Tipps undTricks zur Mediennutzung

Microsoft Lizenzen - Pflichten und Alternativen

Wie gesagt - ich habe in meiner Kindergartengruppe einen Computer, der mit Softwareprogrammen von zu Hause und von Freunden beglückt worden ist. Kein Gedanke über Rechte und Pflichten eines "Microsoft - Users". Irgendwann hab ich mich dann doch informiert, wie die Vorschriften bei den Microsoft - Lizenzen eigentlich aussehen.
Auf seiner Homepage gibt Microsoft eine ausführliche Einführung zu den Grundregeln der Lizensierung
Ja, natürlich, ist es nicht erlaubt, sich vor dem Lizenzkauf zu drücken - in einer öffentlichen Institution sollte man hier schon etwas vorsichtig sein. Also bin ich zum Bürgermeister und hab ihm die Sache einigermaßen deutlich erklärt - Wenn ihm im Kindergarten die Arbeit mit Computer etwas bedeute, müsse die Gemeinde die Lizenzen finanzieren, sonst komme der Computer wieder weg. Jetzt hab ich meine Lizenzen und bin froh, dass ich eine "reine Weste" habe.

Auch über mögliche Alternativen zu Microsoft habe ich mir Gedanken gemacht. Da gibt´s Ubuntu - kostenlos und immer up to date.
Interessant im Schulbereich ist sicher Edupuntu, es bietet verschiedene applications, die von Schüler/innen genutzt werden können. Warum ich dieses Betriebssystem für Schulen empfehle? Ganz einfach - ich finde, dass Kinder und Jugendliche sobald als möglich mit Microsoftalternativen vertraut gemacht werden sollten, um "beweglich" zu bleiben - das heißt, dass sie später einmal mit dem Betriebssystem arbeiten können, das ihren Bedürfnissen entspricht und nicht mit dem einzigen, das sie kennen. Im Kindergartenbereich kann ich mit Ubuntu/Edupuntu leider wenig anfangen, weil die meisten Spiele - darunter die Favoriten der Kinder - nur mit einem Microsoft Betriebssystem brauchbar sind.

Zu Urheberrechten bei CDs, DVDs usw. hat die Medienmami recherchiert hier der Artikel.
Moblog

Weihnachtsgrüße

Weihnachtsgrüße

Ich wünsche allen Lesern und Leserinnen von medienpaedagogik.at/blog ein
schönes Weihnachtsfest - ebenso einen schwungvollen Rutsch ins Jahr 2007!

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Web 2.0 Unternehmen / Enterprise 2.0

Barcamp Klagenfurt



Logo Barcamp Klagenfurt


Also hier die Info zum Barcamp:

Wo und wann? Samstag, 3. bis Sonntag, 4. Februar 2007
Veranstaltungsort ist die Alpen Adria Universität Klagenfurt.
Wer kann mitmachen? Jeder! Die Teilnahmegebühren sind für jeden leistbar: Null Euro. Für alle Teilnehmer gibt es obendrein noch ein T-Shirt.
Einzige Voraussetzung: Jeder muss sich einbringen wollen. Das bedeutet, man soll entweder selbst einen Vortrag zum Thema seiner Wahl macht oder sich aktiv an Diskussionen beteiligen.
Wo bekomme ich weitere Infos? Am Wiki unter www.barcamp.at
Fotos vom BarCamp in Wien gibt es hier auf Flickr.
Wie melde ich mich an? Alles passiert am Wiki: www.barcamp.at/Teilnehmer
Einfach oben rechts auf Bearbeiten drücken und du kannst die Seite bearbeiten. Alternativ kannst du uns auch ein Mail schicken: barcamp.kaernten@gmail.com
Übrigens: wir rechnen mit 30 bis 200 Teilnehmern. Nach oben hin gibt es kein Limit!

Übrigends Georg Holzer freut sich über viele Anmeldungen.

Weitere Informationen gibt es bei Georg Holzer und beim BarcampWiki. Daniela Terbu und Ed Wohlfart (liefert die Anreiseinformation dazu) organisieren mit.



Medienpädagogik - Allgemein

Medien verändern die Sprache - Weihnachtsaktion

Heute blicke ich über den Tellerrand der Medienpädagogik und schaue zu Medien und Sprachanalyse
Ich denke, jeder kann an sich selbst beobachten, wie sich die Sprache ändert.


Dazu zitiere ich aus einem Text Neue Medien als Arbeitsinstrument der Linguistik
Schmitz, Ulrich (1999)
Kapitel 2.5

Zu den herkömmlichen mündlichen und schriftlichen Formen gesellen sich mit zunehmender "Technologisierung des Wortes" [73] und Digitalisierung der Kommunikation [74] immer mehr und immer mächtiger auch neue Sprechweisen und Kommunikationsformen. [75] Mit der Internationalisierung des sprachlichen Verkehrs werden weitere Fremdwörter und fremdsprachliche Eigenschaften, insbesondere Anglizismen, in die deutsche Sprache aufgenommen werden. Weil alle Informationsmedien auf derselben technischen Plattform vereint werden können, verändert sich das Verhältnis von Mündlichkeit und Schriftlichkeit, und geschriebene Texte erscheinen immer mehr in multimedialen Kontexten. Internet und neue Medien tragen neben den alten auch neue Textsorten, und die nur eine kurze Epoche währende Vorrangstellung linearer schriftlicher Mitteilungen [76] neigt sich dem Ende zu.

Chat, Foren und E-Mail lassen uns anders schreiben als früher Briefe. Denn einiges wird davon reduziert, die Sprache verändert.
Auch in der Literatur findet sich diese Sprache wieder, so z.B. in Daniel Glattauers Roman "Gut gegen Nordwind".
Ein sehr spannender Roman,welcher nur auf die Kommunikation der Protagonisten per E-Mail erfolgt. Und manche E-Mails bestehen nur aus einem Wort.

Neugierig geworden?

Ich verschenke mein "Gut gegen Nordwind"!


Einfach einen Kommentar schreiben und mir per E-Mail dann die Postadresse zukommen lassen.
(Leser/Leserinnen des Blogs haben Vorrang gegenüber MitbloggerInnen dieses Blogs)


Update: Bevor ich mit meiner weihnachtsbedingten Internet- und PC Pause beginne, beende ich noch die Weihnachtsaktion.
Elisabeth hatte Interesse am Buch und es ist an sie schon per Post unterwegs.
social software web 2.0

MMB stellt Schema zur Einordnung von "Social Software"-Instrumenten vor.

Dr. Lutz Goertz (MMB - Abteilungsleiter Bildungsforschung & Projektleitung LERNNET) und Kai Heddergott (MMB - Projektleitung / Presse- & Öffentlichkeitsarbeit), stellten im Rahmen ihres Vortrags "Social Software and the Future of eLearning - Systemisation of a Current Phenomenon" am 30.11.2006, auf der Online-Educa diese 'Matrix zur Einordnung von Social Software Instrumenten' vor. Bildquelle: MMB

Matrix
Medienkinder

Schlaumäuse in Österreich

Microsoft hat seine "Schlaumäuse" Initiative ausgeweitet und wird nun auch in Österreich aktiv. Es wurde eine Zusammenarbeit mit der Johannes Kepler Universität Linz aufgebaut, ein eigenes "Schlaumäuse Kompetenzzentrum" eingerichtet. Die ersten Termine für entsprechende Einschulungen sind bereits ausgebucht, freie Plätze gibt es noch am 27.02.07 und am 12.04.07 in Linz. Die Schulungen sind, so die Anbieter, ohne Kosten verbunden, die Software wird den Kindergärten ebenfalls kostenlos zur Verfügung gestellt.

Im Zentrum dieser Initiative steht die Sprach- und Schriftförderung der Kinder (hier natürlich in Verbindung mit der Förderung im Umgang mit dem Computer). Ich denke, dass dies einen wichtigen Ansatz in der Literacyförderung der Kinder darstellt und weiterverfolgt werden soll. Ich hoffe, durch den Einsatz des Computers im Schlaumäuseprojekt werden die Kindergartenpädagoginnen angespornt, neue Medien in den Kindergartenalltag zu integrieren und für die Medienkompetenzförderung der Kinder Sorge zu tragen. Denn: Sprachförderung am Computer allein macht noch keinen medienkompetenten Menschen - Microsoft sollte hier ebenfalls Initiative ergreifen und seine Projekte umfassend ausweiten.
Medienpädagogik - Allgemein

JIM Studie 2006: "...schon einmal mitbekommen, dass eine Schlägerei mit Handy gefilmt wurde"

Der Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (MPFS) hat die 9. Basisstudie zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger in Deutschland veröffentlicht (JIM-Studie 2006). Telefonisch befragt wurden 1.205 Jugendliche im Zeitraum vom 11. Mai bis 18. Juni 2006 aus allen Bundesländern Deutschlands. Im Blickpunkt standen u. a. das generelle Freizeitverhalten, die Intensität & Qualität der Mediennutzung, und potentielle Gefahren in Verbindung mit der Mediennutzung (Chat, Gewaltfilme, ...).
Interessant fand ich, dass sich trotz steigender Nutzung elektronischer Medien das traditionelle Freizeitverhalten nicht verändert hat und auch nicht weniger gelesen wird als früher.

Mediennutzung in der Freizeit

Das Internet wird vorrangig als Kommunikationsmittel verwendet, dies trifft weit häufiger auf Mädchen als auf Jungen zu. Jungen nutzen das Internet auch hauptsächlich um zu kommunizieren, jedoch spielt auch die Recherche nach Information/Nachrichten und Spiele eine große Rolle:

Aktivitäten im Internet

Hier gehts zum Gratis-Download aller 9 Studien.
Online-Beratung

Call: Inszenierungen

Das e-beratungsjournal.net - Fachzeitschrift für Online-Beratung und computervermittelte Kommunikation - hat den aktuellen Call veröffentlicht. Die nächste Ausgabe (Erscheinungstermin März 2007) wird das Thema "Inszenierungen" zum Schwerpunkt haben. Die Beschreibung zum Call und die aktuelle Ausgabe dieses open access Journals sind auf der Homepage des e-beratungsjournal.net nachzulesen.
Einreichtermin für Artikel ist Ende Januar 2007.
Medienpädagogik - Allgemein

Gewaltspiele

Patricia hat hier im Blog zu den Amokläufen an Schulen und der Diskussion über Gewaltsgames schon geschrieben.

Anja Habermehl von Medienrauschen stellt sich in ihrem Beitrag Medien und Gewalt der Frage, ob Videospiele Kinder gefährdet.
Sie zeigt am an Hand verschiedener Theorien die Vielschichtigkeit der Diskussion zur Mediengewalt und Killergames auf.

Ich kann und will diese Frage hier nicht beantworten, daran sind schon klügere Köpfe gescheitert, als ich es bin, aber ich möchte einen kleinen Einblick zum Forschungstand geben. Oder besser gesagt zum Forschungskonflikt.
In der Medienpsychologie gibt es nämlich eine Unmenge von Theorien zum Zusammenhang von Medien und Gewalt, von denen ich exemplarisch einige herausgreifen werde.
Moblog

Hier ein kleiner Vorgeschmack auf den Nikolaus...

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