Tagungen / Vorträge

Fachtagung "Computerspiele" in Wien

Fachtagung
"Future and Reality of Gaming. Computerspiele in Forschung und Praxis"

Digitale Spiele haben Eingang in die heutige Jugend- und Erwachsenenkultur gefunden. Diese Tatsache ruft in der Wissenschaft und pädagogischen Praxis unterschiedlichste Reaktionen hervor, die von strikter Ablehnung bis zu begeisterter Befürwortung reichen. Doch während Computerspiele für Kinder und Jugendliche selbstverständlich sind und sie in den Medien und der Politik zum Thema gemacht werden, bleibt die virtuelle Spielwiese bis heute vielen Erwachsenen und Erziehenden unzugänglich und somit auch oft unverständlich. Welche Welten Computerspiele eröffnen, warum sie für Begeisterung und Beängstigung sorgen und inwiefern sie für Jugendliche von besonderer Bedeutung sind, soll im Rahmen der Tagung „Future and Reality of Gaming. Computerspiele in Forschung und Praxis“ diskutiert und erörtert werden.

Die dreitägige Fachtagung in hochkarätiger Besetzung aus dem deutschen Sprachraum richtet sich an pädagogisch und spieltheoretisch interessierte ExpertInnen, PädagogInnen, SozialpädagogInnen, SozialarbeiterInnen, wie auch Eltern und BesucherInnen der Veranstaltung „GAME-CITY ? Computerspiel findet Stadt" im Wiener Rathaus.

Der erste Tag (21.09.07) fokussiert die Zukunft des Computerspielens in Forschung und Praxis, wobei in Vorträgen von Christoph Klimmt (Hochschule für Musik und Theater Hannover), Peter Purgathofer (Technische Universität Wien), Natascha Adamowsky (Humboldt-Universität Berlin), Christian Swertz (Universität Wien) und Winfred Kaminski (Fachhochschule Köln) spezifisch Themen wie Spielspaß, Unterhaltungserleben, Gewalt, virtuelle und reale Spielräume und Fragen nach dem Bildungsbeitrag des Computerspielens erörtert und in einem abschließenden „Round Table“ gemeinsam diskutiert werden.
An den beiden folgenden Tagen (22.09.-23.09.07) steht die Realität des Computerspielens im Vordergrund, wenn die ReferentInnen Michael Wagner (Donau-Universität Krems), Sabrina Schrammel und Konstantin Mitgutsch (Universität Wien), Jürgen Hilse und Christine Schulz (USK), Stephan Rudas (Institut für Psychosoziale Forschung), Sigrid Jones und Monika Seidl (Universität Wien), Hubert Poppe (Anton Proksch Institut Wien) sowie Jürgen Bänsch und Katja Mader (ISFE/PEGI) Themenfelder wie die Geschichte der digitalen Spiele, Lernen und Bildung durch Spielen, Alterseinstufung, Sucht, Geschlechterproblematik und den erzieherischen Umgang mit Spielen eröffnen. Darüber hinaus soll in einem politischen „Round Table“ an die aktuelle Debatte um Computerspiele angeschlossen werden.

Das detaillierte Programm der Fachtagung finden sie hier.

Die Fachtagung wird von der Bundesstelle für die Positivprädikatisierung von Computer- und Konsolenspielen als eine Serviceeinrichtung des Bundesministeriums für Gesundheit, Familie und Jugend, dem Verein wienXtra - ein junges Stadtprogramm und in Kooperation mit der Stadt Wien sowie der Universität Wien veranstaltet. Ziel der Tagung ist es, ComputerspielkennerInnen neue Eindrücke zu eröffnen, Neugierigen erste Einblicke zu gewähren und Interessierten weitreichende Zugänge zur Kultur des Computerspielens zu ermöglichen. Dass ein wissenschaftlicher Blick auf digitale Spiele neue Perspektiven für die Praxis des Spielens und den Umgang mit Spielenden ermöglicht, soll im Kontext dieser spielfreudigen Tagung deutlich werden. Die Wissenschaft spielt auf - spielen Sie mit!

Information zur Anmeldung:
Die Teilnahme an der Fachtagung ist kostenlos.
Aufgrund der begrenzten Anzahl an Sitzplätzen im Auditorium bitten wir Sie jedoch um eine verbindliche Anmeldung unter Angabe 

  • Ihres Vor- und Nachnamens, 
  • Ihrer Institution und 
  • Der Tage, an denen Sie teilnehmen wollen

bis zum 18.09.2007 via E-Mail an: tagung.gaming@univie.ac.at

Medienpädagogik - Allgemein

Sommerfrische & Social Software

Von Sommerfrische kann man ja kaum sprechen, wenn man in Kreta urlaubt....38 Grad und Windstille, da wird es selbst am Strand unbequem. Anders als Klaus Eck vom PR Blog möchte ich aber die Annehmlichkeiten von Social Software im Urlaub nicht missen. Hier und hier konnte ich bereits im Vorfeld nützliche Reiseinfos finden.

Hier in der suedlichsten Stadt Europas steht die Zeit nicht still und InternetCafes sind auch schon an der Strandpromenade zu finden. Ich finde es interessant zu beobachten, wie sich kulturelle Strukturen auch in der Nutzung dieser Cafes bzw. des Internets widerspiegeln. Wie gehen unterschiedliche Kulturen mit Offenheit und Partizipation des Web 2.0 um? Sicherlich eine spannende Forschungsfrage und vielleicht ein Thema für (m)eine Diss...?!