Medienpädagogik - Allgemein

Nichtfernsehen

Ein Buch meiner Sommerliteratur Machen Computer Kinder dumm? beschäftigt sich mit virtuellen Erlebniswelten und medialen Ersatzwelten von Kindern und Jugendlichen.

Ein Beitrag aus diesem Buch von Peter Sicking beschäftigt sich mit Nichtfernsehen. Aus den Ergebnissen einer qualitativen Nichtfernseherstudie, durchgeführt 1998, aktualisiert 2000 findet eine Einteilung der Nichtfernseher in drei Gruppen statt:
  • aktive Nichtfernseher
  • bewusst-reflektierte Nichtfernseher
  • suchtgefährdete Nichtfernseher
Als Typübergreifende Gemeinsamkeiten werden das ausgeprägte Bedürfnis nach authentischen Lebenserfahrungen und primären Sozialbeziehungen genannt. Aber auch die Kritik am Angebot des Fernsehens als gewaltlastig und niveaulos gilt als Begründung. Wobei die Menschen mit Fernsehverzicht in der Mehrzahl eine hohe Ausbildung aufweisen, stadtnah wohnen und eine rege Freizeitaktivität aufweisen.

Interessant finde ich die Informationsbeschaffung, denn vor allem die erste Gruppe, so die Studie, liest Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Magazine und hört Radio. Der Besitz eines PCs wurde in der Studie abgefragt, das Internet nahm jedoch 1998 noch keine zentrale Rolle ein.
Nun hat sich aber die Informationsbeschaffung durch das Internet in den letzten Jahren stark verändert. Wenn ich im Internet täglich internationalen und regionalen News lese, erweist sich die Tageszeitung des nächsten Tages nur mehr als Wiederholung.

Einige Fragen stellen sich mir: Nutzen Nichtfernseher vermehrt das Internet? Verweigern Nichtfernseher auch das Internet (vor allem die zweite und die dritte Gruppe)? Verzichten Viel- Internetnutzer auf die Fernsehnutzung und gestalten sie sich via Internet ihr eigenes tägliches Programm (News, Radio, Filme,...?

Gibt es Fernsehverzicht unter den Lesern?
Web 2.0 Unternehmen / Enterprise 2.0

Solidarität in Netzwerken

Es gibt mittlerweile genug Beispiele in Netzwerken in denen ein Thema von vielen weiteren LeserInnen aufgegriffen wird, diskutiert wird. Vielleicht schafft es die Geschichte sogar in die klassischen Medien. Als erfolgreich kann es angesehen werden, wenn auch Veränderungen zum Wohl der Menschen eintreten.

Es ist gut, wenn Menschen gemeinsam etwas bewirken möchten und sich engagieren. Dazu können Weblogs, und andere Plätze im Internet wo sich viele Menschen treffen, gut als Drehscheibe funktionieren. Problematisch wird es bei Themen, welche nicht persönlich überprüft werden können. Dynamiken entstehen, nicht nur positive.

Bei Telepolis gibt es eine lesenswerte Geschichte über die Dynamik eines unscheinbaren Familienfotos.
Integrative Pädagogik

St. Anton in der Blogosphäre

St. Anton in der Blogosphäre

http://stantonamarlberg.blogs.com/

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Medienkinder

Fernsehen für die Kleinsten

Auch Babies sollen auf ihre Kosten kommen. Für die 0-3jährigen gibt es seit 2005 einen eigenen Babykanal, wie von der Medienmami hier berichtet.
Ich kann den Ausführungen der Autorin nur zustimmen und denke auch, dass das Babyfernsehen schon kritisch betrachtet werden muss.

Die Liste der genannten Argumente lässt sich außerdem noch erweitern:
  • Ich meine, dass die starke "Beanspruchung" der visuellen Wahrnehmung und Konzentration in unserer Gesellschaft auf Kosten der anderen Sinne geht. Für Babies und Kleinkinder ist es daher notwendig, alle Sinnesreize anzusprechen. Im Baby- und Kleinkindalter wollen die Kleinen wirklich alles angreifen und in den Mund stecken - wie soll das Fernsehen diesen Erfahrungen Rechnung tragen?
  • Ein weiterer aber meiner Meinung nach wichtiger Punkt ist die fehlende Bewegung durch zu langen/häufigen Fernsehkonsum. Kleinkinder lieben es, sich zu bewegen, was natürlich ist und zu ihrer Entwicklung beiträgt. Auch wenn Kinder vor dem Fernseher nicht still sitzen, so ist diese Art der Bewegung sicher nicht dasselbe.
Lernen mit Neuen Medien

eLibrary

ist einer der MEDIDA-PRIX Finalisten aus Österreich.

Das eLibrary Austria Projekt ist eine elektronische Bibliothek mit Hauptaugenmerk auf Zentral- und Osteuropa, insbesondere Österreich und seinen Vorgängerterritorien sowie wichtigen Texte aus Forschung und Lehre. Wir digitalisieren Quelltexte österreichischer Bibliotheken und veröffentlichen diese gemeinsam mit Gastbeiträgen (Artikel, Diplomarbeiten etc) und Informationen zum Thema. Unser Ziel ist die elektronische Vernetzung, Erhaltung und freie Verfügbarkeit der Texte.

Viel Aufbauarbeit der studentischen Initiative wird für eine umfassende Sammlung noch notwendig sein, doch die ersten Grundsteine wurden schon gelegt.
Als Beispiel führe ich eine von Thomas Prugger im eLibrary gefundene Arbeit als Volltextversion an: Erfolgsfaktoren und Misserfolgsfaktoren von Jungunternehmern in Österreich

Weitere Finalisten können auf der MEDIDA-PRIX 2006 Seite abgerufen werden.
Die Preisverleihung findet auf der GMW Tagung 06 vom 19. bis 22. September in Zürich statt.


Evaluation

Evaluierung einer Lernsoftware

Kürzlich unterzog ich den Prototyp einer Lernsoftware, welche als Bildschirmschoner auf dem PC läuft (Knowledge Pulse(r)) einer Evaluation. Ziel war die Bewertung des Screendesigns unter Berücksichtigung softwarergonomischer Kriterien. Befragt wurden 15 Studierende denen ein PC-Arbeitsplatz zur Verfügung stand. Sie konnten eine PPT-Präsentation mit Screenshots des Lernschoners aus dem Web laden und im Präsentationsmodus starten, so hatten sie die Lernanwendung genau so vor sich, wie ihn LernerInnen sehen. Ein farbig gedruckter Fragebogen navigierte die Studierenden durch die fünf nummerierten PPT-Folien. Bewertet wurden u.a. Größe und Anordnung der Screenelemente, Eigenschaften der Schrift (Farbe, Art, Dicke, Breite, Höhe, ...), Hintergrundfarben bzw. die Farbharmonie. Dann die Art des Lernerfeedback, der Schaltflächen und Buttens in Hinblick auf Gestaltung, Funktionalität und Eindeutigkeit. Schließlich auch der Lernfortschrittsanzeiger. Die Erhebung dauerte ca. 15 Minuten.
Mehr dazu ein andermal.
Lebenslanges Lernen

Lebenslanges Lernen Lernen

Ja es gibt sie, diese Menschen, die sich bis ins hohe Alter weiterbilden und es gibt immer was zu lernen: Singvögel, Tierstimmen...
Menschen wie der 70-jährige Emeritus der Stanford University, John W. Meyer, im Sommersemester Gastprofessor an der Universität Bielefeld, wissen Bildung und ihren Stellenwert zu schätzen und werden den Trend zum lebenslangen Lernen mitmachen, davon bin ich überzeugt. Das haben sie vermutlich auch schon vorher getan, als lebenslanges Lernen noch kein Trend war.
via weiterbildungsblog

Viel wichtiger finde ich die Frage: Wie schaffen Menschen, die nicht gelernt haben, dass Bildung ein unschätzbarer Wert ist und in Zukunft ökonomische Ressource Nr. 1 sein wird, diese Trendwende?

Kann man lebenslanges Lernen lernen?



Evaluation

Usability,Softwareergonomie & MMI - Warum?

Das User Interface bildet die zentrale Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. Dazu zählen Elemente der visuellen/grafischen Gestaltung des Softwaresystems ebenso wie alle weiteren Aspekte des Systemdesigns, welche Einfluss auf die Interaktion zwischen BenutzerInnen und Geräte haben. „Kein Softwareanbieter kann es sich heute erlauben, ohne die Beachtung grundlegender softwareergonomischer Kriterien, Anwenderprogramme zu erstellen“ (vgl. Holzinger, A.; 2001: Mensch-Computer-Interaktion - ein interdisziplinäres Thema). Da Menschen täglich viele verschiedene Programme nutzen, sind Elemente der Usability und der Mensch-Maschine-Interaktion Schlüsselkriterien für nachhaltigen Erfolg einer Software am Markt. Studien zeigen, dass User-Zufriedenheit ein wichtiges Erfolgskriterium für User-Satisfaction und den Erfolg einer Software ist. Usability dient für BenutzerInnen als Maßstab zur Bestimmung der Qualität einer Software. Laut IBM spart augenblicklich jeder in Usability investierte Euro zehn bis 100 Euro.
Medienkinder

Kostenfalle Handy

Wie die Medienmami berichtet, widmet sich der 12. Teil des Informationssets "Medienkompetenz und Medienpädagogik in einer sich wandelnden Welt" unter anderem dem Thema "Handy". Immer wieder hört man von Kindern und Jugendlichen, die den verlockenden Angeboten verschiedenster Anbieter leichtgläubig trauen und anschließend mit extrem hohen Kosten konfrontiert werden. Meistens sind es ja die Eltern, die dann zahlen müssen, aber oft werden auch die Jugendlichen selbst zur Kassa gebeten.

Hier ist es notwendig, die Kinder und Jugendlichen aufzuklären und Beratung anzubieten. Diese Unterstützung hat wieder mal sehr viel mit der Medienkompetenzförderung von Kindern und Jugendlichen zu tun. Nur wer weiß, dass Mediennutzung neben Spaß, Freunde und Genuss auch "Gefahren" und "Fallen" in sich birgt, kann sich in dieser "sich wandelnden Welt" zu recht finden.

Zu diesem Thema habe ich weiters einen Bericht bei der ORF - Seite gefunden, sowie ein Forum für junge Menschen, die in die "Kostenfalle Handy" getappt sind und Informationen und Hilfe suchen.








Evaluation

Qualitätskriterien für Lernsoftware - eine MindMap

Diese MindMap entstand im Zusammenhang mit der Evaluierung einer Lernsoftware. Sie thematisiert verschiedene Aspekte der Usability, der Softwareergonomie, Barrierefreiheit, Farbpsychologie und -Harmonie und versucht ansatzweise zu zeigen, wie diese Aspekte in Verbindung stehen. Se ist auf wesentliches reduziert, verweist jedoch auf hilfreiche und relevante Richtlinien, Gesetze und Quellen.

MindMap