I believe that the read/write Web, or what we are calling Web 2.0, will culturally, socially, intellectually, and politically have a greater impact than the advent of the printing press. I believe that we cannot even begin to imagine the changes that are going to take place as the two-way nature of the Internet begins to flower, and that even those of us who have spent time imagining this future will be astounded by what happens."
Wahrlich eine bemerkenswerte Aussage - Web 2.0 im Vergleich mit der Druckerpresse?
Wenn diese Aussage aber von Experten wie John Seely Brown unterstrichen werden, lohnt es sich darüber nachzudenken (via weiterbildungsblog)
Auch hier im Lande gibt es Ansätze in diese Richtung: die klassische Lehr-Lernkultur ist überholt, schreibt Martin Seibt von der Aktion Film Salzburg in diesem Artikel:
„Die Schule kommt mit ihren herkömmlichen Unterrichtsmethoden nicht mehr weiter“, das sagt der Geschäftsführer der Aktion Film, der gemeinnützige Partner für Medien und Pädagogik mit audiovisuellem Schwerpunkt in Salzburg, Martin Seibt. „In Zukunft wird es wichtig sein, stärker in projektorientierten Unterricht zu gehen und dabei neue Medien einzusetzen.
Martin Seibt: „Ich halte es für unerlässlich, dass Lehrerinnen und Lehrer in Projekten neue Medien einsetzen und dabei technische und inhaltliche Kompetenz an die Schüler abtreten, weil Letztere zum Teil mehr Know-how im Bereich der neuen Medien einbringen. Das erfordert einen Umdenkprozess bei den Lehrenden. Weg von ‚ich weiß – ich vermittle’, hin zum Vermittler durch Prozesskompetenz.“
Nun ja, selbstverständlich kann man den Einsatz von Neuen Medien nicht mit gutem Unterricht oder erfolgreichem Lernen gleichsetzen, jedoch verändert bzw. erfordert der Einsatz von Web 2.0 in Lehre und Unterricht Strukturen, Rollenverteilung Feedbackkultur, Kollaboration und Partizipation, wie
Steve Hargadon treffend beschreibt.