Medienkinder

Portfolioarbeit im Kindergarten

Seit einiger Zeit interessiere ich mich sehr für diese Form der individuellen Entwicklungsdokumentation in der Praxis des Kindergartens. Leider gibt es wenige Anhaltspunkte, wie eine solche Portfolioarbeit aussehen könnte, praktische Beispiele sind allzu dünn gesät.

Das neu erschienene (schon bestellte aber leider noch nicht erhaltene) Buch "Das Portfolio-Konzept für Kita und Kindergarten. 3-6 Jahre" von Antje Bostelmann erwarte ich deshalb mit Spannung!



Ich hoffe, darin Ansatzpunkte für die Praxis zu finden, die auch möglichst viele andere KindergartenpädagogInnen dazu animieren könnten, die Entwicklung ihrer Kindergartenkinder einerseits intensiver zu begleiten und andererseits auch zu dokumentieren. Die Ideen sollten dabei so gestaltet sein, dass die Portfolioarbeit den zeitlichen Rahmen im Kindergartenalltag nicht sprengt.
Ich lasse mich überraschen, warte schon ungeduldig, und werde meine Erfahrungen dann gerne weitergeben...
Medienkinder

How Computer Games Help Children Learn; Henry Jenkins im Interview mit David Williamson Shaffer

How Computer Games Help Children Learn; Henry Jenkins im Interview mit David Williamson Schaffer

Henry Jenkins interviewt auf seinem Blog David Williamson Shaffer zu seinem neuen Buch
How Computer Games Help Children Learn.
Auf die Frage, was denn nun Computer Games zu Bildung beitragen können, thematisiert David das Spanungsfeld rund um das Wort „Spiel":

"Part of the problem with the word "game" is that there isn't a single agreed-upon definition. The definition I use in the book is closer to some than others--and as you know, I talk about this very issue and how my use of the term compares to others in the book."

und

"digital technologies force us to reexamine and rethink a number of
concepts whose original definitions come from an age of print literacy:things like games, learning, thinking, innovation, professionalism, school, and so on. The argument I make in the book is that in the digital age there is a new set of relations between games and school--and school and learning professional practices and academic disciplines, innovation and education--and this reorganization of how we think about thinking and learning, play and education, creativity and rigor is an essential step in thinking about the future of learning.
So I am skeptical of any claims about what "games" in general do or don't do for kids. That's why my book is titled "HOW computer games help children learn" and not "DO computer games help children learn?"


Ich selbst hab das Buch eben erst entdeckt, es scheint auf alle Fälle lesenswert zu sein, es wird jedenfalls von John Seely Brown und auch Seymour Papert wärmstens empfohlen!
A must read for anyone who cares about learning.
--Seymour Papert
social software web 2.0

Wageneder/Jardin: Neue Lehr/Lernkultur mit Social Software?

Im Artikel «eLearning2.0 - Neue Lehr/Lernkultur mit Social Software?» haben Wageneder & Jardin Elemente von Technologien des Web 2.0, vor allem von Wikis, Weblogs, RSS-Dienste, Tagging und auch Diskussionsforen, in verschiedenen Lernumgebungen eingesetzt und evaluiert. Folgendes Ergebnis zeigte sich z.B. beim Einsatz von E-Portfolios, Weblogs und Wikis in einem Seminar ..
via http://www.mandyschiefner.ch/blog/?p=556

Da ich dieses Semester mit meinen Studierenden elgg benützt habe, bzw. die Studierenden freie Wahl hatten in der Auswahl und Nutzung von Social Software Tools, habe ich deren Meinungen zu dieser Studie angefragt
Die Kommentare sind hier verfügbar...
Medienpädagogik - Allgemein

My "Second Life"

Eigentlich kenne ich mich mit Online - Spielen nicht aus. "Als Medienpädagogin sollte ich schon mal wissen, worum es geht", dachte ich mir und versuchte mich im "Second Life". Bisher für mich unbekannt, begab ich mich auf eine Reise, die mir viele neue Erfahrungen erschlossen haben...

Wer sich grundlegende Informationen über dieses Spiel beschaffen möchte, liest am besten bei Helge Städtlers Erfahrungen mit Second Life, bei Wikipaedia oder einen ausführlichen Bericht bei der Zeit online

Hier einige Punkte, zu denen ich Stellung nehmen möchte:

Avatar:
Das Aussehen kann nach eigenen Vorstellungen verändert werden - auch ohne Geld wird ein "kreatives" Aussehen ermöglicht. Bei Sonderwünschen heißt es dann sparen und Geld verdienen - denn auch hier gilt: Von nix kommt nix.

Geld:
Über die so genannten Linden Dollars verfügte ich von Anfang an nicht, da ich mich geweigert hatte, meine Kreditkartennummer preiszugeben. Ansonsten hätte ich ein monatliches Taschengeld erhalten. "Na, ja", dachte ich mir, "dann gehe ich halt Geld verdienen" und fragte nach einem geeigneten Arbeitgeber. Mir wurde ein Campingplatz empfohlen, an dem man recht gut verdiene. "Okay", dachte ich, "versuch ich es mal". Und als ich bei meinem nächsten Spielversuch - mit meinem Avatar :-) -zum Campingplatz gehen wollte, hieß es, er existiere nicht mehr - da wars schon zu spät.

Freunde:
Freundschaften werden im Second Life recht schnell geschlossen. Manchmal braucht man eine/n Mitspieler/in nur freundlich zu grüßen, und schon wird einem die "Freundschaft angeboten" - nimmt man die Freundschaft an, wird für die jeweiligen Freund/innen der online Status sichtbar und wo man sich gerade aufhällt. Der Begriff "Freund/in" wird im Second Life also recht locker gehandhabt und steht meiner Meinung nach in keinem Vergleich zum realen Leben. Trotzdem macht es Spaß, andere Spieler /innen kennen zu lernen und - wie im realen Leben auch - Netzwerke zu knüpfen, in Gesellschaft zu sein.

... Szenarien für die Zukunft?
Also ich bin von der Idee virtueller Welten in der Zukunft schon begeistert. Ich kann mir gut vorstellen, in solchen Szenarien auch Weiterbildungsangebote und Kurse zu nutzen, im Team zusammenzuarbeiten usw.
Auch das Second Life kann "erlebt" werden, finde ich, und man sollte den Wert des vor allem "gemeinsam Erlebten" im virtuellen Leben nicht aberkennen. Hier werden unterschiedlichste Erfahrungen im Umgang mit anderen gewonnen, die im realen Leben oft von Nutzen sein können. Und wenn Männer in Frauenavatare schlüpfen und umgekehrt spricht das vielleicht für den Versuch, das andere Geschlecht ansatzweise verstehen zu wollen...


Hier sitze ich in Mauve (227/178/42) auf einer Bank und raste mich vom Spielen aus ;-)
Medienpädagogik - Allgemein

Wind-Animation

Viel wurde die letzten Tage über den Wind, Windgeschwindigkeiten, Sturm und Orkan gesprochen.
Um die Unterschiede der Windstärken für Kinder (und auch für Erwachsene) sichtbar zu machen, gibt es vom AFP eine Animation zum Thema Wind, Windstärken und der Beaufort Skala, welche ich sehr gelungen finde.

Beim gemeinsamen Anschauen der Animation, ließ ich meine Kinder nach den einzelnen Veränderungen suchen.
eLearning

Social Software und Web 2.0 in der Lehre

Peter Baumgartner schreibt über Web 2.0 und Social Software in der Lehre und stellt die berechtigte Frage, ob die
"Auswirkungen auch bis zu den Studierenden durchgedrungen sind? Ist E-Learning bereits soweit in den Studienalltag integriert, dass sich eine spürbare Erleichterung in der Administration und eine Verbesserung in der Qualität der Lehre erkennen lässt? Kann man bereits von einer Trendwende im Hochschulalltag sprechen?"

Dabei bezieht er sich auch auf den Beitrag von David Wiley der das Problem der Fokussierung auf den Content treffend beschreibt
"Content ist bloß das Lagerfeuer, um das wir uns sammeln"

Content als Lagerfeuer, um das sich Menschen sammeln und kommunizieren - ein guter Vergleich!

Drei ungelöste Fragen stehen für mich dabei im Vordergrund
  • wie kann man die vielfältigen Prozesse der Kommunikation, Interaktion und Reflexion rund um Faktenwissen und Content zertifizieren?
  • Wie kann man eine Kultur der Offenheit und Partizipation schaffen, wie sie im Web 2.0 Voraussetzung ist, insbesondere wenn es um Fragen der Rechte und Wiederverwendung geht ( was nützt ein Repository, wenn ich zuvor an drei verschiedenen Stellen um Erlaubnis fragen muss?)
  • Und meiner Meinung nach ist auch die Frage nach den Hierarchien nicht unbeachtlich
  • Wie geht man mit wirklich mündigen, selbstorganisierten Studierenden um? Viele Lehrpersonen meiden ja den Einsatz Neuer Medien auch deshalb, da ihnen in diesem Bereich Studierende teilweise überlegen sind - dies würde so manche Hierarchie durcheinander bringen - und ich bin mir da nicht so sicher, ob das wirklich gewünscht ist.

  • Die Frage nach der "richtigen LMS-Strategie für eine Hochschule?" ist da sicher passender.

Tagungen / Vorträge

Fahrende Kreativwerkstatt



Über das BarCamp in Kärnten hat Renate bereits berichtet.

Wer von den Tiroler - Teilnehmer/innen hat Lust, mit mir eine Fahrgemeinschaft zu gründen?
Die BarCamp Regeln sind äußerst streng ;-) - wie zum Beispiel Regel 6:
Du MUSST etwas präsentieren. Ok, du musst nicht unbedingt. Aber stelle zumindest Fragen und sei ein interaktiver Teilnehmer! Passive Zuseher sind unerwünscht.
Damit wir die 4-5 stündige Fahrzeit auch effizient nützen und somit den Teilnahmebedingungen entsprechen, könnten wir eine kreative Spontansession für das BarCamp vorbereiten - wer ist dabei? Bitte melden!

Natürlich lesen wir auch Teilnehmer/innen aus anderen Bundesländern an diversen Autobahneinfahrten und -raststätten auf...
Microlearning

Microlearning Conference Proceedings 2006

Microlearning Conference Proceedings 2006

Die Proceedings der Microlearning Conference 2006 sind am microlearning/blog als Download verfügbar.

Tagungen / Vorträge

1. Innsbrucker bloglesung

Einladung zur 1. Innsbrucker bloglesung am 19.01.2007.

Hintergründe zur Veranstaltung sind hier zu erfahren.

Bloglesung

Medienpädagogik - Allgemein

Grundkurs Medienpädagogik 2007

Noch bis Ende Januar können sich interessierte MitarbeiterInnen der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit für den Grundkurs Medienpädagogik 2007 in Wien anmelden. Der Grundkurs wird vom wienXtra-medienzentrum veranstaltet und er beginnt Ende Februar.

Die Seminarreihe vermittelt in praxisorientiert aufgebauten
Kursen medienpädagogische Grundkenntnisse, sowie
einen aktiven Zugang zu den wichtigsten Medientechniken.
Erfahrungen im pädagogischen Bereich werden vorausgesetzt.
Der gesamte Kurs, der mit einem Zertifikat abschließt, gliedert
sich in zwei Ausbildungsabschnitte, die im Verlauf von
maximal 2 Jahren absolviert werden müssen.

Alle Infos finden sich hinter diesem Link versteckt.