssen). Andererseits werden durch Medienwelten viele neue, virtuelle Räume eröffnet und tragen - positiv betrachtet - auch zu einer Erweiterung der Lebensräume bei. Bin schon gespannt, wie der Autor diese Sichtweise vertritt und behandelt.