eLearning

Vom Web 2.0 zum E-Learning 2.0

In diesem Seminar sind noch Pläze für Kurzentschlossene frei:

Vom Web 2.0 zum E-Learning 2.0
Aktive Nutzung von Internet zur Gestaltung von E-Learning-Prozessen

Web 2.0 ist eine interaktive Art der Nutzung des Internets: UserInnen sind gleichzeitig AutorInnen, Daten liegen an einem beliebigen Ort im Netz, die Grenzen zwischen privat und öffentlich verschieben sich. Dadurch ändern sich die Rollen der Lehrenden und Lernenden.

Zielgruppe: Alle, die auf neue Formate des partizipativen, kollaborativen und selbstgesteuerten Lernens neugierig sind.

Termin:Workshop: 10. April 2008, 10:00 Uhr - 11. April 2008, 17:00 Uhr
Online-Phase: 12. April - 30. Mai 2008 (ca. 35 UE)

Veranstalter: bifeb, Strobl am Wolfgangsee

Trainer: Mag. Hartmut Häfele, E-Learning Experte, Vandans

Hier geht es zu den Infos auf der Seite des bifeb)

Jugend und Neue Medien

Social Networks

 

Social Networks im Internet erfreuen sich auch bei uns großer Beliebtheit und werden von immer mehr Jugendlichen genutzt. Viele Erwachsene - Eltern und LehrerInnen wissen eigentlich nicht genau, wo sich ihre Kinder im Internet "herumtreiben" und betrachten das Ganze recht skeptisch.

Vanessa Van Petten (auch via elearning - blog) versucht in ihrem Video den Eltern näher zu bringen, weshalb das virtuelle Netzwerken für Teenager eine derart große Bedeutung erhalten hat und welche unterschiedliche Auffassung von "Privatsphäre" sie bei Erwachsenen und Jugendlichen erkennt.

Zeigt Vanessa Van Petten die vielen Vorteile und auch den Spaß, den das Netzwerken mit sich bringt, auf, so muss doch auch die andere Seite genauer betrachtet werden. Thomas Pleil macht sich auf seinem Blog über die Zukunft der Social Networks Gedanken und orientiert sich dabei an Charlene Li. Social Networks wie Facebook oder Xing werden demnach in Zukunft "wie Luft sein", die "lebensnotwendig" für uns sein und uns überall umgeben werden. Thomas Pleil sieht dieser Entwicklung eher skeptisch entgegen und behält sich für das virtuelle Netzwerk vor, auch mal mit Identitäten spielen zu können, oder Pseudonyme zu verwenden und pocht vor allem auch die reflektiv- kritische Nutzung der virtuellen Netzwerke.

Einen weiteren kritischen Zugang zu den Netzwerken im Web vertritt der Medienpädagoge Gerstmann, der mit gezielten Aktionen versucht, SchülerInnen, zum Nachdenken über ihr Verhalten in Sozialen Netzwerken zu bringen. Er macht die Mädchen und Jungen darauf aufmerksam, welche Folgen die Veröffentlichung von privaten Daten im Netz haben können und wie "Privates" in Social Networks auch privat gehalten werden kann.

Die Zukunft wird meiner Meinung nach noch viele Diskussionen zu diesen Themen bringen, wir Erwachsene dürfen aber nicht davon ausgehen, das das, was wir als richtig empfinden auf große Aufmerksamkeit bei den Kindern und Jugendlichen trifft, da diese wirklich eine völlig andere Einstellung zu "Privatsphäre" haben könnten, als Erwachsene. Aber durch Beispiele mit dem alltäglichen Leben oder besonderen Negativbeispielen können Kinder und Jugendliche sicher zu einem kritischen Denken angeregt werden.

Lernen mit Neuen Medien

Web 2.0, die Zukunft des Lernens?

I believe that the read/write Web, or what we are calling Web 2.0, will culturally, socially, intellectually, and politically have a greater impact than the advent of the printing press. I believe that we cannot even begin to imagine the changes that are going to take place as the two-way nature of the Internet begins to flower, and that even those of us who have spent time imagining this future will be astounded by what happens."

Wahrlich eine bemerkenswerte Aussage - Web 2.0 im Vergleich mit der Druckerpresse?

Wenn diese Aussage aber von Experten wie John Seely Brown unterstrichen werden, lohnt es sich darüber nachzudenken (via weiterbildungsblog)

Auch hier im Lande gibt es Ansätze in diese Richtung: die klassische Lehr-Lernkultur ist überholt, schreibt Martin Seibt von der Aktion Film Salzburg in diesem Artikel:

Die Schule kommt mit ihren herkömmlichen Unterrichtsmethoden nicht mehr weiter“, das sagt der Geschäftsführer der Aktion Film, der gemeinnützige Partner für Medien und Pädagogik mit audiovisuellem Schwerpunkt in Salzburg, Martin Seibt. In Zukunft wird es wichtig sein, stärker in projektorientierten Unterricht zu gehen und dabei neue Medien einzusetzen.

Martin Seibt: Ich halte es für unerlässlich, dass Lehrerinnen und Lehrer in Projekten neue Medien einsetzen und dabei technische und inhaltliche Kompetenz an die Schüler abtreten, weil Letztere zum Teil mehr Know-how im Bereich der neuen Medien einbringen. Das erfordert einen Umdenkprozess bei den Lehrenden. Weg von ‚ich weiß ich vermittle’, hin zum Vermittler durch Prozesskompetenz.“ 
 Nun ja, selbstverständlich kann man den Einsatz von Neuen Medien nicht mit gutem Unterricht oder erfolgreichem Lernen gleichsetzen, jedoch verändert bzw. erfordert der Einsatz von Web 2.0 in Lehre und Unterricht Strukturen, Rollenverteilung Feedbackkultur, Kollaboration und Partizipation,  wie Steve Hargadon treffend beschreibt.
social software web 2.0

Digitalks 05 im MuseumsQuartier Wien

Die Initiatorin der Digitalks Reihe, Meral Akin-Hecke, lädt zur nächsten Veranstaltung ein:

DIGITALKS 05 / SOCIAL NETWORKING TOOLS
Datum: 8. April 2008
Location: Museums Quartier Wien, quartier21, Raum D
Beginn:
19 Uhr, Einlass ab 18:30
Anmeldung: wegen der beschränkten TeilnehmerInnenzahl bitten wir Sie um verbindliche Anmeldung, siehe unten!

Beim nächsten Digitalks gehen wir auf online Technologien ein, die uns neue Alternativen bieten miteinander in Verbindung zu treten und unsere privaten und beruflichen Beziehungen zu pflegen.

Nach einem Einführungsvortrag von Medienberater Ritchie Pettauer werden zwei erfahrene AnwenderInnen mit uns gemeinsam Profile erstellen und dabei ihre Tipps & Tricks für das online social networking verraten.

Neben Plattformen wie XING, Facebook, myspace und StudiVZ werden social bookmarking tools wie del.icio.us, digg, yigg und mister-wong unseren Fokus bilden.

Diesmal haben wir ein besonderes Schmankerl uns ausgedacht und wollen Euch dazu einladen, statt eines herkömmlichen Anmeldeformulars, sich über die öffentliche Anmeldeseite für die Veranstaltung anzumelden.

Zur Anmeldeliste gelangen Sie hier, hier ist auch beschrieben wie Sie Ihren Namen in die Liste einfügen können.

Bei Fragen oder Problemen schicken Sie bitte eine Email an info(at)digitalks.at.

ÖFFENTLICHE ANMELDESEITE FÜR DIGITALKS05

Jugend und Neue Medien

Medienwelten Jugendlicher / Partizipation

Im neuen Programm des wienXtra-instituts für freizeitpädagogik (ifp) gibt es zwei Seminare zum Thema "Jugendarbeit und Neue Medien":

Informationsabend
Flickr, MySpace, YouTube & Co. - eine Einführung

Neue Medien im Alltag von Jugendlichen
Termin: Mo, 5.5.2008
Zeit: 18:00-21:00
Kosten: 9,- euro
Ort: wienXtra-ifp, Albertgasse 35/II, 1080 Wien
Referent: Stefan Kühne, Erwachsenenbildner und Leiter der wienXtra-jugendinfo

Seminar
Partizipation und Web 2.0 - eine Einführung

Neue Medien und der Einsatz in der Jugendarbeit
Termin: Mo, 19.5.2008
Zeit: 9:00-17:00
Kosten: 21,- euro
Ort: wienXtra-ifp, Albertgasse 35/II, 1080 Wien
Referent: Mag. David Röthler, Erwachsenenbildner und Experte für Web 2.0

Tagungen / Vorträge

F.R.O.G. @ Game City

Vom 17.-19. Oktober findet in Wien im Rahmen der Game City 2008 eine Konferenz zum Thema "Future and Reality of Gaming (F.R.O.G.)" statt. Dabei handelt es sich um die Fortsetzung der im vergangenen Jahr gestarteten Fachtagungsreihe zum Thema (Computer-)Spiel.

Wir haben dieses Jahr mit Mary Flanagan, Johannes Fromme, Gonzalo Frasca, Jim Gee, Elizabeth Hayes und Tanya Krzywinska sechs international wirklich hochkarätige Keynote Speaker verpflichten können. Dabei stammen Fromme, Gee und Hayes aus dem Umfeld der Medienpädagogik. Die Konferenz verspricht also inhaltlich allerhöchstes Niveau und durch ihre Einbindung in die Game City 2008 gleichzeitig einen nicht zu unterschätzenden Unterhaltungswert.

Wer noch einen inhaltlichen Beitrag liefern will, kann dies bis zum 28. März durch Abgabe eines Abstracts tun. Nähere Informationen dazu gibt es auf der offiziellen F.R.O.G. Webseite www.bupp.at/frog. Die Registrierung für die Konferenzteilnahme werden wir im April starten.

Wissensgesellschaft

Web 2.0 erklärt in unter 5 Minuten - The web is us[ing] us...

Web 2.0 erklärt in unter 5 Minuten. Michael Welsch, Professor für Kulturelle Anthropologie an der Kansas State hat dieses Video als Diskussionsbeitrag bei YouTube ins Netz gestellt...

Ich habe das Video seinerzeit auch als Impuls für die Weiterentwicklung von eLib genutzt. Die YouTube-Antworten sind ebenfalls sehr interessant. Sehenswert.

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Information:

Licence: Creative Commons ShareAlike Attribution Non-Commercial

Music by Deus "There's nothing impossible" 

 


Medienpädagogik - Allgemein

eLearning und interkultureller Dialog

Das Jahr 2008 wurde zum europäischen Jahr des Interkulturellen Dialoges erklärt. Die eLearning Papers http://www.elearningpapers.eu haben dazu ein Themenheft herausgegeben, in dem erörtert wird, welche Bedeutung IKT für den Interkulturellen Dialog hat und welchen Mehrwert E-Learning bieten kann. Die Themen sind vielseitig - von der Erschließung neuer kultureller Identitäten im virtuellen Raum bis zur Fernlehre in Kenia.

Mir ist bereits bei der Veranstaltung von Kulturkontakt Austria zum Thema Interkultureller Dialog aufgefallen, dass digitale Medien den interkulturellen Dialog erheblich fördern können. So hatte auch jeder Workshop der Veranstaltung eine "digitale Note", auch wenn dies nicht explizit im Mittelpunkt stand. Man verwendete digitale Kameras, Weblogs, Internetforen, etc.

Im Beitrag Migration und das Netz: neue virtuelle Räume zum Aufbau einer kulturellen Identität von Linda J. Castañeda, Paz Prendes, Fracisco Martínez-Sánchez wird die adäquate Nutzung von IKT in der Bildung zum Erhalt der kulturellen Eigenarten und zur Akzeptanz anderer Kulturen analysiert. Ich denke der letzte Satz bringt es wunderbar auf den Punkt:

ICT and its potentials are facts. Multiculturalism is a growing reality. The union of these concepts is the cause of the growth of multiculturality and is also one of the possible means of cultural development. However we must learn the correct use of these concepts and find the paths to using them correctly.