Evaluation

Eigenes Blog "Evaluation"

Eigenes Weblog auf http://evaluation.twoday.net/

So, nun ist es soweit, (M)ein eigenes Blog ist gegründet. Eine gewisse Zeit werde ich auf beiden Blogs posten, mittelfristig dann auf: http://evaluation.twoday.net/

Vielen Dank an dieser Stelle an Patricia.

Lebenslanges Lernen

Frühes Lernen sichtbar machen!

Bei der aktuellen Ausgabe des Online - Journals Bildungsforschung geht es vor allem um die Thematik des "frühen Lernens". Allzu oft sind wir KindergartenpädagogInnen und Erziehende im Vorschulbereich mit Meinungen konfrontiert, die davon ausgehen, dass die Arbeit mit Kleinkindern vor allem "Spielen" bedeute, und das wirkliche "Lernen" dann eben in der Schule beginne. So stimmt das aber nicht. Der Kindergarten als Bildungsinstitution rückt immer mehr in das Interesse der Bildungsforschung - denn - grundlegende Kompetenzen und Fähigkeiten werden eben nicht erst im Schulalter aufgebaut, sondern schon in jüngeren Jahren - und hier hat der Kindergarten die verantwortungsvolle Aufgabe, auf Begabungen und Interessen der Kinder einzugehen, um den individuellen Bedürfnissen jedes einzelnen Kindes zu entsprechen.

Keine leichte Aufgabe - und trotzdem eine schöne Herausforderung. Diana Wieden-Bischof und ich haben uns zur Thematik des frühen Lernens mit der Portfolioarbeit im Kindergarten auseinander gesetzt. Leider gibt es sehr wenige brauchbare Unterlagen und Beispiele aus der täglichen Praxis. Gemeinsam haben wir Kinder im vergangenen Kindergartenjahr begleitet und aus der täglichen Praxis der Portfolioarbeit neue Ideen und Einsatzmöglichkeiten herausgearbeitet.

Aus der Dokumentation und der regelmäßigen Reflexion der kindlichen "Lerngeschichte" kann so längerfristig ein "Arbeitsrahmen" ausgearbeitet werden, der hilft, die Praxis der Portfolioarbeit in die Kindergärten zu bringen und eine Struktur herauszuarbeiten, die einfach und übersichtlich in die tägliche Arbeit integriert werden kann.

 

Medienpolitik

“Neue Macht durch neue Medien”

Dass Politik und Neue Medien eine Thematik mit Zukunft sind, haben wir bereits am Webmontag in Innsbruck gehört - nun gibt es zum Thema die Sommerwerkstatt der Grünen.

Schade, dass ich nicht teilnehmen kann,  aber auch Urlaub muss mal sein - aber ich bin mir sicher, dass wir auf David Röthlers Blog die Nachlese dazu finden....;-)

Vom 30.8. bis 2.9. wird die Sommerakademie der Grünen Bildungswerkstatt in Niederösterreich stattfinden. Thema sind “alte” und “neue” Medien. So sind Alexander Wrabetz und Oscar Bronner aber auch Kathrin Stainer-Hämmerle und Birgit Winkel eingeladen. Die Letztgenannten werden über „Internet und politische Kommunikation“ berichten. David Röthler wird einen Workshop über partizipativen Journalismus halten.

Programm zum Download

 

via David Röthler netzkompetenz

Web 2.0 Unternehmen / Enterprise 2.0

coolaustria.com - alles web 2.0?

Nicht überall ist Web 2.0 drin, wo es drauf steht.....so scheint es auch bei der Plattform http://www.coolaustria.com/, wenn man den Reaktionen darauf glauben darf. 

Das liegt nicht nur an der usability, wie Jörg Lindner das beschreibt, sondern auch daran (ich habe es schon oftmals erwähnt), dass Anwendungen, die bottom-up aufgebaut sind, schwer top-down einzuführen...

Ich denke mit dieser Aussage bringt man es auf den Punkt:
"Warum soll ich meine Reisefotos, -berichte und -bewertungen gerade auf Coolaustria veröffentlichen?"
Der persönliche Nutzen/Benefit muss ersichtlich sein und da sind konkrete Kriterien zu beachten, wie etwa das Teilen von Produkterlebnissen, Teilen von Erfahrungen, die individuell nutzbar sind, ebay und Amazon machen uns das ja schön vor: Ich kann nicht alle Bücher über Web 2.0 lesen, aber ich kann davon profitieren, dass andere diese gelesen haben und darüber schreiben - dann klappt auch das Community Building - bottom up.
social software web 2.0

Henry Jenkins: From YOUtube to Youniversity

Henry Jenkins, Director Comparative Media Studies Program am Massachusetts Institute of Technology beschreibt in diesem Artikell die Wechselwirkung von Medien, gesellschaftliche Veränderungen und bildungspolitischen Veränderungen
[...] The Wealth of Networks, Yochai Benkler, Grant McCracken's Plenitude
Chris Anderson (The Long Tail), Thomas W. Malone (The Future of Work), Convergence Culture: Where Old and New Media Collide
Many of these books share the insight that a networked culture is enabling a new form of bottom-up power, as diverse groups of dispersed people pool their expertise and confront problems that are much more complex than they could handle individually. They are able to do so because of the ways that new media platforms support the emergence of temporary social networks that exist only as long as they are needed to face specific challenges or respond to the immediate needs of their members.
The science-fiction writer and Internet activist Cory Doctorow has called such groups "adhocracies." An adhocracy is a form of social and political organization with few fixed structures or established relationships between players and with minimum hierarchy and maximum diversity.
Jenkins reflektiert wie diese Entwicklungen in die akademische Welt einbezogen werden:
How might media studies, the field most committed to mapping these changes as they affect modern life, be taught in a YouNiversity?

Er endet mit der Erkenntnis: "what works today will need to be rethought tomorrow as we deal with further shifts in the information landscape. That's the whole point of an adhocracy: It's built to tap current opportunities, but, like ice sculpture, it isn't made to last. The modern university should work not by defining fields of study but by removing obstacles so that knowledge can circulate and be reconfigured in new ways.
Medienkinder

Hitzeliteratur

Für jene, die bei dieser Hitze an einem kühlen Wasser entspannen können und geeignete Lektüre suchen, habe ich vielleicht das Passende gefunden:

 

 

"Die neue Moral der Netzwerkkinder" wurde vom Trendbüro 2003 herausgebracht und beschäftigt sich mit dem Veränderungen und Trends gesellschaftlicher Bereiche wie Liebe, Werte, Geld oder Arbeit, welche sich in den letzten Jahren teilweise drastisch verändert haben.

Sie jagen sich Ringe durch die Nase, spritzen mit Collagen ihre Lippen auf und finden das ganz "natürlich". Sie reden über Sex in einem Alter, in dem ihre Eltern noch mit Puppen oder Matchbox-Autos gespielt haben. Und sie flirten, indem sie sich SMS-Mitteilungen mit dem Handy schicken, oder gehen im Internet auf Partnersuche.

Das Buch versucht, diese "Veränderungen" und Umbrüche aufzuzeigen und zu vergleichen.

Leicht zu lesen und mit vielen Bildern und Beispielen - das passende Buch zum Schmökern.


Medienpädagogik - Allgemein

Werbung mit Gesundheit

Mit 1. Juli ist eine Verordnung der EU in Kraft getreten, die strengere Regeln für Gesundheitswerbung festlegt. Gesundheitsbezogene Werbungen, oder jene, die eine positive Auswirkung auf die Gesundheit suggerieren (z.B. "Slimfit"), unterliegen strengeren Regelungen. Auch krankheitsbezogene Werbungen (z.B. senkt das Herzinfarktrisiko) müssen nun wissenschaftlich erforscht und nachgewiesen werden. Gleichzeitig müssen Lebensmittel, die zwar gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe aber einen hohen Anteil an Zucker, Fett... aufweisen, dies auf der Verpackung deklarieren. Lebensmittel, die zu süß, zu fett oder zu salzig sind, dürfen in Zukunft nicht mit nährwertbezogenen Slogans werben (z.B. "leicht", "reich an"...).

"In Zukunft" muss leider dazugesagt werden, denn die Übergangsfrist ist sehr großzügig angesetzt. Erste Änderungen können ab 2009 erwartet werden, die Übergangsfrist beträgt 15 Jahre!

Werbung ist für uns als Erwachsene schon schwer zu durchschauen, irreführende Werbung, oder die Werbung mit Gesundheit animieren viele KonsumentInnen zum Kauf. Noch schwerer haben es Kinder und Jugendliche, die die Hintergründe und Absichten der Werbung erst erkennen und lernen müssen. Werbung muss auch in Kindergarten und Schule zum Thema gemacht werden, damit die Kinder und Jugendlichen zu mündigen KonsumentInnen heranwachsen.

Bei mediasmart finden sich Materialien, die für den Schulbereich eingesetzt werden können -

weiters allgemeine Informationen und Materialien zum Thema WERBUNG, worin viele interessante links und Ansätze zur "Werbekompetenzvermittlung" angeboten werden.

Medienkinder

Medienarbeit im Kindergarten

Seit zwei Jahren arbeite ich in meiner Kindergartengruppe aktiv mit Medien und versuche, die Medienkompetenz der Kindergartenkinder zu fördern.

Die Arbeit mit Medien ist mir ein großes Anliegen - trotzdem muss ich meine Ideen oft einschränken, weil die pädagogische Arbeit natürlich auch viele andere Bereiche der Förderung und Erziehung umfasst.

Im kommenden Kindergartenjahr werde ich in regelmäßigen Abständen zusätzlich medienpädagogische Angebote an Nachmittagen bieten, wo nur eine kleine Gruppe von Kindern anwesend sein wird, sozusagen als "Freifach".

Aus diesem Grund geht meine Bitte an alle LeserInnen, mich mit Links zu interessanten Materialien und Ideen für den Kindergartenbereich zu unterstützen (als Kommentar). Ich werde meine Arbeit mit den Kindern dokumentieren und als Beiträge im Blog bringen - daraus kann ein wertvoller Austausch zur medienpädagogischen Praxis im Kindergarten entstehen.

Ich freue mich auf neue Ideen und Praxisbeispiele!

Medienpolitik

trupoli: mehr Internet - mehr Demokratie?

Jetzt habe ich es auch endlich mal auf einen Webmontag hier in Innsbruck geschafft, auch weil ich meine "virtuelle Bekanntschaft" mal persönlich treffen konnte:
David Röthler war als Experte zum Thema: "Politik und Web 2.0 - Kann das Internet politisches Engagement fördern" eingeladen.

Anschließend wurde die Politikplattform Trupoli präsentiert, die “mehr Demokratie und transparente Politik ab Sommer 2007″ verspricht. Reden und Aussagen von Politiker/innen können hier kommentiert, verglichen und bewertet werden. In der anschließenden Diskussion mit der Nationalratsabgeordneten Karin Hakl stimmten alle überein, dass die Bedeutung von Online Kommunikationsplattformen steigen wird - jedoch der digitale Graben auch in diesem Bereich eine Hürde bleibt. Gerade in Tirol, wo die Versorgung mit Breitband Internet lange keine Selbstverständlichkeit war und Partizipation an Kommunikationsprozessen online keineswegs an der Tagesordnung stehen, stellt sich sicher die Frage, ob eine Kommunikationsplattform im Internet tatsächlich zu mehr politischer Partizipation führen wird oder ob hier nun 2 Hürden zu bewältigen sind: Die Politikverdrossenheit und die Medienkompetenz. Eine mobile Version scheint mir für schnelle und unkomplizierte Partizipation unerlässlich.

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