Moblog

Die Welt ist ein Code...

Die Welt ist ein Code...

Alles über QR Codes erfährt man in der 3SAT Sendung: Die Welt ist ein
Code
.In Japan sind diese Codes bereits weit verbreitet und finden sich vor allem auf Informationsblättern, Werbeplakaten und sogar auf Grabsteinen. Mit dem
Code erspart man sich lästiges Tippen im Mobile Internet und das scheint
besonders für Werbung und Verkauf interessant zu sein. Doch auch im
Bildungsbereich lassen sich die Codes durchwegs sinnvoll einsetzen, wie der
Begründer von SEMAPEDIA im Video demonstriert.



via mobile-tagging

 

Medienpolitik

Politik 2.0

Pünktlich zur Wahl das passende Wiki!

PoWiki ist ein frei zugängliches politikwissenschaftliches Online-Lexikon auf Wiki-Basis (PoWiki). Mittlerweile kann man auf 700 Einträgen zurückgreifen, Schwerpunkt ist die österreichische und europäische Politik. Die Einträge sind als kompakte Artikel in lexikalischem Stil aufbereitet, von StudentInnen verfasst, mit wissenschaftlichem Anspruch und dennoch allgemein verständlich.

via bildung.aktuell

Gestern fand zum Thema Wahlkampf und Web 2.0 auch ein Online Webmontag statt,
leider konnte ich nicht teilnehmen, hier kann man aber nachlesen
Medienpädagogik - Allgemein

Medienbildung in Österreich

Neuerscheinung “Medienbildung in Österreich”

Historische und aktuelle Entwicklungen, theoretische Positionen und Medienpraxis
Medienpädagogik Edith Blaschitz, Martin Seibt (Hg.)ISBN 978-3-8258-1498-4

Der Herausgeber schreibt dazu in seinem Blog:

Das Erscheinen jedes neuen Mediums bringt das Bestreben, dieses zu Bildungszwecken heranzuziehen mit sich. Film, Fernsehen, Radio oder Computerspiel sollten und sollen nicht nur der Unterhaltung dienen, sondern einen Beitrag zu Erziehung und Bildung leisten.

Der vorliegende Band versammelt Beiträge, sowohl aus medientheoretischer und medienpraktischer Sicht, zu Geschichte und Status quo der Medienbildung in Österreich und ihrer Eingebundenheit in wirtschaftliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen.

Medienpädagogik - Allgemein

Stellenausschreibung Hochschule München

An der Fachhochschule München ist eine Stelle ausgeschrieben. Gesucht wird eine wissenschaftliche Mitarbeiterin/ein wissenschaftlichen Mitarbeiter (Fachrichtung Mediendidaktik, Wissensmanagement, Pädagogik, etc.)  zur Mitarbeit im Projekt „Mediencommunity 2.0 - einer Wissensplattform der Druck- und Medienbranche für modularisierte lebenslange Lernkonzepte in einer Lehr-/Lerngemeinschaft“. Dabei geht
es um Konzeption und Umsetzung von E-Learning 2.0-Lösungen für die Weiterbildung im Bereich der Druck- und Medienindustrie. 

 Bewerbungsschluss ist der 22. September 2008; zur Ausschreibung

via Gedankensplitter 

Tagungen / Vorträge

Konferenz eHospital

Am 19. September 2008 findet an der Donau-Universität Krems in Österreich die internationale Konferenz eHospital statt. Thema der Konferenz ist die Weiterbildung von Langzeitpatientinnen und -patienten im Krankenhaus mittels Blended Learning.

Die Konferenz bildet den Abschluss des von der EU geförderten Pilotprojektes eHospital. Im Zuge dessen haben Langzeitpatientinnen und -patienten im Sinne des lebenslangen Lernens (LLL) die Möglichkeit erhalten, sich während ihres Spitalaufenthaltes mittels E-Learning zu für die jeweilige Zielgruppe besonders wichtigen Themen weiterzubilden (siehe auch den Blogeintrag auf bildungstechnologie.net).

Am Programm der Konferenz stehen Keynotes von Experten im Bereich E-Learning, Gesundheitswesen und lifelong learning. Darüber hinaus werden die verschiedenen Pilotprojekte in den EU-Partnerländern vorgestellt und diskutiert. Interaktive good practice Sessions zu organisatorischen, technischen und pädagogischen Aspekten des Einsatzes von E-Learning im Gesundheitswesen vervollständigen das Programm.

Nähere Informationen zur Konferenz

Eine Anmeldung ist bis 10.September möglich.
Die Konferenzteilnahme ist kostenlos.
 
Die Erfahrungen, die im eHospital Projekt mit der Weiterbildung von Patientinnen und Patienten mittels Blended Learning im Krankenhaus gemacht wurden, sind auch in einem kürzlich erschienenen Handbuch publiziert: Bienzle, H. (Hrsg.) (2008). eHospital: Experiences with e-learning activities for patients. Wien: "die Berater" Unternehmensberatungsgesellschaft mbH. [PDF - 6,464 KB]

Das Buch gibt einen umfassenden Überblick über die Rahmenbedingungen und die Praxis der Implementierung und Durchführung von E-Learning Weiterbildungsangeboten im Krankenhaus.
 
Nähere Infos: Birgit Zens
Donau-Universität Krems
Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien
 
Medienpädagogik - Allgemein

Pinsel oder Pixel? Neue Medien und alte Kultur

Pinsel oder Pixel? Neue Medien und alte Kultur

 

Hier zwei interessante Projekte im Bereich Kunst / Kultur in Verbindung mit digitalen Medien

Pedro Morales, ein Künstler aus Venezuela, arbeitet in seinen Bildern mit QR Codes

"Puras Flores" (reine Blumen).

"Puras Flores is a digital work whose scale invariability is shaped by QR codes patterns. This fractal characteristic proposes aesthetics marked by ones and zeros, whites and blacks. The work has been assembled using a raffia mesh with fabrics applications shapes. Puras Flores is a work that uses interactive digital technology integrated to cell phones equipment in order to read content with simply pointing your phone to these codes".

via mobile tagging

Antigone 2.0

Ist eine Theatergruppe, die mit interaktiven, durch neue Medien gestützte Theaterformen experimentieren. Aktuell arbeiten sie (wir?) an Ödipedia, eine Bearbeitung der Ödipustragödien von Sophokles. Der Text wird dabei auf ödipedia.de von Besuchern der Webseite, potentiellen Zuschauern und dem Team gemeinsam geschrieben werden. Man kann sich in einem Mediawiki eintragen und den Text der aktuellen Inszenierung gemeinsam bearbeiten. Interessant dabei finde ich, dass der Idee des Mitmach-Web die Idee des Mitmach-Theaters folgt. Wenn man nicht mitschreiben will, kann man auch mitspielen.....
Der interdisziplinäre Forschungsansatz steht allerdings nicht im Mittelpunkt, wie man nachlesen kann.

"Der gleichnamige Komplex und damit die tiefenpsychologische Dimension steht nicht im Zentrum unserer Bearbeitung. Wichtiger ist die schicksalhafte Beschäftigung mit dem Wissen: Ödipedia ist eine Kombination aus gemeinsamer Forschungsarbeit und Performance. Schauspieler und Organisatoren nähern sich im Vorfeld der Probenarbeit gemeinsam den großen Fragen des Lebens – oder auch nur einem persönlichen Interesse. Dazu werden zum Beispiel Methoden der Feldforschung und Experteninterviews verknüpft. Einsätze in Bars (denn im Wein liegt die Wahrheit), Kirchen und Fußgängerzonen sind denkbar. Die Forschungsarbeit wird per Videokamera begleitet.

via eduFutureBlog 2.0

eLearning

Web 2.0 Lernumgebung

Wie kann eine Web 2.0 Lernumgebung tatsächlich aussehen? Vielfach wird zwar eine komplexe Softwarearchitektur zur Verfügung gestellt, die aber immer noch 1.0 mäßig verwendet wird.

Joachim Quand hat sehr anschaulich auf der 36. Jahrestagung des FaDaF 2008 in Düsseldorf präsentiert, wie man mit sehr einfachen Mitteln die Prinzipien des Web 2.0 umsetzen kann.

Soziales Kapital

myspace bildet Allianz gegen itunes

Endlich hat sich die Menschheit daran gewöhnt, dass die Erde keine Scheibe ist sondern eine Kugel und nun wird sie auch schon zur Google ;-).

Pünktlich zur Googlevision die Gegenmeldungen: myspace bildet Allianz gegen itunes

iTunes für alle...und was apple nicht dagegen machen kann

das Netz sind wir WIR! (man muss es nur wissen). Die Erziehung zu mündigen, kritischen Medienprosumenten wird für die Zukunft entscheidend sein.

 


Medienpädagogik - Allgemein

MEDIDA-PRIX 2008

Die Einreichfrist für den MEDIDA-PRIX 2008 (link) wurde um zwei Wochen verlängert. Es besteht die Möglichkeit Projekte noch bis zum 14. April 2008 einzureichen. Angehörige von Hochschulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind eingeladen, sich mit innovativen Projekten, die sich die nachhaltige Verankerung von digitalen Medien in
der Hochschullehre zum Ziel setzen, am MEDIDA-PRIX 2008 zu beteiligen.

In den vergangenen Jahren standen zahlreiche Bottom-Up-Initiativen von HochschullehrerInnen, aber auch Projekte zur Verankerung von E-Learning-Strategien seitens der Hochschulleitung im Mittelpunkt der inhaltlichen Ausrichtung des Preises. Ab 2008 werden zusätzlich Initiativen im Fokus stehen, die sich dem Bereich Open Educational
Resources widmen.
Alle Informationen zur Einreichung finden Sie unter
http://www.medidaprix.org/einreichung , weiters steht das MEDIDA-PRIX
Organisationsbüro für Fragen zur Verfügung!
Lernen mit Neuen Medien

Web 2.0, die Zukunft des Lernens?

I believe that the read/write Web, or what we are calling Web 2.0, will culturally, socially, intellectually, and politically have a greater impact than the advent of the printing press. I believe that we cannot even begin to imagine the changes that are going to take place as the two-way nature of the Internet begins to flower, and that even those of us who have spent time imagining this future will be astounded by what happens."

Wahrlich eine bemerkenswerte Aussage - Web 2.0 im Vergleich mit der Druckerpresse?

Wenn diese Aussage aber von Experten wie John Seely Brown unterstrichen werden, lohnt es sich darüber nachzudenken (via weiterbildungsblog)

Auch hier im Lande gibt es Ansätze in diese Richtung: die klassische Lehr-Lernkultur ist überholt, schreibt Martin Seibt von der Aktion Film Salzburg in diesem Artikel:

Die Schule kommt mit ihren herkömmlichen Unterrichtsmethoden nicht mehr weiter“, das sagt der Geschäftsführer der Aktion Film, der gemeinnützige Partner für Medien und Pädagogik mit audiovisuellem Schwerpunkt in Salzburg, Martin Seibt. In Zukunft wird es wichtig sein, stärker in projektorientierten Unterricht zu gehen und dabei neue Medien einzusetzen.

Martin Seibt: Ich halte es für unerlässlich, dass Lehrerinnen und Lehrer in Projekten neue Medien einsetzen und dabei technische und inhaltliche Kompetenz an die Schüler abtreten, weil Letztere zum Teil mehr Know-how im Bereich der neuen Medien einbringen. Das erfordert einen Umdenkprozess bei den Lehrenden. Weg von ‚ich weiß ich vermittle’, hin zum Vermittler durch Prozesskompetenz.“ 
 Nun ja, selbstverständlich kann man den Einsatz von Neuen Medien nicht mit gutem Unterricht oder erfolgreichem Lernen gleichsetzen, jedoch verändert bzw. erfordert der Einsatz von Web 2.0 in Lehre und Unterricht Strukturen, Rollenverteilung Feedbackkultur, Kollaboration und Partizipation,  wie Steve Hargadon treffend beschreibt.