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100.000 Euro für mediendidaktische Hochschulprojekte

Einreichungen für den MEDIDA-PRIX bis 31. März möglich

Mit dem mediendidaktischen Hochschulpreis (MEDIDA-PRIX) werden mittlerweile bereits zum zehnten Mal in Folge Projekte ausgezeichnet, die auf besonders innovative Weise den Einsatz digitaler Medien mit fortschrittlichen Lehrmethoden verbinden. Es können didaktisch motivierte Projekte ebenso wie strategische Initiativen zur nachhaltigen Verankerung moderner Lehr-/Lernszenarien mittels neuer Medien eingereicht werden. Seit dem Jahr 2008 wird darüber hinaus ein Schwerpunkt auf Initiativen zur Förderung und nachhaltigen Verankerung freier Bildungsressourcen gelegt. Einreichberechtigt sind Lehrende, MitarbeiterInnen und Studierende von Hochschulen (Teams oder Einzelpersonen) aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Weitere Informationen und Online-Einreichung bis zum 31. März 2009 unter http://www.medidaprix.org. 

 

Tagungen / Vorträge

Didacta 2009

Vom 10.2. - 14.02.09 findet bereits zum 10. Mal die "didacta - die Bildungsmesse" statt.

Aus der Beschreibung:

Die Fähigkeit, lernen zu können, ist die Grundlage für Erziehung und Bildung. Wie wichtig es ist, in diesem Themenbereich "up to date" zu bleiben, zeigt sich ganz besonders in Zeiten der Globalisierung. Die gesellschaftliche Bedeutung von Bildung verändert sich, neue Bildungsinitiativen und Umstrukturierungen werden umgesetzt.

Diesen Anforderungen versuchen die Veranstalter gerecht zu werden, Aussteller aus den Bereichen Kindergarten / Vorschule, Schule / Hochschule, Ausbildung / Qualifikation und Weiterbildung / Beratung werden mit vielen Messeständen und interessanten Informationen anwesend sein.

Ich habe mir schon mal das Angebot für den Kindergartenbereich angesehen und freue mich schon heute auf den Besuch. Leider müsste ich zumindest zweimal dort sein, um mehr Angebote nutzen zu können ;-)

Wer den Besuch der didacta 2009 plant, soll doch auch hier vorbeischauen - ich würde mich auf Euren Besuch freuen!

Tagungen / Vorträge

Tagungsband erhältlich

Der Tagungsband zur Konferenz: Erzählen - Reflexionen im Zeitalter der Digitalisierung ist nun hier erhältlich.

Der Band enthält Ansätze aus verschiedensten Disziplinen der Geisteswissenschaften und nähert sich dem "Erzählen" in unterschiedlicher Weise. Behandelt wird die Verbundenheit von Kultur und Erzählen aber auch die "Kultur des Erzählens". Die neue Position der Rezipienten, welche heute zu Erzählern werden, wie Medien das Geschichtenerzählen verändern, wie literarische Erzählungen den virtuellen Raum erobern, aber auch der Umgang der Rezipienten mit Geschichten sind Teil dieses umfassenden Tagungsbandes. Der Praxisbeitrag von Diana Wieden-Bischof und mir befasst sich mit dem Digital Storytelling zur Bildungsdokumentation und -reflexion in der frühkindlichen Entwicklung und wurde anhand von Beispielen aus der (e)Portfolioarbeit im Kindergarten konkretisiert.

Medienpolitik

Neue Bilderstürmer?

Über Weihnachten hat der in Deutschland nicht enden wollende Streit über die kulturelle Bedeutung von Computerspielen und das Gefahrenpotential von virtuellen Gewaltdarstellungen in interaktiven Medien wieder einen neuen Höhepunkt erreicht. Einer der Ausgangspunkte ist eine Publikation "Kindheitskiller auf dem Gabentisch" sowie der dort propagierte Kölner Aufruf "Wie kommt der Krieg in die Köpfe – und in die Herzen?". Einige der dort gemachten Diffamierungen haben in der Tat bereits eine gewisse zivilrechtliche Relevanz und so ist es auch nicht verwunderlich, dass sich der Vorstand der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) in einem Kommentar "Neue Bilderstürmer?" in ungewöhnlich deutlicher Form davon distanziert hat. Es ist einigermaßen bedenklich, dass wir in einer Zeit leben, in der polemische Texte wie der Kölner Aufruf in der Öffentlichkeit als wissenschaftlich akzeptabel präsentiert werden. Dies ist nicht meine Meinung als "Komplize, Kollaborateur oder Profiteur der Killer-Industrie" sondern als jemand, der die Grundprinzipien der objektiven akademischen Diskussion als zentralen ethischen und unverzichtbaren Bestandteil unserer Wissenschaftskultur versteht.