Medienpädagogik - Allgemein

European Master of Arts in Media, Communication and Cultural Studies

Die Medienpädagogik der Universität Kassel hat mit ihrem internationalen Universitätskonsortium für Medien, Kommunikations- und Kulturwissenschaften den heiß begehrten Startplatz im ERASMUS MUNDUS Programm der Europäischen Union bekommen. Die EU startet mit 15 europäischen Universitätskonsortien der Spitzenklasse eine europäische Studieninitiative, die Modelle für ein länderübergreifendes Studium etabliert.

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Online-Quellen

Volltexte für Forschung und Lehre

Aus  Anlaß des Semesterendes und den damit verbundenen hektischen Schreiben der Semesterarbeiten hier wieder mal einige gute Ressourcen für Volltexte. Alles Gute und ein schönes Semesterende !

Liste - Viele, viele, viele andere Projekte, die Volltexte, pdfs, Faksimiles etc anbieten, gibts auf der Liste, die auf eLib veröffentlicht wurde. Neue Projekte kann man gleich eintragen.

Tagungen / Vorträge

4. EduMedia Fachtagung 2008 „Selbstorganisiertes Lernen im interaktiven Web" - Lernkultur im Wandel?

Salzburg Research veranstaltet die 4. EduMedia Fachtagung 2008 „Selbstorganisiertes Lernen im interaktiven Web" - Lernkultur im Wandel? vom 02. - 03. Juni 2008 in Salzburg

Die Themen sind Selbstorganisiertes Lernen, Selbstbestimmtes Lernen und Informelles Lernen, Lernen durch Kommunikation und da darf natürlich das Thema Web 2.0 nicht fehlen. Dazu wurde der Experte auf diesem Gebiet, nämlich Jay Cross persönlich eingeladen. Jay Cross wurde besonders durch sein Buch “Informal Learning: Rediscovering the Natural Pathways That Inspire Innovation and Performance” bekannt.

Dazu passend ein Interview auf checkpoint.elaerning.

Weitere Keynote Sorecher sind

  • Rob Koper, Holland
    Leiter des Educational Technology Expertise Centre (OTEC) der Open University of the Netherlands und Koordinator des EU Integrated Project TENCompetence. http://www.onderzoekinformatie.nl
  • Gabi Reinmann, Deutschland
Professorin für Medienpädagogik an der Universität Augsburg mit dem Schwerpunkt Wissen, Lernen, Medien. http://www.imb-uni-augsburg.de/medienp-dagogik/aktuelles
Lebenslanges Lernen

Kinder - Medien - Eltern

Beim Internetprojekt BIBER - Bildung - Beratung - Erziehung wird seit einiger Zeit fleißig gearbeitet, und regelmäßig erscheinen Beiträge und Tipps zu medienpädagogischen Themen auch den Übergang Kindergarten und Schule betreffend.

Besonders interessant habe ich den Beitrag Elternabend zum Thema Medien in Kita und Schule, der ziemlich neu eingestellt worden ist, gefunden.

Die Autorin Daniela Sauermann macht dabei vor allem auf die mediale Durchdringung (kindlicher Lebenswelten) aufmerksam und der daraus entstehenden Notwendigkeit der Elterninformation, beziehungsweise die Wichtigkeit des Informationsaustausches Kindergarten/Schule - Eltern.

In ihrem Vorschlag für einen Elternabend geht es vor allem um die Sensibilisierung der Eltern und um das medienbiografische Arbeiten mit den Erwachsenen. Indem die Eltern Verbindungen aus der eigenen Mediennutzung zur Mediennutzung ihrer Kinder entdecken und erkennen, können Vorurteile abgebaut und Unverstandenes aufgearbeitet werden. Ein Blick zurück in die eigene Kindheit ermöglicht den Erwachsenen, Verhaltensweisen und Vorlieben der Kinder in Bezug auf Medien und Medienhelden besser zu verstehen. Ziel eines solchen Elternabends ist eine reflektierte - offene aber auch kritische Sichtweise zum Thema Medien von Seiten der Erwachsenen.


Auch wenn die Ideen zum Elternabend sehr ansprechend ausgearbeitet worden sind, entdecke ich jedoch auch Probleme, die die Umsetzung im Kindergartenalltag erschweren können:

  • Was passiert, wenn es ErzieherInnen und LehrerInnen an der eigenen Medienkompetenz fehlt? (– und davon gibt es genug!!) Werden sie sich an einen solchen Elternabend wagen? Können sie die Anliegen zu den medienpädagogischen Themen, zur Medienerziehung auch "rüberbringen"?
  • Wenn KindergartenpädagogInnen und LehrerInnen an ihrer Medienkompetenz zweifeln und sich einen solchen Informationsabend nicht zutrauen, fände ich es angebracht, Unterstützung von Außen zu holen und einem Fachmann/einer Fachfrau hier die Moderation des Elternabends zu überlassen.

Im Mittelpunkt der Elternarbeit steht jedoch auf jeden Fall eine Hinführung zu einem offenen Umgang mit Medien - Medien gehören zum Alltag jeder Familie. Wichtiges Ziel dabei ist es, die Eltern auch zu kritischem Denken heranzuführen. Die Erziehenden sollten dabei die Mediennutzung ihrer Kinder sensibel beobachten und auch beeinflussen, aber ihre Vorurteile, sowie ihre persönlichen Medienvorlieben den Kindern nicht „aufzwingen“.

 

 

Tagungen / Vorträge

Wettlauf um 64 Kilobytes

Eine meiner Meinung nach viel zu wenig beachtete digitale Subkultur ist die aus der Cracker Bewegung der 80iger Jahre entstandene Demoscene. Am 17.1. findet im Wiener werkzeugH (Wien 5, Schönbrunnerstraße 61) das Demoscene Meeting0011 statt in dem eine der wesentlichen Aspekte der Demoscene thematisiert wird: der Wettlauf um 64 Kilobytes.

Gast des Meetings ist der lead coder von 'Conspiracy' - Barna 'BoyC' Buza - aus Budapest, dem 64 Kilobytes ausreichen, um Demo-Produktionen wie die weit über die Demoscene hinaus bekannte 'chaos theory' in Echzeit auf den Bildschirm zu zaubern. 'chaos theory' wurde unter anderem auf der Prix Ars Electronica 2007 als Honorary Winner ausgezeichnet und ist derzeit im net.culture.space - Quartier21/MQ zu sehen. 'BoyC' ist auch der Enwickler der Demo-Tool Serie a.D.D.i.c.t. inkl. video tutorials.

Anhand einer Demoshow wird 'BoyC' nicht nur einen Überblick über die 64kb Intros der letzten Jahre geben, sondern ist auch gerne bereit auf programmiertechnische Fragen einzugehen und Tipps und Tricks auszuplaudern, die er beim Programmieren seiner 64kb Intros anwendet. Darüber hinaus wird 'BoyC' auf das Wettbewerb-Verständnis der Demoscene eingehen, das eine ganz zentrale Rolle in der Kultur der Demoscene einnimmt.

Der Eintritt ist frei! Weitere Informationen gibt es auf www.dvision.at

 

Schule und Medien

Präsenztermine für Lehrgang in Multimedia Leadership fixiert

Ich habe hier vor einiger Zeit einen Lehrgang in Multimedia Leadership angekündigt, der sich speziell an LehrerInnen richtet die sich Kompetenzen in der Produktion unterschiedlichster Medien aneignen wollen. Inzwischen sind die Präsenztermine fixiert. Nähere Informationen gibt es auf den Seiten der Donau-Universität. Eine komplettere Übersicht über die geplanten Veranstaltungen unseres Fachbereichs habe ich auf gamestudies.at gepostet. Nähere Informationen gibt es wie immer direkt bei mir.
social software web 2.0

Gefahren von Social Networks

Es war nur eine Frage der Zeit, bis nach unzähligen Workshops und Vorträgen zu den Gefahren im Internet nun auch die Gefahren in Social Networks thematisiert werden. In Innsbruck findet dazu ein Workshop statt zum Thema

Gefahren von Social Networks

Michael Gredler, CSD Unternehmensberatung GmbH., Innsbruck-Rum
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Wann: 16.01.2008 18.30 Uhr
Wo: Veranstaltungsraum im EG des ICT-Gebäudes bei der Universität Innsbruck, (Technikerareal, Tiefgarage und Eingang bei der Nebenfahrbahn zur Kranebitter Allee, Westend).
Wir bitten um Anmeldung unter http://www.igis.or.at/anmeldung/ oder office(at)igis.or.at - der Eintritt ist frei, Anmeldung jedoch erforderlich.

Jeder kennt sie mittlerweile und viele sind schon Mitglieder bei diversen-Netzwerken. Ob OpenBC (Xing), StudiVZ oder einem der hunderten anderen. Der positive Effekt persönlicher Netzwerkbildung wird von sehr vielen Risiken begleitet. Von Spamming, Identitätsklau bis zu gezielten Attacken ist eine Vielzahl an Bedrohungen für TeilnehmerInnen und deren
Arbeitgeber vorhanden, die noch viel zu wenig in ihrer Tragweite bekannt sind.

Ich werde mir das mal auf alle Fälle anhören und darüber berichten.

Medienpädagogik - Allgemein

Interkulturelles Lernen und Neue Medien

Ich bin von Kulturkontakt Austria eingeladen worden im Rahmen der Veranstaltung QUERDENKEN einen 2-tägigen Workshop zum Thema interkulturelles Lernen und Neue Medien zu halten. Am Donnerstag geht es los, es werden TeilnehmerInnen aus ganz Europa erwartet. Die Veranstaltung findet vom 10.-12. Jänner 2008, im Europahaus Wien statt und soll ein Kick-off für längerfristige Partnerschaften sein. In diesem europaweiten Projekt entwickeln Jugendliche aus verschiedenen Ländern (EU-Mitgliedstaaten sowie Länder des Westbalkan und Russland) gemeinsam innovative Schulprojekte zum Thema interkultureller Dialog.

Ich werde mich im Workshop mit dem Thema Interkultureller Dialog via Podcasting beschäftigen. Ich denke, dieses Medium ist besonders für längerfristige crossborder Partnerschaften bestens geeignet, da man die Sprachbarrieren mit Musik, Ton etc. überwinden kann.

Die Ergebnisse werden anschließend im WIKI öffentlich zugänglich sein.

 

 

Medienkinder

Virtuelle Welten für Kinder

 

Virtuelle Welten spielen nicht nur im Leben Erwachsener eine immer größere Rolle, auch für Kinder und Jugendliche gewinnt diese Form des "Virtuellen Lebens" an Bedeutung.

Zu den beliebtesten Websites gehören Club Penguin, Stardoll, Trollz und Webkinz. Mit dem Aufenthalt in Online - Welten können Kinder einiges an sozialen, kommunikativen und technischen Kompetenzen lernen. Auch in virtuellen Welten gibt es Regeln und "soziales Verhalten" an die sich die TeilnehmerInnen halten müssen. Weiters können sich die jungen User Kompetenzen aneignen, die in virtuellen Lernsituationen der Zukunft von Nutzen sein könnten.

 

 


Die aktuellen Online - Welten verfolgen jedoch vor allem kommerzielle Ziele. Dabei handelt es sich um Mitgliedsgebühren für Benutzer, die alle Funktionen der Webseite nutzen wollen aber auch um den Verkauf virtueller Artikel und Zubehör.

Hier kann es zu hohen Kosten für die User - und im Endeffekt für die Eltern kommen. Die reine Onlinezeit ist zu vernachlässigen, da viele Haushalte über eine Flatrate verfügen. Allerdings besuchen Kinder und Jugendliche die Online - Welten auch mit ihrem Handy, wodurch sehr hohe Onlinekosten entstehen können. Außerdem kann es vorkommen, dass die "Nebenkosten" für das Spiel den finanziellen Rahmen der Kinder und Jugendlichen sprengen, also die Kosten für virtuelle Gegenstände, Nutzungsrechte etc.

Damit Kinder so viel Zeit wie möglich in diesen virtuellen Welten verbringen, locken die Websites mit Gewinnspielen und Wettbewerben, bei denen Kinder Punkte oder virtuelles Geld bzw. Zubehör erwerben oder gewinnen können. Kinder verfügen hier oftmals noch über zu wenig Misstrauen und können die kommerziellen Hintergründe der Anbieter oftmals noch nicht durchschauen.

Eltern sollten wissen, in welchen Foren und Portalen sich ihre Kinder regelmäßig aufhalten – und vor allem wie oft. Hier erweist es sich als notwendig, den Kindern gegebenenfalls zeitliche Grenzen für den Aufenthalt in der virtuellen Welt zu setzen, oder die Online-Spielzeit auf bestimmte Tage bzw. nach Erledigung bestimmter Pflichten wie Hausaufgaben, Tisch decken oder andere Aufgaben zu beschränken.
Denn jede Community kann eine gewisse Sogwirkung entfalten, in der die Mitglieder das Gefühl haben, "dabei sein zu müssen". Deshalb sollten die Eltern interessiert sein an den Online - Aktivitäten ihrer Kinder.

Ein weiterer Aspekt, der besonderer Beobachtung bedarf, ist der Datenschutz oder der Schutz der Privatsphäre. Besonders bei jüngeren Kindern sollten sich die Eltern mit der entsprechenden Webseite auseinander setzen und sich informieren.

Schon gehört?

Webkinz , eine virtuelle Welt mit Tieren und Online-Games für Kinder, hat nach Angaben von Hitwise einen größeren Anteil am Webtraffic als Second Life und World of Warcraft zusammen.

Verwendete Quellen:

Virtuelle Welten für Kinder - Zuviel des Guten?

Virtuelle Welten im Visier von Mediengiganten

Virtuelle Welten für Kinder und Jugendliche