Wissensgesellschaft

Der Wert der Bildung und die Bildung von Werten (K.P. Liessmann, eLib)

Auf eLib gibt es eine kontroversielle Rede von Prof Konrad Paul Liessmann zum Thema Der Wert der Bildung und die Bildung von Werten.

 Er nimmt zu den Begriffen Bildung und Wissen Stellung und unterzieht Bildungsbegriffe und -institutionen einer kurzen, kritischen Prüfung.

 

Link zum Vortrag von Prof Liessmann auf eLib.

Open Access

Open Access Workshop Wien 04.10.08 - Emergenzen 7

Open Access - Vom Randphänomen zum Leitparadigma in Wissenschaftspolitik, Archivierungspraktiken und wissenschaftlicher Selbstrepräsentation.

Der Workshop findet am 4. Oktober 2008 an der Universität Wien statt. Link zur Konferenzinformation auf kakanien.ac.at.

 

Zeit: 4. Oktober, 2008
Ort: Universität Wien
Deadline: 10. September 2008
Konferenzsprachen: Deutsch / Englisch
Kontakt: redaktion@kakanien.ac.at

Open Access

Wem gehören Wissen und Information?

In einem Interview beschäftigt sich Prof. Dr. Rainer Kuhlen, Informationswissenschaftler an der Universität Konstanz, mit dem Problem der Wissensverknappung durch rechtliche und politische Schranken.

Dabei stehen auf der einen Seite die Wissenschaftsverlage, die mit Wissenschaftsinformation ein gutes Geschäft machen, auf der anderen Seite stehen die Wissenschaftler als Autoren, die kostenlos publizieren und sich dann über ihre Institutionen den Zugang zu den Journal-Datenbanken nicht mehr leisten können.

Tragischerweise ist die Politik, die ein ausbalancierendes Element sein könnte, nicht an einem Ausgleich zwischen wirtschaftlichen und allgemeinen Rechten interessiert und verschärft das Urheberrecht Hand in Hand mit der Industrie.

Open Access läßt sich vor diesem Hintergrund als Selbstverteidigungsreaktion der Wissenschaft verstehen, die von einem egalitären Austausch der Forschungsergebnisse und des Wissensstandes lebt.

Ein interessantes Interwiew.

Artikellink
Tagungen / Vorträge

MEDIDAPRIX 08 Finalisten stehen fest!

Die Finalisten des diesjährigen Medida-Prix stehen fest und können auf der Website des Medida-Prix im Detail betrachtet werden.

Besonders freue ich mich nicht nur, daß auch das eLibrary Projekt mit eLib 3.0 wieder dabei ist, sondern auch, daß das Projekt Skriptenforum, daß einzige andere Studierendenprojekt, ebenfalls aus Österreich kommt! Glückwunsch und "Way to go"!

Hier die Liste der Finalisten, die auch über die Medida-Prix Website abgerufen werden können.

1191 eFBS / Fallstudienkonzept des EASA-Projekts FET für begleitetes Selbststu-dium im interdisziplinären Einsatz

PH Nordwestschweiz PHNW (CH)
1193
Professoren-web.de

FOM FH für Oekonomie und Management (D)
1195
Digitale Medien im Fremdsprachenunterricht

Universität Hamburg (D)
1199
Cascaded Blended Mentoring in der Studieneingangsphase

Universität Wien (A)
1200
eLML – eLesson Markup Language

Universität Zürich (CH)
1202
NOP – Nachhaltigkeit im Organisch-chemischen Praktikum

Universität Regensburg (D)
1203
Interkulturelles Wirtschaftsplanspiel (InterCulture 2.0“)

Friedrich-Schiller-Universität Jena (D)
1207
Eine radiologische Fallsammlung mit interaktivem Charakter

Universitätsklinik Heidelberg (D)
1219
e-teaching.org

Institut für Wissensmedien (D)
1221
Netzwerk Bildungswissenschaften (NetBi)

Virtueller Campus Rheinland-Pfalz (D)
1222
Skriptenforum

Verein Skriptenforum (A)
1226
Integrierter eLearning Campus (InteLeC)

Universität Passau (D)
1229
MatheVital (visual interactive tools for advanced learning)

TU München (D)
1232
eLib 3.0 (eLibrary Project)

eLibrary Project (A)
1233
GITTA – Geographic Information Technology Training Alliance

Universität Zürich (CH)
1236
Docoloc – Ein Internetdienst zum Erkennen von Textplagiaten

Technische Universität Braunschweig (D)
1242
MUMIE

Technische Universität Berlin (D)
1252
Mediale Produktion (Medienkompetenz-Modul)

HAWK, Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Fachhochschule Hildesheim Holzminden Göttingen (D)
1266
BIOSYM – Learning Moduls for Systems Biology

Universität Zürich (CH)

 

Creative Commons

Lobbying gegen Fair Use und freie Lizenzen

Für die Vermittlung von Wissen benötigt man Unterlagen. Fair Use und offene Lizenzen helfen dabei enorm. In letzter Zeit wird aber laut William Patry still und heimlich versucht, über rechtliche Schranken eben diese Lizenzmodelle zu kippen. Dies schafft auch für Lehrende extreme Rechtsunsicherheit bei der Nutzung von (elektronischen) Lehrmaterialien und hindert sie daran, ihrer Aufgabe optimal nachzukommen.  

Zuerst vielleicht eine kleine Begriffsdefinition: 

Lobbyismus ist eine Form der Interessenvertretung in der Politik, in der Interessengruppen, die Lobbys, die Exekutive und Legislative oder die öffentliche Meinung über die Medien beeinflussen. (wikipedia.de)

William Patry, ehemaliger Rechtsprofessor und Ratgeber des US Register of Copyright  hat sich ein Leben lang mit Copyright beschäftigt. Im Moment arbeitet er als Rechtsberater für Google. In einem Artikel auf seinem Blog ortet er aktives Lobbying gegen Fair Use und Freie Lizenzen bei Regierungen und Ministerien auf der ganzen Welt.

Aber auch anderswo wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Der US Attorney General hat vollmundig verkündet, daß filesharing (nicht mehr oder weniger als ein netter Name für den elektronischen Informationsaustausch auf Dateibasis) - jetzt bitte festhalten - den internatinalen Terrorismus nützt. Wer hätte es gedacht... wenn zwei 14jährige Schülerinnen illegal Bilder ihrer Serienstars über Bittorrent, eine Filesharing Anwendung, austauschen unterstützen sie in Wirklichkeit Osama. Klingt ganz logisch.

Diese Tendenzen für die Kriminalisierung von Lehrenden und  Jugendlichen hat auch wesentliche Auswirkungen auf eLearning und verhindert eine sinnvolle Nutzung der vorhandenen Technologien, wie ein Blick nach Deutschland zeigt, wo strengere Urheberrechtsbestimmungen den Lehrbetrieb vor ganz neue Probleme stellen. Man muß aktiv aufklären, um diesen Tendenzen entgegenzuwirken.

 

Wissensgesellschaft

Web 2.0 erklärt in unter 5 Minuten - The web is us[ing] us...

Web 2.0 erklärt in unter 5 Minuten. Michael Welsch, Professor für Kulturelle Anthropologie an der Kansas State hat dieses Video als Diskussionsbeitrag bei YouTube ins Netz gestellt...

Ich habe das Video seinerzeit auch als Impuls für die Weiterentwicklung von eLib genutzt. Die YouTube-Antworten sind ebenfalls sehr interessant. Sehenswert.

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Information:

Licence: Creative Commons ShareAlike Attribution Non-Commercial

Music by Deus "There's nothing impossible" 

 


Online-Quellen

Volltexte für Forschung und Lehre

Aus  Anlaß des Semesterendes und den damit verbundenen hektischen Schreiben der Semesterarbeiten hier wieder mal einige gute Ressourcen für Volltexte. Alles Gute und ein schönes Semesterende !

Liste - Viele, viele, viele andere Projekte, die Volltexte, pdfs, Faksimiles etc anbieten, gibts auf der Liste, die auf eLib veröffentlicht wurde. Neue Projekte kann man gleich eintragen.

eLearning

Richard Baraniuk: Goodbye, textbooks; hello, open-source learning...

Eine gute Zusammenfassung zur Krise des traditionellen Lehrbetriebes und einen Weg heraus zeigt Professor Richard Baraniuk in seiner Präsentation. Sein Projekt Connexions ist schon über 7 Jahre alt und stellt modulare wissenschaftliche Inhalte für den Lehrbetrieb kostenfrei unter einer Creative Commons - Lizenz zur Verfügung - in mehreren Sprachen und nach einer Qualitätskontrolle durch Fachleute.

Da wir durch den Betrieb von eLib schon mit den Realitäten und kleinen Problemen bei der Bereitstellung von wissenschaftlichen Inhalten konfrontiert wurden, ist mir die Verbreitung der Ideen in dieser Rede besonders wichig. Denn manche Leute - auch in Entscheidungspositionen in Wirtschaft und der Weiterbildung - haben diese neuen Ideen und Prozesse noch nicht verinnerlicht und das macht eine Zusammenarbeit manchmal sehr schwer.

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Online-Quellen

Online-Quellen und Tools für die Lehre 1 (Text)

Das Netz bietet eine breite Palette an Volltext-Quellen, die als Content für eLearning interessant sein können. Hier gibt es eine kurze Einführung und Zusammenstellung.
Tipps undTricks zur Mediennutzung

Extreme Presentations

In regelmäßigen Abständen soll man seine Position bestimmen. Das beruhigt - psychologisch und physiologisch. Dies trifft auch auf die Nutzung von Präsentationsstandards zu. Heute ist der Zuhörer schon soweit mit den meisten Tools vertraut, daß diese trotz ihres großen Funktionsumfangs eher langweilen, statt durch ihre Funktionen zu fesseln.

Hier werden einige interessante Beiträge zu diesem Thema vorgestellt, um neue Ideen für Präsentationen aufzuzeigen, die mit den Standardtools erstellt werden können.