Medienkinder

Kinder als "Produzenten"

Bald beginnt der Advent, eine hoffentlich stille Zeit. Wer in diesen Wochen gerne mit seinen Kindern etwas basteln möchte, kann sich hier eine Idee holen:

Ein selbst gemachtes Memory
... ganz einfach herzustellen und die Kinder lernen nebenbei, Suchmaschinen zu verwenden und den Computer als Werkzeug einzusetzen:




... so habe ich´s gemacht:
  • mit dem Computer einen Raster erstellen mit lauter Quadraten, auf Karton ausdrucken und ausschneiden.
  • gemeinsam ein Weichnachtsmotiv bestimmen und in die Suchmaschine eingeben (Bildsuche), z.B.: Adventkranz, Krippe, Engel, Stern, Christbaum...
  • die Graphik in ein Dokument einfügen, die Größe anpassen und nochmal kopieren und einfügen.
  • weitere Bilder suchen, bis genügend Paare für das Spiel vorhanden sind.
  • anschließend das Dokument ausdrucken, ausschneiden, auf die Quadrate kleben und wenn möglich folieren.

  • Fertig ist die Adventbastelei der "etwas anderen Art" - viel Freude beim Spielen!
Medienkinder

Unser Computer im Kindergarten


Geschafft - Endlich steht in meiner Kindergartengruppe wieder ein Computer zur Verfügung. Auch als Medienpädagogin ist es nicht immer einfach, meine Ideen durchzusetzen. Ohne finanzielle Mittel für die Anschaffung war ich auf die hilfsbereiten Menschen meiner Umgebung angewiesen - und die habe ich in den letzten Wochen ordentlich belästigt!

Unser Computer ist schon ziemlich alt, aber wir sagen liebevoll "alt und gemütlich". So sind die Kinder ihm eigentlich nicht böse, wenn sie ihn mittags zum Nachhausegehen ausschalten müssen - "damit er ein bissl rasten kann".
Erst seit wenigen Tagen steht der Computer im Gruppenraum und hat die Herzen der Kinder erobert. Wer am Computer malen und spielen will, muss sich die "Computermarke" holen und umhängen. Damit wird für mich besser erkennbar, welche Kinder aktiv beim Spielen und welche als Zuschauer dabei sind.
Die meisten Kinder bedienen die Maus bereits sehr kompetent, und ich meine, schon die meisten von ihnen durften auch zu Hause an den Computern spielen - das war vor 2 Jahren noch anders. Da machten die meisten der Kinder riesige Armbewegungen, um die Maus zu steuern.
Einige der Kinder haben mir erklärt, dass sie nur mit den Eltern gemeinsam spielen dürften - es ergibt sich ein anderes Bild, als in einigen Negativ-Berichten immer wieder beschrieben wird. Nicht alle Kinder werden "am Computer allein gelassen", wodurch sich doch ein großes Verantwortungsbewusstsein der Eltern erkennen lässt. Hier sollten die Eltern motiviert werden, sich auch weiterhin über die Interessen und Vorlieben der Kinder in Bezug auf Computer und Internet zu informieren. Die Verantwortung , die die Eltern in der "Begleitung" der Mediennutzung ihrer Kinder tragen, fängt im Kleinkindalter an und sollte nicht schon im Grundschulalter enden.
Medienpädagogik - Allgemein

Jugendliche und die Tragweite des Internets

Es gab immer schon Jugendliche die einen Blödsinn machten, es steht davon in der Zeitung, das Dorf ist in Aufruhr und irgendwann ist der Fall vergessen. Sucht der oder die Jugendliche sich später einen Job, ist das auch gar kein Hindernis.
Wie Google als Jobkiller funktioniert davon gibt es in der Wirtschaftswoche einen Artikel und zahlreiche Diskussionen im Netz, z.B. hier und hier.

Ich möchte eine wahre Geschichte erzählen, wo das lange Gedächtnis des Internets und von Google die Folge sein wird.

Es war einmal ein 14 jähriges Mädchen, das einen vielleicht ein oder zwei Jahre ältern Freund hatte. Für ihren Freund machte dieses Mädchen mit ihrem Handy einen Film, in dem sie sich nackt filmte.

Die Freundschaft zerbrach, der ehemalige Freund war sehr enttäuscht darüber und schickte das Nacktvideo per Handy an einen Freund. Dieser stellte das Filmchen irgendwo ins Internet.

Eigentlich keine wirklich spannende Geschichte, aber sie nimmt noch eine Wende.

Durch die Weitergabe und der Veröffentlichung im Internet entsteht ein Straftatbestand und der Exfreund mittlerweile volljährig, wird wegen pornographischer Darstellung Minderjähriger angeklagt und auch verurteilt.

Der Film aus Liebe wandelte sich in einem Straftatsbestand für den ehemaligen Freund um.
Aus dieser Geschichte entsteht für mich die Notwendigkeit und Wichtigkeit der Aufklärung Jugendlicher bezüglich Handy- und Internetnutzung. Hier sehe ich neben der Aufgabe der Eltern, auch eine Aufgabe in Bezug auf Mediennutzung und Medienkompetenz durch die Schule.
Haben jedoch die Eltern und die Lehrer die Kompetenzen dazu? Gibt es im Lehrplan Platz und Raum für Mediennutzung und Medienkompetenz? Wer ist Vermittlung von Medienkompetenz aber auch rechtlicher Belange im Bezug auf das Internet zuständig?

Die jungen Menschen sollten eine Kompetenz des eigenverantwortliches Handelns sich im Laufe ihres Lebens aneignen, damit sie mit ihrem kreativen Arbeiten und Anwendungen mit dem Internet und dem Handy nicht später das böse Erwachen erfolgt.

Medienpädagogik - Allgemein

Bewahrpädagogik als Antwort auf Killerspiele?

Wiederum hat ein Amoklauf eine Diskussion um Gewaltspiele ausgelöst. Die GMK hat dazu Stellung genommen und bringt es auf den Punkt: selbstverständlich spielt das soziale Umfeld eine prägende Rolle in diesem Fall. So wie nicht alle Mädchen magersüchtig werden, nur weil es ein Fashion TV gibt, werden auch nicht alle Jugendliche gewalttätig, weil sie Counterstrike und Dome3 spielen (siehe dazu auch Kommentare von Jugendlichen zum Thema, die diese Spiele spielen).

Viel effizienter als Killerspiele zu verbieten ist es, wie die GMK es formuliert, ein Abdriften in die Illegalität zu verhindern und die öffentlichen Kanäle besser zu nutzen.
Verbot von Killerspielen: Das bedeutet ein Abdriften von Spielen in die Illegalität sowie eine mögliche Kriminalisierung von Mitarbeiter/innen in der Jugendhilfe, die über Spiele wie Counterstrike den Kontakt zu Jugendlichen suchen. Denn dies ist eine wichtige Methode, um Jugendliche, die sich durch ihr Spielen isolieren, wieder zu erreichen.

Denn:
„Der Täter hat nicht im Verborgenen gehandelt, sondern hat schon zuvor im Internet seine Soziale Isolation und Misshandlungen durch Schüler und schulische Probleme unter dem Namen «ResistantX» in einem Forum der Seite «Das-Beratungsnetz.de» mittgeteilt.“

(netzzeitung)

Jedoch scheinen seine Hilferufe nicht gehört worden zu sein – oder wollen sie nicht gehört werden? Die aktuelle Forderung nach einem Verbot von Killerspielen deutet auf eine Ignoranz hin bzw. auf eine Alibihandlung, die im Status des Reagieren verhaften bleibt, anstatt zu agieren und das Problem von Grund auf in vielfältigen Perspektiven (soziale, schulische, politische) zu durchleuchten. Suchtartiges Spielen, überhöhter Medienkonsum und damit verbundene Wesensveränderungen lassen sich nicht auf einfache Ursache - Wirkungsprozesse reduzieren, sondern spiegeln lediglich defizitäre Elemente unserer Gesellschaft wider.
Weiterführende Diskussionen findet man auf:
bergerc
happy slapping
Deutscher eSport Bund
die.welt


Evaluation

Harmonielehre Teil 3/3

Um den vielfältigen und legitimen Ansprüchen an Software, Anwendungen und Webseiten in Verbindung mit eLearning Rechnung zu tragen (CI, CD, Barrierefreiheit, ästhetische, farbharmonische und künstlerisch/kreative Ansprüche) sind Kenntnisse über die Farbenlehre (Komplementärkontrast, Farbenkreis, Farbmodulation, Farbensymbolik, …) von Vorteil.
Die Harmonielehre von Roman Liedl z.B. setzt auf die „Methode der maximalen Kontraste“, welche feste Regeln für die Farbgestaltung festsetzt. Ziel ist eine als harmonisch empfundene Farbkomposition. Der ‚Winkelkontrast’ ist der Winkelabstand zweier Farben am Farbkreis in Grad, wobei die Kombination von Komplementärfarben grundsätzlich harmonischer wirkt. Liedl differenziert dann noch weiter in Zweier- Dreier- Vierer- (u.s.w.) Harmonien.

Farbenkreis
Quelle: Wikipedia

Die Komplementärkontraste können durch Sekundärfarben der jeweiligen Farbfamilie noch aufgefächert werden, was die Anzahl potentieller Kombinationen erweitert.
Eine Alternative zum Winkelkontrast bieten Farbreihen, wobei Flächen aneinandergereiht werden, deren Farbe sich systematisch stufenweise ändert und deren Buntheit und Helligkeit sich variieren lassen.

Farbreihen
Quelle der Farbreihen: www.metacolor.de (Kommentare von mir)

Eine einfache Software (Farbwähler für Harmoniekontraste) kann helfen Farben zu finden, die zueinander passen und eine harmonische Komposition ermöglichen.
Weitere nützliche Infos gibts auf www.metacolor.de
Mobilearning

Mobile Learning

Vor kurzem fand der Mobile Learning Day 2006 in Hagen statt.

Martin Hofmann berichtet ausführlich von dieser Veranstaltung.

Seine wichtigsten Merksätze zum Mobile Learning Day:
* Mobile Learning – hier ist das Lernen mit mobilen Geräten wie Handys, Handhelds, Smartphones gemeint und nicht das Lernen mit Notebooks – wird zwar von vielen propagiert, aber nur von wenigen bislang auch wirklich praktiziert!
* Mobile Learning wird sich nur dann durchsetzen können, wenn die Mobilfunkbetreiber wie z.B. in England eine Flaterate anbieten!
* Mobile Learning kann immer nur eine Ergänzung zu anderen Lernformen sein!
* Mobile Learning wird zur Unterstützung im Selbststudium zunehmend an Bedeutung gewinnen!
* Mobile Learning ermöglicht lebenslanges Lernen an jedem Ort und zu jeder Zeit. Wir brauchen aber auch Lernoasen, in denen wir nicht lernen, sondern einfach sind!


Rolf Deubelbeiss vom
Klippundklar Blog vermisst als Lehrer einer Sportschule:

dass "Mobile Learning" selten in Verbindung mit "bewegtem Lernen" (im Sinne: Verbindung zwischen Sport/Bewegung und Lernen) gebracht wird.

...und sieht in Mobile Learning eine Chance:
Lernen mit Handy oder Mobile Devices jedwelcher Art würde vielleicht die Chance bieten, Kinder beim Lernen auch zu bewegen! Das wär doch ein ganz offensichtlicher Mehrwert ... auch ohne ausgeklügelte mediendidaktische Analyse :-)

Ilias Lazaridis von eLibera sprach in seinem Vortrag auf der Learning Communities Konferenz in Klagenfurt zu Mobile Learning.

Neben dem Begriff des Mobile Learning wird auch Mobile Information angeboten. Zur Mobile Information gehören neben Newsreader auch Anfrage und Reservierungsmöglichkeiten, aber auch Reporting.

Neben dem klassischen Vokabel lernen, kann während eines Staus die Zeit zur Informationseinholung bei Wikipedia genutzt werden, um sich über die Stadt zu informieren.

Gemeinsames Lernen mehrerer Beteiligter soll mittels Mobile Learning ebenso möglich sein.

Viele Fragen und Aufgabengebiete werden in der nahen Zukunft das Mobile Learning betreffen. So spannt sich der Bogen über möglichen Lernstoff und der unterschiedlichen Einsatzgebiete, über didaktische Überlegungen bis zu technischen Umsetzungen in Form von benutzerfreundlichen technisch ausgereiften Geräten. Wobei auch hier für mich ein Digitale Divide eintritt, denn solange keine Flatrate für das Mobile Gerät zur Verfügung steht, bleibt die Nutzung auch eine Kostenfrage.

Bei der beruflichen Weiterbildung verschwimmt für mich besonders bei Mobile Learning immer mehr die Grenze zwischen Arbeitszeit und Freizeit, besonders wenn auf dem Weg zur und von der Arbeit mobile gelernt wird. Für diese Bereiche wird es auch neue Arbeitskonzepte und Formulierungen für Arbeitsleistung und berufliche Weiterbildung brauchen, hin zum Wissensarbeiter.

Und neben der Möglichkeit immer und überall lernen zu können, gefällt mir sehr gut der letzte Merksatz im Sinne: sich auch bewusst Zeit nehmen zum Nicht Lernen!
Web 2.0 Unternehmen / Enterprise 2.0

Geographie(n) der Kinder - von Räumen und Grenzen in der Postmoderne

so der Titel des 2005 erschienen Buches von Karlheinz Benke.
Geographie(n) der Kinder
Findet man bei Google keine Antwort auf die Frage nach den "Geographien der Kinder", so hat sich der Autor in vielfältiger Weise mit dieser Thematik beschäftigt.
Hier eine kurze Übersicht der Themenbereiche:

Dieses Buch handelt von der der kindlich/jugendlich/en Entwicklung im Zusammenhang mit der Wahrnehmung und Nutzung von Kinderräumen bzw. von

• alternativpädagogischen Zugängen und Perspektiven
• der Bedeutung der Selbstbestimmung bei Kindern
• Neuem Lernen am Beispiel der Kinderuniversität
• realen, virtuellen und irrealen Räumen
• und beschreibt mit dem G/K-Modell (kurz für: Germteig-Käse-M.) die
Notwendigkeit von Änderungen im Zugang zu/Umgang mit Kindern und deren
individuellen Räumen.

Weiters ein Auszug aus einer Rezension:

Im Fokus dieser umfassenden, interdisziplinären Analyse stehen die Kinder, die als handelnde Individuen ihre jeweils eigenen Kindheiten inszenieren und somit zugleich auch unterschiedlichste Kinderräume erschaffen und gestalten. Förderliche Faktoren in diesem Prozeß selbstbestimmter Entwicklung sind die unmittelbare Auseinandersetzung und Erfahrung mit der Natur bzw. den sozialen Konstrukten ihrer Lebenswelten. Diese Realräume werden immer stärker konkurrenziert durch fremdbestimmte postmoderne Erlebniswelten und virtuelle Räume. Beide haben entsprechende Auswirkungen auf die Geographien der Kinder.

Rezension bei Amazon
oder:
Rezension bei socialnet

Leider habe ich dieses Buch noch nicht gelesen - trotzdem wirft es in Bezug auf "reale und virtuelle Räume von Kindern" sofort eine Frage auf:

Einerseits werden kindliche, reale Lebensräume in unserer heutigen Gesellschaft ständig verkleinert und eingeengt, man denke an mögliche Naturerfahrungen und unterschiedlichsten Räumen des Kinderspiels, in manchen Bereichen kommt es zur "Verinselung kindlicher Lebenswelten", indem Kinder in eigens für sie geschaffenen Räumen Platz finden (müssen). Andererseits werden durch Medienwelten viele neue, virtuelle Räume eröffnet und tragen - positiv betrachtet - auch zu einer Erweiterung der Lebensräume bei. Bin schon gespannt, wie der Autor diese Sichtweise vertritt und behandelt.
Medienpädagogik - Allgemein

Wissen für alle - Eine Entdeckungsreise durch die Geschichte der Erwachsenenbildung in Österreich


Die Erwachsenenbildung in Österreich kann auf eine mehr als 150-jährige Geschichte zurückblicken.
Demokratisierung von Wissensvermittlung, emanzipatorische Bildungsarbeit sowie freiwilliges und eigenverantwortliches Lernen gehören seither zu den Kernbeständen dieser Bildungsbewegung.

Die Historiografie verfolgt diese vielstimmige, aber auch wechselvolle Geschichte der Bildungsarbeit von und für Erwachsene in Österreich und stellt sie online zur Verfügung. Sie thematisiert die Geschichte der organisatorischen und institutionellen Rahmenbedingungen, stellt bedeutende VorkämpferInnen, VertreterInnen und FördererInnen vor und spannt Kontinuitätsfäden bis zu den Entwicklungen und Veränderungen in der Bildungslandschaft der letzten Jahrzehnte.

via knowledgebase erwachsenenbildung
eLearning

Studie über die österreichweite Nutzung von eContent-Angeboten im Web

Das bm:bwk hat Salzburg Research mit der Untersuchung der Nutzung und Qualitätsmerkmale der verschiedenen österreichischen eContent-Angebote im Web beauftragt. Die Ergebnisse sind nun in einer umfangreichen Studie (159 Seiten) detailliert zusammengefasst. Die Studie wurde erstmals beim eContent-Dialog 2006 im PI Wien am 10. November 2006 vorgestellt.

Ich hatte nur Zeit die Studie kurz querzulesen, sie scheint einen stringenten Überblick mit jeweils kurzen Beschreibungen zu den einzelnen Portalen zu bieten und macht auch konkrete Vorshcläge für Verbesserungen im Usability Bereich.

>> Download Studie (pdf, 4,5 MB)
>> Salzburg Research

via http://www.e-teaching-austria.at/
Lernen mit Neuen Medien

Learning Communities - Fachtagung in Klagenfurt

Vonm 09.11. - 11.11.2006 fand die Fachtagung "Learning Communities - Der Cyberspace als neuer Lern- und Wissensraum" statt. Hier nun ein paar Eindrücke der letzten Tage:

Bei der großen Anzahl an Vorträgen hatten die Veranstalter der Tagung bis zu sechs Parallelsessions eingeplant. Ich fand es schwierig, selektiv vorzugehen und mich zu entscheiden. Die eingereichten Beiträge reichten von theoretischen Auseinandersetzungen mit Learning Communities über Schul- und Hochschulprojekte im e-Learning Bereich bis hin zu genderorientierten Projekten.

Freitag abends fand ein Vortrag mit dem Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx statt, der über die Zukunft des Lernens referierte. Als wichtiges Element des Lernens stellte er vor allem das Spielerische in den Vordergrund, womit er "gängige" Vorstellungen der Wissensaneignung und des Lernens natürlich untergrub.





Zu den Podiumsdiskussionen möchte ich positiv anmerken, dass in jeder Diskussion Student/innen der Universität Klagenfurt eingeladen waren, ihre Meinung kund zu tun. Keine Selbstverständlichkeit, sagt aber meiner Meinung nach viel über die Grundstimmung der Universtiät Klagenfurt aus.



...Pausen wurden natürlich für rege Diskussionen und Informationsaustausch genutzt...

Abschließend noch zwei Gedanken zur Tagung:
  • Manchmal kommt es mir so vor, als würde sich die Frage rund im "Learning Communities" teilweise im Kreise drehen - Das "entweder - oder Prinzip" in Bezug auf virtuelle Gemeinschaften kommt immer wieder zu Sprache, Wertungen werden vorgenommen. Obwohl diese Punkte immer wieder angesprochen wurden, denke ich, ist es wichtig, nach vorne zu schauen, um nicht "stehen zu bleiben".
  • Schul- und Hochschulsystem werden kritisiert und bemängelt. Dabei gibt es viele junge, hochmotivierte Mitarbeiter, die ihr Bestes geben, um Veränderungen herbeizurufen. Wäre es nicht an der Zeit, sich an diesen positiven Aussichten zu orientieren?

  • Der Organisation und Planung dieser Tagung möchte ich auf diesem Wege ein großes Lob aussprechen. Als Teilnehmer/in und Vortragende fühlte ich mich in Klagenfurt sehr herzlich aufgenommen und konnte die Zeit für viele Gepräche und Kontakte nutzen!

  • Renate Millebner hat fleißig interviewt und wird ihre Podcasts in den nächsten Tagen online stellen.