Medienpädagogik - Allgemein

Learning Communities - Fachtagung in Klagenfurt

Nächste Woche findet vom 9. - 11.11 die Fachtagung "Learning Communities" in Klagenfurt statt.
Das gesamte Tagungsprogramm ist nun online gestellt und lässt ein dichtgedrängtes Programm erahnen. Ich werde anwesend sein und medienpaedagogik.at/blog im Sinne einer "Lernenden Gemeinschaft" vorstellen.
Nähreres dazu am Samstag, 11.11 um 13.00 :-)
eLearning

eLearning Online Journale II

Weil's gerade Thema ist...
Zufällig bin ich über dieses Blog auf diese weitere Liste von eLearning Online Journalen gestossen, allerdings sind nicht alle frei zugänglich.


Medienpädagogik - Allgemein

Online Journale eLearning

Online Journale eLearning

Jochen Robes hat eine umfangreiche Liste von frei verfügbaren Online Journalen erstellt zum Thema eLearning. Jeweils mit Leseprobe und kurzer Beschreibung.


..und Gabi Reinmanns Response zu "Open Access", den ich grundsätzlich nachvollziehen kann.
Open Access und Wissenschaft



MedienGeneration 50+

Eva Wopfner: Ältere Menschen und Internetnutzung

"Ohne Internet bitte, komme ich mir vor wie ein Analphabet!"Diese Bemerkung stammt keineswegs von einem user der jungen Generation, sondern von einer 82-jährigen Dame, welche im Rahmen meiner Diplomarbeit als Probandin an einer Gruppendiskussion teilgenommen hatte.

Wenn ich über das Thema meiner Diplomarbeit Auskunft gab, hörte ich Kommentare wie:" Ist das nicht langweilig?" (im Gegenteil) oder "Kann man darüber überhaupt so viel schreiben?" Und ob - meine ProbandInnen zeigten sich, allen Vorurteilen und hartnäckigen Altersbildern zum Trotz, humorvoll und sehr offen gegenüber einem Thema, welches in den nächsten Jahren auch für ältere Menschen immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Gerade das Internet kann helfen, ein eigenständiges Leben trotz abnehmender Mobilität und steigenden Alters führen zu können. Computer und Internet helfen, zeitliche und räumliche Distanz zu überwinden und können auf diese Weise die Alltagsorganisation Älterer erleichtern.

An diesem Punkt knüpft meine Diplomarbeit an. Meine Grundannahmen waren folgende: Das Internet stellt für ältere Menschen ab 60 in erster Linie ein Nutzmedium in Bezug auf die Alltagsorganisation dar. Es ist weniger das Alter als die fehlende Praxis und die eingeschränkten Zugangsmöglichkeiten, die ältere Menschen von der Nutzung des Internets abhalten. Ich hatte mir zur Aufgabe gestellt, grundsätzliche Voraussetzungen für seniorengerechte Internetnutzung zu erfassen, wie zum Beispiel: optimale Lernumgebung, barrierefreier Zugang, Unterstützungsangebote etc.

Die Arbeit gliedert sich in drei große Abschnitte. Im ersten Teil meiner Arbeit verweise ich auf die Bedeutung der neuen IKT für die Informationsgesellschaft im Allgemeinen und für die älteren Menschen im Besonderen. Sowohl die Anforderungen, die im Zuge dessen an die Älteren gestellt werden, als auch die erweiterten Handlungsspielräume, die sich daraus ergeben, werden beleuchtet.
Im zweiten Teil meiner Arbeit beziehe ich mich auf wissenschaftlich fundierte Alterstheorien, die dazu dienen, Sichtweisen und begründete Annahmen des ersten Teils zu untermauern: der demografische Wandel, welcher eine Veränderung der Altersstruktur der Bevölkerung nach sich zieht, somit eine differenzierte Auseinandersetzung mit der verlängerten Lebensphase Alter nötigt und andererseits die vorherrschenden Altersbilder, welche den Älteren den Einstieg in das neue Medium unter anderem erschweren.
Der empirische und letzte Teil meiner Arbeit stützt sich auf die ausgewerteten Daten von Gruppendiskussion und Einzelinterviews mit älteren Menschen im Alter von 60 bis 83 Jahren aus meinem Lebensumfeld Innsbruck.
Ziel der empirischen Untersuchung war es, Wünsche und Anregungen der Älteren bezüglich Internetnutzung, gewissermaßen die soziale(n) Wirklichkeit(en) im Umgang mit dem neuen Medium zu erfassen. Die ausgewerteten Daten können als Anregungen für in Angriff zu nehmende Projekte und begleitende Maßnahmen diesbezüglich dienen. Idealerweise tragen sie dazu bei, herrschende Vorannahmen und Sichtweisen hinsichtlich älterer Menschen und neue Medien zu revidieren, zumindest zu überdenken.
Diplomarbeit Ältere Menschen und Internetnutzung

Web 2.0 Unternehmen / Enterprise 2.0

Österreich bloggt

Was machen die Österreicher im Internet, außer e-Mails zu schreiben und zu recherchieren? Wie hoch ist die Anzahl der Weblogs in Österreich?

Martin Bredl Martin Bredl Leiter der Unternehmenskommunikation der Telekom Austria zitiert die neueste Ausgabe des Austria Internet Monitorings (AIM 3. Quartal 2006)
von Integral über die Internetnutzung der österreichischen Bevölkerung.
Er nimmt vor allem auch Bezug auf die Internetaktivitäten der User.

Da die Studie kostenpflichtig ist (für einfache Blogger unerschwinglich), versucht sich Jan Schmidt an einer Schätzung von Bloger und aktiven Blogs von Österreich im Vergleich zu Deutschland.

Interessante Zahlen, da ich mich schon des längeren fragte, wie es mit Zahlen in Bezug auf Weblogs in Östereich aussieht. Vielleicht liegt es an meinem Interessensgebiet, nur einige meiner vielen abonnierten Blogs stammen aus Österreich.
Medienpädagogik - Allgemein

medienpaedagogik.at/blog - kleine Umfrage



Ein Jahr ist vergangen seit dem Beginn des Projektes medienpaedagogik.at/blog. In dieser Zeit ist es uns gelungen, AutorInnen aus den verschiedensten Bereichen der Medien und der Pädagogik für unser Blog zu gewinnen. Aus so manchen Beiträgen haben sich interessante Diskussionen entwickelt, von denen wir viele Ideen und Gedanken mitnehmen konnten.

Hier nun unser Anliegen an euch Leser und Leserinnen: Bitte schreibt kurz in einem Kommentar,...
1. warum ihr Artikel von medienpaedaogik.at/blog lest.
2. in welchen Kategorien ihr am liebsten stöbert.
3. ob ihr regelmäßig Artikel lest.
3. jede (konstruktive) Art von Kritik.

DANKE!!

Wissensgesellschaft

George Siemens lädt zur Keynote-Mitgestaltung ein

Dieser Beitrag ist mir aufgefallen, da ich vor einigen Tagen im Radio einen Kommentar zur neuen Plagiatssoftware an der Uni Innsbruck hörte, die ausdrücklich zu Testzwecken zur Verfügung steht. Testen erwünscht, dann wird abgestimmt, ob eine Lizenz erworben wird. Leider habe ich verpasst, wer der Sprecher war (ich war im Auto), ich weiss auch nicht welcher Sender, vermutlich FM4. Jedenfalls wurde in diesem Gespräch darauf hingewiesen, dass Plagiatssoftware dann zu hinterfragen ist, wenn kollaboratives Arbeiten an einem Beitrag, an einem Paper zur Regel wird, wenn also nicht mehr die Urheberschaft sondern das Resultat zählt.
Eben genau dazu ruft George Siemens für seine Präsentation auf der 12. Online Educa in Berlin auf. Eine Flash Präsentation gibt einen ersten Eindruck seiner Stellungsnahme zur Veränderungen von Wissen, Wissensvermittlung und Lernprozessen in veränderten Lebens- und Lernumgebungen.
Im WIKI kann man mitdiskutieren

via checkpoint eLearning

Ein kritischer Kommentar dazu auch von Graham Attwell
Medienkinder

Podcast im Kindergarten - Gruselgeräusche

Podcasts werden in Zukunft vielleicht auch den Kindergartenbereich erobern. In der Praxis werden meiner Erfahrung nach Geschichten und Geräusche in aber noch gerne mit Kassettenrekorder aufgenommen.
Mit meiner Kindergartengruppe habe ich heute versucht, "Gruselgeräusche" zu erzeugen und mit einem Mp3 - Player aufzunehmen. Anschließend habe ich alle Aufnahmen zusammengefügt und bearbeitet. Hat mir richtig Spaß gemacht und die Kinder können die Geräusche nun auf CD anhören. Vielleicht ein kleiner Tipp für Experimentierfreudige...

Gruselgeräusche


Wer das Audiofile seinen Kindern vorspielen möchte, kann nach jedem einzelnen Geräusch auf "Pause" gehen und die Kinder raten lassen.

Interessanter Beitrag dazu auf "die vernetzte familie", wo Vorschläge zu "Mp3 - Player für Kinder" gemacht werden. Diese Ideen finde ich ganz toll, der Mp3-Player könnte schon im Kindergartenalter vielseitig verwendbar sein. Zusätzich sollten diese Mp3-Player aber auch eine Aufnahmefunktion besitzen, damit Geschichten, Lieder, Geräusche usw. mit den Kindern aufgenommen (und angehört) werden können.
Evaluation

Empfehlungen zur Verwendung von Farben in eLearning-Software - Teil 2/3

Auf „WEB for ALL“ findet sich eine einfache Freeware zum download (Farbkontrast-Analyzer 1.0) mit dem die Kombinationen von Vorder- und Hintergrundfarbe auf „farbliche Sichtbarkeit“ getestet werden können: „Der Farbkontrast-Analyzer ist ein Werkzeug, mit dem Kombinationen von Vorder- und Hintergrundfarben überprüft werden können, um festzustellen, ob die farbliche Sichtbarkeit bzw. die Lesbarkeit ausreichend gewährleistet ist“. Ein kurzer Test eben dieser Seite, bzw der Navigationsbar rechts zeigt das Ergebnis des Kontrastes zwischen der Schrift (Farbcode = #3883A0) und dem weißen Hintergrund (Farbcode = #FFFFFF).
Der unterste Helligkeitskontrast-Grenzwert liegt bei H = 125 Hexacode, erreicht werden zufriedenstellende H = 144. Der unterste Farbdifferenz-Grenzwert beträgt H = 500, erreicht werden H = 418, das heißt der Farbkontrast ist nicht ausreichen:

Analyse des Helligkeitskontrasts
Die Abbildung "Analyse des Farbkontrasts" zeigt, wie Menschen mit unterschiedlichen Formen von Farbfehlsichtigkeit den getesteten Bereich wahrnehmen. In diesem Falle ist die Kontrastierung ungenügend:

Analyse des Farbkontrasts
Bei der Verwendung von Farben in Softwareprodukten bzw. am Bildschirm spielen softwareergonomische Kriterien eine wichtige Rolle: „Grundsätzlich ist für die Textverarbeitung die Positivdarstellung mit dunklen Zeichen auf hellem Grund zu wählen. Farbmonitore belasten grundsätzlich stärker als die alten Graustufenmodelle. Farbiges Licht wird aufgrund der unterschiedlichen Wellenlänge in der Augenlinse verschieden stark gebrochen und daher als unterschiedlich weit entfernt wahrgenommen. Das Auge muss eine höhere Anpassungsarbeit (Akkommodation) leisten als bei einer Schwarzweiß- oder Graustufeneinstellung. Wenn viel Farbe auf dem Bildschirm zu sehen ist, unterscheidet sich das Helligkeitsniveau zwischen Monitor und Umgebung stärker. Das belastet das Auge zusätzlich. Durch Erweitern und Verengen muss sich die Pupille dem jeweils anvisierten Objekt anpassen und unterschiedliche Helligkeiten ausgleichen (Adaption).“ (Quelle: ERGO-ONLINE 2006)
Zur Vorgehensweise für eine farbergonomische Gestaltung empfiehlt etwa Schuhmacher ( (Quelle: Schuhmacher, Joachim Controlling 21, 2006) folgende grundsätzliche Vorgehensweise:

+ Wahl einer Dominanzfarbe.

+ Wahl der Kompensations- oder Konsonanzfarbe bei störenden Einwirkungen.

+ Berücksichtigung der Entfernungswirkung der Farben.

+ Auswahl der Komplementärfarben zur Kontrast- und Harmonieerzeugung festlegen.

+ Der gezielte Einbau einer gewissen Abwechslung der Farben gestaltet die Aufnahme für den Betrachter abwechslungsreicher.

+ Die Wahl der Kontrastprüfung muss auch eventuelle Sehschwächen der anvisierten Zielgruppen berücksichtigen.

+ Beachten von Farbkonventionen (vor allem aus der realen Welt).

+ Begriffliche Gestaltung und Layout gehen vor Farbanwendungen. Erst nach geeigneter Gruppierung der Daten soll Farbe eingesetzt werden (Bullinger, 1994, S.353).

+ Erarbeitung von Farbgestaltungsprinzipien.

+ Nicht mehr als drei bis fünf Farben verwenden.

+ Grundfaktoren wie Helligkeit und Kontrast dürfen durch Farbkombination nicht nachteilig beeinflusst werden.

+ Warme Farben hinter dem Text streiten sich mit dem Text um die Aufmerksamkeit des Lesers.

+ Übersättigte Farben (PC- bzw. Monitoreinstellung) wirken psychedelisch und ermüden den Betrachter.

+ Großer Kontrast zwischen Text (dunkel) und Hintergrund (hell) erleichtert das Lesen.

+ Kleiner blauer Text kann von älteren Menschen teilweise schlecht wahrgenommen werden.

+ Die Kombination von Farben, die im Wellenspektrum weit voneinander entfernt sind, führt zu Chromostereopsie, einem schäd-lichen 3D-Effekt (Rot/Blau, Grün/Lila, …). Kopfschmerzen können die Folge sein.

+ Große weiße Flächen sollten vermieden werden, sie wirken belastend für das Auge. Besser ist es, diese Flächen ganz dezent, hell, kalt und schwach gesättigt zu färben.

+ Die ausschließliche Verwendung von Pastelltönen belastet ebenfalls einseitig.

+ Ein ausreichender Kontrast zwischen Eingabe- und Hinweistext muss gegeben sein.

+ Wenn Farben Kodierfunktion haben (z.B. Kennzeichnung richtiger und falscher Antworten) sollen sie nicht ohne triftigen Grund gegen Verwendungskonventionen in der realen Welt verstoßen (z.B. Ampel-Metapher).

+ Farben sollten eher unterstützend eingesetzt werden. Gliederung und Orientierung dürfen nicht alleine durch farbliche Markierung realisiert sein, sondern müssen auch für Menschen erkennbar sein, die an Farbfehlsichtigkeit leiden.

Nächstes Mal ein paar Hinweise zur Harmonielehre...
Medienkinder

Förderung von Medienkompetenz: SCHAU HIN!

Begrüßenswert: SCHAU HIN!, eine Initiative, die Aufklärung und Förderung von Medienkompetenz als Ziel hat und nicht in bewahrpädagogischen Ansätzen stecken bleibt. (Wir haben darüber berichtet)
Interessant auch diese Erkenntnis:
Es sind die Eltern, die in Sachen PC Nachhilfeunterricht brauchen. Während ihre Kinder mit Leichtigkeit durch's Netz surfen und sich immer schnellere Rechner wünschen, holen die Eltern nur langsam auf....